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Impulse für mehr Klimaschutz im Bausektor

04.03.2021

Berlin, 04.03.2021

Fördermittel des Konjunkturpaketes

Impulse für mehr Klimaschutz im Bausektor

Heute tritt ein neues Förderprogramm aus den Mitteln des Konjunkturpakets für Wald und Holz in Kraft. Ziel ist die Stärkung des Holzbaus für einen nachhaltigen Gebäudesektor. Neben der Unterstützung des Netzwerk- und Clusteraufbaus werden die Kommunikation und Beratung zur Nutzung des klimafreundlichen Baustoffs gefördert. Der DeSH begrüßt den Start der Fördermaßnahmen ausdrücklich und betont die Bedeutung von Holz für eine klimafreundliche Ausrichtung des Bausektors.

„Der Baustoff Holz kann eine herausragende Rolle bei einer nachhaltigen Neuausrichtung der Bauwirtschaft spielen. 2019 basierten rund 19 Prozent der genehmigten Wohngebäude in Deutschland auf Holzbauweise. Diese Quote ließe sich problemlos steigern. Bereits ein Drittel der jährlichen Holzernte aus dem Wald würde ausreichen, um das gesamte Neubauvolumen Deutschlands in einem Jahr aus Holz zu errichten. Doch dafür gilt es Hemmnisse zu überwinden, Effizienz zu steigern und Innovationen zu fördern. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir das neue Förderprogramm, das dem Wandel hin zum klimafreundlichen Bauen mit Holz den Rücken stärkt“, kommentiert Julia Möbus, Geschäftsführerin des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbands.

Große Chancen durch Holzbau

Mit einem Anteil von knapp einem Fünftel an den Wohnungsneubauten ist die Holzbauweise nach wie vor unterrepräsentiert, das gilt insbesondere im Bereich der Mehrfamilienhäuser. „Genau hier liegen aber die größten Chancen für Holz. Nicht nur für den dringend benötigten Wohnraum“, erklärt Möbus weiter: „Mit Holz als Baustoff lassen sich hohe Vorfertigungsgrade erzielen, mit denen serielles und modulares Bauen effektiv umgesetzt werden kann. In Kombination bedeutet das: Mehr Wohn- und Arbeitsraum durch kostengünstiges, effizientes und klimafreundliches Bauen. Und damit nicht genug: Wird Holz auch im Innenausbau als Tür, Fenster oder Fußboden genutzt, lässt sich der Effekt für den Klimaschutz nochmals steigern und weitere Verwendungsperspektiven für Laubholz eröffnen.“

Förderprogramm als wichtige Stütze

Das neue Förderprogramm schafft hierfür wichtige Grundlagen. So setzen die Beratungsleistungen auf die Einführung standardisierter Produkt- und Systemlösungen für serielles und modulares Bauen, auf Digitalisierung zur Prozess- und Verfahrensoptimierung und auf Kooperationsmodelle für die Zusammenarbeit von Unternehmen. „Die Holzverwendung birgt noch große Potenziale. Auf dem Weg zu mehr klimafreundlichem Wohn- und Arbeitsraum sind Förderprogramme für das Bauen mit Holz ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft“, so Möbus abschließend.

Die Pressemitteilung können Sie als pdf-Dokument hier herunterladen und nachlesen.

Pressekontakt:

Deutsche Säge- und Holzindustrie
Julia Möbus
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Über die Deutsche Säge- und Holzindustrie

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) vertritt die Interessen der deutschen Säge- und Holzindustrie auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Dabei steht der Verband seinen Mitgliedern, darunter mehr als 400 Unternehmen aus ganz Deutschland, in wirtschafts- und branchenpolitischen Angelegenheiten zur Seite und unterstützt die kontinuierliche Verbesserung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Verwendung des Rohstoffes Holz. Der Verband tritt in Dialog mit Vertretern aus Medien, Wirtschaft, Politik und Forschung. Bei der Umsetzung ihrer Ziele steht Die Deutsche Säge- und Holzindustrie für eine umweltverträgliche und wertschöpfende Nutzung des Werkstoffs und Bioenergieträgers Holz.