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Aktuelle Nachrichten

DeSH begrüßt öffentliche Holzbau-Initiative in Baden-Württemberg 06.11.2018

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In Baden-Württemberg soll der Einsatz von Holz bei öffentlichen Bauten verpflichtend werden. Dazu stellte Forstminister Hauk bei der heutigen Kabinettssitzung seine „Holzbau-Offensive“ vor. Der DeSH begrüßt die Initiative als wichtigen Schritt hin zu der Schaffung klimafreundlichen und nachhaltigen Wohnraums.

Neu- und Umbauten sowie Sanierungen und Modernisierungen öffentlicher Gebäude sollen im Südwesten künftig so weit wie möglich in moderner Holz- oder Holzhybridbauweise realisiert werden. Das besagt die "Holzbau-Offensive", die Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, am 6. November dem Kabinett in Stuttgart vorstellte. In dem Konzept heißt es: "Dem Land kommt eine Vorbildfunktion zu, die Potenziale des Holzbaus zum Erreichen der Klimaschutzziele auszuschöpfen."

Bauen mit Holz: Schlüssel für Klimaschutz und Wohnraumbedarf

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) begrüßt die Initiative: "Klimaschutz und Schaffung von Wohnraumsind zentrale Zukunftsaufgaben. Das Bauen mit Holz bietet sowohl vielseitige technische Lösungen als auch klimaschonende Eigenschaften und kann somit der gemeinsame Schlüssel für beide Ziele sein", sagt DeSH-Hauptgeschäftsführer Lars Schmidt. Im selben Zug werde die regionale Wertschöpfung gestärkt und ein wichtiger Beitrag zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Stadt und Land geleistet.

Initiative soll Vorbildcharakter entfalten

Angesichts des kürzlich veröffentlichten Berichts des Weltklimarates (IPCC) hofft der Verband, dass der Vorstoß als Vorbild dienen kann. "Die Länder und der Bund müssen sich fragen, ob sie die notwendigen Veränderungen im Gebäudebereich konsequent genug angehen", mahnt Schmidt. 30 Prozent der Treibhausgase in Deutschland werden nach wie vor dort verursacht. Durch den Einsatz von Holz könnten allein die CO2-Emissionen im Bauwesen jährlich um 31 Millionen Tonnen gesenkt werden.

Gesetz soll Verwendung von Holz bundesweit verankern

"Die Holzbau-Offensive in Baden-Württemberg ist daher ein wichtiges Signal zur Steigerung des Klimaschutzes im Gebäudebereich", findet Schmidt. Der DeSH möchte den Einsatz nachwachsender Rohstoffe bei staatlichen Bauvorhaben daher gerne im geplanten Gebäudeenergiegesetz (GEG) bundesweit verankert sehen. Weitere von der Branche forcierte Ziele sind eine ganzheitliche klimapolitische Gebäudebilanzierung, eine steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierung sowie die Steigerung der Effizienz- und Optimierungspotenziale durch die Weiterentwicklung des Building Information Modelling (BIM).

Hintergrund:

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. (DeSH) vertritt die Interessen der deutschen Säge- und Holzindustrie auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Dabei steht der Verband seinen Mitgliedern, darunter mehr als 600 Unternehmen aus ganz Deutschland, in wirtschafts- und branchenpolitischen Angelegenheiten zur Seite und unterstützt die kontinuierliche Verbesserung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Verwendung des Rohstoffes Holz. Der Verband tritt in Dialog mit Vertretern aus Medien, Wirtschaft, Politik und Forschung. Bei der Umsetzung ihrer Ziele steht die deutsche Säge- und Holzindustrie für eine umweltverträgliche und wertschöpfende Nutzung des Werkstoffs und Bioenergieträgers Holz.

Pressekontakt:

Deutsche Säge- und Holzindustrie
Julia Möbus
Dorotheenstraße 54
10117 Berlin

Tel.: +49 30 223204-90
Fax: +49 30 223204-89                                  
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