Deutsche Säge- und Holzindustrie
Speedletter

Februar 2018

23.10.2018

Neues aus der Säge- und Holzindustrie

Sehr geehrte Damen und Herren, 

lesen Sie untenstehend die aktuellen Nachrichten des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes (DeSH).

Inhalt


Sägewerkskongress 2018 - Erfolgsfaktoren für nachhaltiges Wachstum

Holzindustrie 2025 – Erfolgsfaktoren für nachhaltiges Wachstum

Die Zeichen der Branche stehen auf Veränderung: nach Weltwirtschaftskrise, schwieriger Rohstoffversorgung und angespannter Ertragslage bietet die aktuelle Marktentwicklung nun für die Holzindustrie vielfältige Chancen und Potenziale für ein nachhaltiges Wachstum in den nächsten Jahren.

Doch welche Weichenstellungen gilt es für die Unternehmen und die Branche im Hinblick auf Rohstoffbeschaffung, Produktion, Energie und Kommunikation vorzuehmen, um auch künftig den Unternehmenserfolg zu sichern und einen wichtigen Beitrag für Klimaschutz und regionale Wertschöpfung leisten zu können?Welche Lehren aus der Vergangenheit können für die Zukunft gezogen werden? Über all diese Fragen möchten wir mit Ihnen beim Kongress der Säge- und Holzindustrie und beim AGR-Rohstoffgipfel diskutieren.

Die Schwerpunkte des diesjährigen Kongresses:

Schwerpunkt Sägeindustrie 2025: Erfolgsfaktoren der Zukunft gesucht!

Arbeit, Produktion und Konsum verändern sich rasant. Doch was sind die Erfolgsfaktoren von Morgen? Gibt es neben Rohstoffversorgung, Personal, Digitalisierung oder verstärkter Holzverwendung weitere Herausforderungen für die Branche? Neben einer Zukunftsvision für das Jahr 2025 erörtern wir auch kurzfristige Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren für die Sägeindustrie.

Holz weitergedacht: Trends und Produkte der Zukunft

Holz bietet eine ideale Kombination aus konstruktiven Möglichkeiten und ökologischen Eigen- schaften. Doch was sind die künftigen Erfolgsfaktoren? Neue Einsatzmöglichkeiten im stark genormten Bauwesen müssen nicht der einzige Zukunftsmarkt bleiben: Der Faktencheck präsentiert Entwicklungen der Holz- und Materialforschung und wirft einen Blick auf künftige Anforderungen an Holzprodukte. 

Qualifizierte Mitarbeiter, die nächste „knappe Ressource“? 

Der Fachkräftemangel ist in der Sägeindustrie angekommen. Gibt es keinen Anreiz mehr, sich für die Branche zu entscheiden? Der Faktencheck nimmt die Rolle der Betriebe ins Vi- sierundpräsentierteineMeinungsumfrageunterStudenten.WaserwartetdieGeneration „Y“ vom Berufsleben? Gehalt, Firmenwagen – oder etwas ganz Anderes? Hierzu befragen wir im Experten-Gespräch auch Nachwuchskräfte direkt. 

Karriereplattform für Berufseinsteiger: Aus Rohstoff Zukunft machen 

Studenten treffen auf Personaler. Der Sägewerkskongress bietet künftigen Absolventen und potenziellen Arbeitgebern eine Plattform, um Schnittmengen von Bedarf und Ansprü- chen zu finden und individuelle Zukunftsperspektiven zu eröffnen. 

Speed-Datings: Das Morgen gestalten

Zukunft fordert Offenheit: Um veränderten gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden, benötigt die Industrie kontinuierlich neue Ideen und Konzepte. Unser Speed-Dating-Format fördert die Innovationskultur der Branche und lädt Unternehmensvertreter, Dienstleister und Wissenschaftler ein, Neuentwicklungen und Forschungen zu präsentieren und mit dem Fachpublikum zu diskutieren.

14. und 15. März 2018
CCW in Würzburg

Das vollständige Programm (PDF) sowie das Anmeldeformular finden Sie unter www.saegewerkskongress.de


Ausblick Sägewerkskongress: "2025 werden Sie vermutlich mehr Arbeitszeitmodelle als Mitarbeiter haben"

Mathias Haas - DER TRENDBEOBACHTER

Trendbeobachter Mathias Haas spricht zum Auftakt des Internationalen Kongresses der Säge- und Holzindustrie am 14. März um 16:30 Uhr.

Wieviel Zukunft steckt bereits in der Gegenwart?

Jede Menge. Wenn ich in meinen Vorträgen schildere, welche Verfahren heute schon in Teilen der Welt genutzt werden, klingt das – mit Verlaub - für die meisten Zuhörer hierzulande wie die Zukunft. Da ich aber stets Exponate mitbringe, wird für jeden sichtbar, welche Produkte und konkreten unternehmerischen Möglichkeiten sich daraus ergeben.

Klingt, als sei man in Deutschland bereits einen Schritt zu spät.

Die Tendenz besteht, ja. Der Mensch bewegt sich eben oftmals erst, wenn er sieht, was man bewegen kann. Vieles geschieht derzeit im Silicon Valley aber auch in Asien. Entsprechend wichtig ist ein unternehmerisches Trendradar. Betriebe sollten nicht warten, bis Techniken zum Standard gehören, sondern sich möglichst früh fragen, wie Innovationen sie voranbringen können.

Wird künftig jedes Unternehmen einen Zukunftsbeauftragten benötigen?

Nein, wenn Sie sich als Geschäftsführer eine Stunde in der Woche aus dem Tagesgeschäft rausziehen und mit der Zukunft auseinandersetzen, stehen die Chancen gut, dass Ihr Unternehmen sich positiv entwickelt. Zumindest werden Sie nie in einen Panikmodus verfallen. Wenn Sie sich im Umkehrschluss nicht mit dem Morgen beschäftigen, werden Sie ziemlich sicher unter Druck geraten und eines Tages vor vollendeten Tatsachen stehen.

Trendbeobachtung in der Holzindustrie - wie kann das praktisch aussehen?

Die Stunde sollte genutzt werden, um über die Branche hinauszublicken. Die direkte Konkurrenz ist oftmals nicht die Benchmark in Sachen Zeitgeist. Was schätzen die Menschen an Amazon? Welcher Service überzeugt die Gäste eines Viersternehotels? Das sind die Fragen, die man stellen sollte. Das Dienstleistungsniveau in der Welt steigt von Tag zu Tag. Wenn der B2B-Lieferant das nicht auch hinbekommt, hat er ein Zukunftsproblem. Über den Preis kann man hierzulande bekanntermaßen nicht gehen. Das heißt, Sie müssen die komplexen Themen lösen.

Der Sägewerkskongress möchte ins Jahr 2025 blicken. Was sehen Sie?

Wir werden 2025 Menschen haben, die Technik noch mehr akzeptieren als heute. Mobile Geräte sowie das Internet of Things (IOT) werden mindestens die Normalität sein. Sicher werden auch Chips am oder im Körper existieren. Wo es für Menschen sinnvoll erscheint, werden sie sich gegenüber maschineller Unterstützung öffnen, beispielsweise bei der Muskelkraft. Als Unternehmer werden Sie 2025 ziemlich sicher schickere Räumlichkeiten haben und Ihren Mitarbeitern mehr Freiheiten einräumen. Vermutlich haben Sie dann sogar mehr Arbeitszeitmodelle als Mitarbeiter. Andernfalls werden Sie das Nachsehen gegenüber der Konkurrenz haben. Vor allem hoffe ich aber, dass 2025 auch der ländliche Raum über den Netzstandard der 5. Generation (5G) verfügen, sonst reden wir von der Zukunft als Dystopie. Dieser Rückstand muss in Deutschland zwingend aufgeholt werden.

zum vollständigen Interview

Foto: Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER (Link)


Holz-Otto: 130 Jahre Familientradition

130-jähriges Jubiläum Holz-Otto

Ein besonderes Doppel-Jubiläum wurde kürzlich im nordhessischen Waldkappel gefeiert: Das Sägewerk Holz-Otto GmbH beging seinen 130. Geburtstag und der Senior-Chef Henner Otto wurde runde 70 Jahre alt. Aus diesem Anlass lud der traditionsreiche Familienbetrieb knapp 100 Gäste, darunter Geschäftspartner, Freunde und Mitarbeiter, zu einem großen Fest ein.

DeSH mit Timber-Trainer vor Ort

Der Deutsche Säge- und Holzindstrie Bundesverband gratulierte dem Unternehmen sowie seinen Mitarbeitern herzlich. Klaus Kottwitz, Leiter des Fachbereichs Mitgliederbetreuung, würdigte in seinem Grußwort darüber hinaus die Lebensleistung des Jubilars. Der DeSH-Vertreter appellierte an die Waldbesitzer der Region, weiter Nadelholz anzubauen und die Fichte nicht zu verteufeln. Kottwitz weiter: „Die Waldbesitzer produzieren am Markt vorbei, 90 Prozent des in Deutschland verwendeten Holzes ist Nadelholz. In der nächsten Wald-Generation werden fast 70 Prozent Laubholz angebaut.“ Ebenfalls mit von der Partie war der Timber-Trainer, das DeSH-Ausbildungsmobil mit Säge-Simulator, das sich unter den Gästen großer Beliebtheit erfreute.

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Forst und Holz auf der Internationalen Grünen Woche 2018

IGW18

Am 28.01.2018 ist in Berlin die Internationale Grüne Woche 2018 (IGW) zu Ende gegangen. Auch das Cluster Forst und Holz war vor Ort vertreten:

Der Deutsche Forstwirtschaftsrat zeigte sich extrem sportlich, denn der Stand fiel nicht nur als einer der größten in der Halle auf, sondern zeigte, wie sehr Wald bewegt. Zentral war hier die Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund. Neben Baumklettern bei den Berliner Forsten, einer Kletterwand und einem Forstwirtschaftsmurmellauf war auch ein Holzrudergerät geboten, das bei Benutzung die Zahl der im Austausch zu pflanzenden Bäume aufzeigte. Aber auch Handwerker und Hersteller von Rohholzprodukten waren genauso wie ein Werkzeughersteller präsent. Durch spannende Ausstellungsstücke und Live-Kunsthandwerk zogen sie zahlreiche Besucher in ihren Bann.

Ein Stand der FNR präsentierte nicht nur die Charta für Holz 2.0, sondern auch das Thema der Bioökonomie. Dabei wurden die sechs verschiedenen Themenfelder auf spielerische und illustrierende Weise, wie dem Bau einer Leonardo-Brücke aus Holz, vermittelt. Alternative Baumaterialien wurden auch von BAUnatour beworben, die bisher wenig genutzten Dämmmaterialien wie Stroh oder Wolle vorgestellt haben.

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Maßgeschneiderte Drahtesel aus Holz

My Esel trotzt auch Regenwetter

Beim weltweit größten Jungunternehmer-Wettbewerb für innovative Konzepte mit Marktpotenzial im Sportbusiness wurden die Holzfahrräder von My Esel zum “Overall Winner” gekürt. Das Linzer Unternehmen hat sich auf individuelle, maßgeschneiderte Fahrräder mit Holzrahmen spezialisiert.

Pluspunkte für Holzrahmen

Auf ihrer Webseite betont die Firma die Vorteile des genutzten Rohstoffes: “Holzrahmen bieten im Vergleich zu anderen Materialien einen deutlich höheren Komfort, da Holz Vibrationen um ein Vielfaches besser dämpft als zum Beispiel Alu- oder Carbonrahmen. Das schafft hohe Laufruhe und reduziert Schläge, die sonst über das Sattelrohr an den Fahrer weitergegeben werden.” Die Steife der My Esel-Holzrahmen führt zu einer effizienten Kraftübertragung, ihre Robustheit macht sie wetterfest.

Christoph Fraundorfer lobt, dass das mechanische Potenzial von Holz für maximalen Fahrkomfort sorgt. “Holz ist ein Faserwerkstoff, ganz ähnlich wie Carbon, aber im Gegensatz dazu organisch gewachsen und nachhaltig. Holz federt und ist trotzdem steif. Mit der richtigen Verarbeitung ist es absolut alltagstaglich bei jedem Wetter. Kurz: Holz ist für einen Farradrahmen sehr gut geeignet”, erläutert der Geschäftsführer. Durch eine vierfache Oberflächenversiegelung werden die Rahmen optimal vor jeder Witterung geschützt – auch Regen und Schnee können ihnen nichts anhaben.

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Video Sägewerkskongress 2018

Kongress 2018 (Vorschau Andlauer)

Fachthemen, Zukunftstrends, Produkt-Innovationen und Netzwerkmöglichkeit - im Video berichten Gäste des letzten Sägewerkskongresses, warum es sich lohnt, auch 2018 in Würzburg wieder dabei zu sein. 

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Leben und arbeiten im ländlichen Raum

Etwa 47 Millionen Deutsche leben auf dem Land – das ist über die Hälfte der Bevölkerung. Fast 90 Prozent der Bundesrepublik sind ländlich geprägt, 11 Millionen Hektar Wald liefern Holz für die Bau- und Werkstoffe und die Energieversorgung.

Welche Chancen und Herausforderungen gibt es in den ländlichen Räumen? Dieser Frage geht eine Strukturanalyse des Thünen-Instituts nach. Die Ergebnisse finden sich im Landatlas, der auch online abrufbar ist.

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Das interessierte die Branche im Januar 2018

Die 10 am häufigsten gelesenen Artikel aus unserer Mitgliederinfo im Januar 2018 finden Sie hier noch einmal zusammengefasst und verlinkt. Beherschendes Thema war der Sturm Friederike, Mitglieder sind immer zeitnah informiert.

  1. Friederike: Neue Schätzungen bei über 8 Mio Fm insgesamt
  2. Klaus Henne leitet seit 25 Jahren das Sägewerk Streit und richtet bei Weihnachtsfeier deutliche Worte an die Politik
  3. Deutsche Unternehmen bekommen keine Holz-Paletten mehr
  4. Extreme Einschränkungen für den Langholztransport in Hessen
  5. EUWID: Sägewerk Karl Hartmann hat Insolvenzantrag gestellt
  6. Investor sucht Nadelholzsägewerk
  7. DeSH-Seminar: Grundwissen Holz
  8. Neuer Erlass zum Langholztransport in Bayern veröffenticht
  9. Sägewerk Keller zeichnet Mitarbeiter für Betriebszugehörigkeit aus
  10. Sägewerkskongress: Hannes Dietl im Interview

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Sägewerk Streit mit dem Timber-Trainer auf der Hausacher Ausbildungsbörse 2018

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Am 7. März 2018 beteiligte sich unsere Mitgliedsfirma Karl Streit GmbH & Co. KG an der Ausbildungsbörse in Hausach. Mitgebracht hatte die Firma Streit erstmals das DeSH-Ausbildungsmobil Timber-Trainer mit integriertem Bandsäge- und Spanersimulator. Der Stand war sehr gut besucht und der Einsatz des Timber-Trainers ein voller Erfolg. Mit 163 PS und zwei Simulatoren ist das Ausbildungsmobil des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes (DeSH) in ganz Deutschland unterwegs, um junge Menschen für die Berufe in der Säge- und Holzindustrie zu begeistern.

Für die Firma Streit steht die nächste Veranstaltung schon vor der Tür. In Zusammenarbeit mit der Firma Hermann Keller GmbH (Achern) wird am 20. und 21. April 2018 die Berufsinfomesse in Offenburg besucht. Erneut im Einsatz: Der DeSH-Timber-Trainer.


Seminar in Planung: Verhandlungsführung in der Säge- und Holzindustrie

Seminar_DeSH

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. plant in Zusammenarbeit mit Herbert Thaler (www.holz-thaler.at) ein zweitätiges Intensivseminar zum Thema "Verhandlungsführung in der Säge- und Holzindustrie". 

Ziel ist es, den DeSH-Mitgliedern praxisorientiertes Wissen und Kompetenzen für eine erfolgreichere Verhandlungsführung zu vermitteln. Themen sind unter anderem Verhandlungsstile, Verhandlungstaktiken und verschiedene Verhandlungsrollen.

Nachstehend geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über die Seminarinhalte. Die Veranstaltung wurde bereits mehrfach mit großem Erfolg in Österreich durchgeführt. 

Seminarinhalt

Praxisorientiert mit Fallbeispielen, Rollenspielen, Videotraining und langjährigen, persönlichen Verhandlungserfahrungen aus der Forst- und Holzindustrie

1. Tag

2. Tag

Nutzen

Leistungen

Kurz-Umfrage

Mit einer Umfrage (die auch bereits an den aus Ihrem Betrieb  für Umfragen gemeldeten Ansprechpartner gesendet wurde) möchten wir in Erfahrung bringen, ob Interesse an einem solchen Seminar besteht. Über die nachfolgenden Registrierung erhalten Sie Ihren persönlichen Umfragelink:

Mit besten Grüßen

Lars Schmitdt

Lars Schmidt
Generalsekretär des Vorstands und Hauptgeschäftsführer

Weitere Informationen zu unserer Arbeit finden Sie auf unserer Homepage www.saegeindustrie.de
sowie bei den Sozialen Netzwerken Facebook und Twitter.