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Chancen durch Wandel: Holzbranche beleuchtet Zukunftstechnologien

31.01.2020
www.saegewerkskongress.de

Berlin, 31.01.2020

Rohstoffgipfel und Sägewerkskongress 2020

Chancen durch Wandel: Holzbranche beleuchtet Zukunftstechnologien

Am 11. und 12. März 2020 trifft sich die deutsche Holzwirtschaft in Würzburg. Nach den extremen Schadjahren richten Sägewerkskongress und Rohstoffgipfel ihren Blick nun nach vorne: Die veranstaltenden Verbände, der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) und die Arbeitsgemeinschaft Rohholz e.V. (AGR), widmen sich Chancen durch Zukunftstechnologien.

Bereits heute verändern die Digitalisierung, Wirtschaft 4.0 und neue Technologien viele Bereiche der Forst- und Holzwirtschaft grundlegend: Vom Rohstoffeinkauf, über die Produktion und die Holzverwendung – bis zur Kommunikation und öffentlichen Wahrnehmung in den neuen Medien bieten sie Herausforderungen und Chancen – und tragen so zu einem schnellen Wandel in unserer Branche bei. „Seit einigen Jahren verfolgen wir das Ziel, neue Trends und Entwicklungen auf dem Kongress vorzustellen. Vieles davon ist inzwischen schon Realität – gerade im Bereich der Digitalisierung. Doch auch die Schadereignisse in den letzten beiden Jahren sowie weltpolitische Veränderungen auf den internationalen Märkten haben die Notwendigkeit neuer Technologien und Verfahren deutlich gemacht. Diesen Zusammenhang zwischen 'Change und Chance' möchten wir in diesem Jahr beleuchten", kündigt DeSH-Hauptgeschäftsführer Lars Schmidt an.

Die Organisatoren nehmen im Congress Center Würzburg nicht nur neueste Maschinen, Verfahren und Software in den Blick, sondern binden thematisch auch die Bereiche Personalgewinnung und -Kommunikation ein: „Vor allem die Integration junger Fach- und Führungskräfte ist vor diesem Hintergrund entscheidend", erklärt Schmidt. Diese Generation sei Innovationen gegenüber sehr aufgeschlossen und könne die Unternehmens- und Branchenkultur positiv beeinflussen. Mit der Karriereplattform fördert der DeSH bereits zum dritten Mal den direkten Kontakt zwischen Betrieben und Studierenden im Rahmen des Kongresses. Neu wird in diesem Jahr die Zukunftswerkstatt sein. In ihr erhalten Start-ups und junge Unternehmen die Möglichkeit, ihre Geschäftsmodelle mit Branchenkennern zu diskutieren.

Neben Anwendungsbereichen im Einkauf, in der Logistik, Sortierung und Produktion, im Marketing sowie in der Holzverwendung werden neue Technologien und Medien zur Vermeidung und Lösung von Krisensituationen entscheidend. „Die Jahre 2018 und 2019 haben gezeigt, dass Kalamitäten infolge des Klimawandels nur durch gemeinsame Anstrengungen entlang der Wertschöpfungskette bewältigt werden können. Vom Monitoring der Wälder über optimierte Verarbeitung von Schadhölzern bis hin zur Kommunikation untereinander und mit der Öffentlichkeit sollten alle technischen Möglichkeiten im Krisenmanagement genutzt werden", sagt AGR-Präsident Leonhard Nossol. Die jüngst entwickelten Maßnahmen des Clusters und der Politik sollen während des Rohstoffgipfels analysiert und durch den Austausch mit der Praxis optimiert werden.

Für möglichst breiten Input und intensiven Austausch setzen DeSH und AGR auf die bewährte Mischung aus Keynotes, Faktenchecks, Experteninterviews und Live-Diskussionen. Hierfür liefern sowohl Akteure aus der Branche als auch externe Experten interessante Ein- und Ausblicke. Beispielsweise wird EU-Jugendbotschafter Ali Mahlodji, der im vergangenen Jahr kurzfristig absagen musste, über die Arbeitswelt von morgen sprechen. Der traditionelle Branchenabend rundet die Tagung in Würzburg wie gewohnt ab. Die Stände der begleitende Fachausstellung sind bereits zum jetztigen Zeitpunkt komplett ausgebucht.

Weitere Informationen zum Programm und zur Buchung finden Sie unter www.saegewerkskongress.de und www.ag-rohholz.de. Für Studierende besteht die Möglichkeit zur kostenfreien Teilnahme an der Karriereplattform inklusive Anreise und Branchenabend. Die weiteren Veranstaltungen können zu ermäßigten Gebühren gebucht werden.

Die Pressemitteilung können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.

Den Programmflyer können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.

Pressekontakt:

Deutsche Säge- und Holzindustrie
Julia Möbus
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10117 Berlin

Tel.: +49 30 2061 399-07
Fax: +49 30 2061 399-89                                  
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Internet: www.saegeindustrie.de
Twitter: @saegeindustrie

Über die Deutsche Säge- und Holzindustrie

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) vertritt die Interessen der deutschen Säge- und Holzindustrie auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Dabei steht der Verband seinen Mitgliedern, darunter mehr als 400 Unternehmen aus ganz Deutschland, in wirtschafts- und branchenpolitischen Angelegenheiten zur Seite und unterstützt die kontinuierliche Verbesserung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Verwendung des Rohstoffes Holz. Der Verband tritt in Dialog mit Vertretern aus Medien, Wirtschaft, Politik und Forschung. Bei der Umsetzung ihrer Ziele steht der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband für eine umweltverträgliche und wertschöpfende Nutzung des Werkstoffs und Bioenergieträgers Holz.

Arbeitsgemeinschaft Rohholz e. V.
Lukas Freise
Leiter Geschäftsstelle Arbeitsgemeinschaft Rohholz e. V. (AGR)
Dorotheenstraße 54
10117 Berlin

Tel.: +49 30 / 20 61 39 97 - 0  
Fax: +49 30/ 37 71 94 57        
E-Mail: info@ag-rohholz.de                                                                      
Internet: www.ag-rohholz.de

Über die Arbeitsgemeinschaft Rohholz e.V. (AGR)
Die Arbeitsgemeinschaft Rohholz e.V. (AGR) ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Unternehmen und Verbänden der Rohholz verbrauchenden Branchen in Deutschland und den angrenzenden Ländern. Die AGR setzt sich für eine effiziente und nachhaltige Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz ein. Dabei tritt sie in Dialog mit Vertretern aus Medien, Wirtschaft, Politik sowie Forschung und Lehre, um die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die stoffliche Verwendung von Holz zu verbessern. In Kooperation mit der Forstwirtschaft engagiert sich die AGR für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung, die im Einklang mit ökonomischen, ökologischen und sozialen Interessen steht.