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Aktuelle Pressemitteilungen

Bundestagsabgeordneter Haase besucht Sägewerk Weber in Brakel 23.10.2018

MdB Christian Haase besucht das Sägewerk Weber

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Haase besuchte am 22. Oktober 2018 das Sägewerk Weber im nordrhein-westfälischen Brakel. Das auf Verpackungsholz spezialisierte Unternehmen zeigt, dass kleine und mittlere Betriebe Vorreiter in Sachen nachhaltiger Entwicklung sein können.

Energie- und Ressourceneffizienz gehören zu den unternehmerischen Prämissen von Lutz Schällig. Seit 2007 führt der Maschinenbau-Ingenieur das Sägewerk Weber südwestlich von Höxter. Rund 25.000 Festmeter Holz schneidet der Betrieb jährlich ein. Damit gehört das Unternehmen zu jener Kategorie, die es seit Jahren wirtschaftlich schwer hat. Schällig hat sich mit seinen neun Mitarbeitern auf die Herstellung von Verpackung und Paletten spezialisiert – und Erfolg damit.

Rohstoffeffizienz, Prozessoptimierung und Recycling

"Sägewerke lassen sich nicht mehr wie vor zehn oder zwanzig Jahren führen", erläuterte Schällig seinem Wahlkreisabgeordneten Christian Haase (CDU) zu Beginn der gemeinsamen Besichtigung. Gestiegene Rohstoffpreise, Überkapazitäten und Wettbewerbsnachteile auf dem internationalen Absatzmarkt sorgten für Schließungen oder Umdenken: "Rohstoffeffizienz, Prozessoptimierung und Recycling sind nicht nur ein umweltpolitischer, sondern inzwischen auch ein wirtschaftlicher Faktor." Gemeinsam mit der Effizienz-Agentur Nordrhein-Westfalen und der Hochschule Ostwestfalen-Lippe verbesserte Schällig Abläufe, Verbrauch und Ausbeute im Werk. "Das waren vergleichsweise geringe Investitionen, durch die sich die wirtschaftliche Situation komplett gedreht hat."

Sägewerk repräsentativ für innovative "Green Economy"

Haase, der im Haushaltsausschuss des Bundestages als Berichterstatter für die Bereiche Ernährung und Landwirtschaft fungiert sowie Vorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU/CSU-Fraktion ist, beeindruckte die Werkstour in mehrfacher Hinsicht: "Es ist schön zu sehen, welchen Modernisierungsschub die Holzindustrie erfahren hat und welche Initiative von ihren Unternehmen ausgeht. Ressourcen- und Energieeffizienz sind wichtige Baustein zur Erreichung unserer Klimaziele."

Klimawandel bedroht Wertschöpfung

Dass der Klimawandel inzwischen in die Branche selbst wirkt, berichtete Julia Möbus, Referentin Politik beim Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) während des Treffens. Die Dürren und Stürme des Jahres 2018 sowie daraus resultierender Borkenkäferbefall haben zu drastischen Schäden im Wald geführt. Aktuell stehen die Waldbesitzer im Fokus, als Verarbeiter ist die Holzindustrie als nächstes betroffen: "Wir brauchen kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen, um diesen Herausforderungen auf allen Ebenen begegnen zu können", sagte Möbus. Diese reichen von steuerlicher Entlastung der Waldbesitzer über Gewichtserhöhungen beim Transport bis hin zum ökologischem Waldumbau, Digitalisierung und struktureller Förderung. Haase betonte, die Leistungskraft nachhaltig und aktiv bewirtschafteter Wälder in jedem Fall erhalten und stärken zu wollen. Der Waldklimafonds sowie das geplante Kompetenzzentrum Wald und Holz seien wichtige Schritte.

Potenzial der Holzindustrie nicht ausgeschöpft

Möbus und Schällig, der dem DeSH als Vorstand angehört, sehen das Klimaschutzpotenzial der Branche bislang nicht ausgeschöpft: Vorteile für Umwelt und Kommunen ergeben sich durch das Bauen mit Holz. Dieses bietet sowohl in der Stadt als auch auf dem Land hervorragende und klimafreundliche Lösungen für den wachsenden Wohnungsbedarf. Derzeit würden die technischen Möglichkeiten jedoch durch überholte Bauvorschriften behindert. Darüber hinaus ließen sich mit Holz als Ersatz für fossile Energieträger jährlich rund 31 Millionen Tonnen CO2 in Deutschland einsparen. "Insbesondere Holzpellets verfügen über einen hohen Wirkungsgrad und sind als Neben- und Reststoffprodukt enorm ressourceneffizient. Dieser abfalllose Kreislauf ist für industrielle Produktionsabläufe einzigartig", so Möbus.

Auch Haase resümiert: „Der Klimawandel ist eine der großen gesellschaftlichen Aufgaben unserer Zeit, die wir angehen müssen. Holz kann hierbei einen wichtigen Beitrag leisten kann.“

vlnr: Julia Möbus (Politische Referentin DeSH), CDU-Bundestagsabgeordneter Christian Haase, Lutz Schällig (Inhaber des Sägewerks Weber)

Pressekontakt

Deutsche Säge- und Holzindustrie
Julia Möbus
Dorotheenstraße 54
10117 Berlin

Tel.: +49 30 223204-90
Fax: +49 30 223204-89                                  
E-Mail: presse@saegeindustrie.de
Internet: www.saegeindustrie.de
Twitter: @saegeindustrie

Über die Deutsche Säge- und Holzindustrie

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. (DeSH) vertritt die Interessen der deutschen Säge- und Holzindustrie auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Dabei steht der Verband seinen Mitgliedern, darunter mehr als 500 Unternehmen aus ganz Deutschland, in wirtschafts- und branchenpolitischen Angelegenheiten zur Seite und unterstützt die kontinuierliche Verbesserung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Verwendung des Rohstoffes Holz. Der Verband tritt in Dialog mit Vertretern aus Medien, Wirtschaft, Politik und Forschung. Bei der Umsetzung ihrer Ziele steht Die deutsche Säge- und Holzindustrie für eine umweltverträgliche und wertschöpfende Nutzung des Werkstoffs und Bioenergieträgers Holz.