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Bundestagsabgeordneter Biadacz besucht Sägewerk in Ehningen - Sägeindustrie als Schlüssel zu Bioökonomie 30.08.2018

Besuch von MdB Marc Biadacz im Sägewerk in Ehningen<br><span style='float:right; font-size:11px;font-weight:normal;'>© Holger Mayer/Deutscher Bundestag</span> Besuch von MdB Marc Biadacz im Sägewerk in Ehningen
© Holger Mayer/Deutscher Bundestag

Marc Biadacz (CDU), neu gewählter Abgeordneter im Deutschen Bundestag für den Wahlkreis Böblingen, informierte sich am Mittwoch, den 29. August 2018 im Holzwerk Keck über die Funktionsweise und Potenziale der heimischen Holzwirtschaft. Im Fokus standen dabei neben dem Thema Beschäftigung auch der Holzbau und die Rolle von Holz in der Bioökonomie.

Der Bundestagsabgeordnete Biadacz erhielt beim Betriebsrundgang hautnah einen Eindruck von den Arbeitsabläufen – vom eindrucksvollen Sägen der Stämme bis hin zur Energieerzeugung. 

Mit seinen Produkten aus Laubholz beliefert das Holzwerk Keck Kunden weltweit. Das Familienunternehmen mit 35 Beschäftigen wird von den Brüdern Bernhard und Steffen Rathke inzwischen in der vierten Generation geführt. „Die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen sind das Herzstück unseres Betriebs hier in Ehningen. In Zeiten des Fachkräftemangels sind sie das Fundament und die Zukunft des Sägewerks“, so Geschäftsführer Steffen Rathke nach der Besichtigung. Biadacz ergänzt: „Es ist beeindruckend, wie modern und technikbasiert ein traditionsreiches Verfahren wie das Holzsägen inzwischen abläuft. Von der Belegschaft erfordert das neben der Begeisterung für den Rohstoff auch viel Fachwissen und Erfahrung.“

Holzbau für nachhaltige Städte 

Steffen Rathke ist nicht nur Geschäftsführer des Holzwerks Keck, sondern ehrenamtlich auch Vizepräsident des Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes. Im Sinne der gesamten Branche ist ihm der Holzbau ein besonderes Anliegen: „Besonders bei Aufstockungen in Städten sind zusätzliche Etagen aus Holz, die im Gegensatz zu anderen Baustoffen von der bestehenden Statik der Gebäude mitgetragen werden können, eine Lösung für den steigenden Wohnraumbedarf. Ein Hindernis sind dabei bürokratische Vorgaben wie zum Beispiel überholte Bauvorschriften.“ Hier sehen die beiden Gesprächspartner wichtige Schnittmengen. Biadacz dazu: „Wohnbau in den Städten und Gemeinden muss gefördert werden. Es gilt, überflüssige Bauvorschriften zu überprüfen und anzupassen.”

Holz weitergedacht: Bioökonomie

Die Holzverarbeitung im Sägewerk zeichnet sich durch eine besonders gute Verwertung des Rohstoffs Holz aus: Die Reststoffe wie Rinde, Hackschnitzeln und Sägemehl, die nicht zu Brettern verarbeitet werden, nutzen die Werke für die Holztrocknung oder zur Stromerzeugung. „Dieser Ressourcenkreislauf der Sägeindustrie und die Effizienz der Rohstoffverwertung ist für industrielle Produktionsabläufe einzigartig“, so Julia Möbus, Referentin Politik beim Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband während des Termins. „Gerade die Reststoffe bieten noch vielfältige Potenziale für die Nutzung im Sinne der Bioökonomie – beispielsweise der Verbindung von Holz und anderen Materialien in Biokompositen, die u. a. beim Autobau zum Einsatz kommen.“

vlnr: Steffen Rathke (Holzwerk Keck, DeSH), Marc Biadacz MdB, Bernhard Rathke (Holzwerk Keck), Julia Möbus (DeSH), Rafael Piofczyk (CDU Ehningen), Markus Rathke (Holzwerk Keck)

Bildquelle: Holger Mayer (wiss. Referent MdB-Büro Marc Biadacz )

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Pressekontakt

Deutsche Säge- und Holzindustrie
Melanie Wollenweber
Dorotheenstraße 54
10117 Berlin

Tel.: +49 30 223204-90
Fax: +49 30 223204-89                                  
E-Mail: presse@saegeindustrie.de
Internet: www.saegeindustrie.de
Twitter: @saegeindustrie

Über die Deutsche Säge- und Holzindustrie

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. (DeSH) vertritt die Interessen der deutschen Säge- und Holzindustrie auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Dabei steht der Verband seinen Mitgliedern, darunter mehr als 600 Unternehmen aus ganz Deutschland, in wirtschafts- und branchenpolitischen Angelegenheiten zur Seite und unterstützt die kontinuierliche Verbesserung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Verwendung des Rohstoffes Holz. Der Verband tritt in Dialog mit Vertretern aus Medien, Wirtschaft, Politik und Forschung. Bei der Umsetzung ihrer Ziele steht Die deutsche Säge- und Holzindustrie für eine umweltverträgliche und wertschöpfende Nutzung des Werkstoffs und Bioenergieträgers Holz.