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Wald und Holz als Pfeiler der Klimaziele 

11.12.2020

Berlin, 11.12.2020

Fünfter Jahrestag des Übereinkommens von Paris

Wald und Holz als Pfeiler der Klimaziele 

Vor fünf Jahren wurde das Übereinkommen von Paris geschlossen und mit ihm ein globaler Rahmen zur gemeinsamen Bekämpfung des Klimawandels. Heute hat sich der Europäische Rat dafür ausgesprochen, die Emissionen bis 2030 um 55 % gegenüber 1990 zu senken. Wald und Holz leisten zu diesen Zielen bereits seit langem einen entscheidenden Beitrag. Dafür ist es jedoch unerlässlich, die Waldbewirtschaftung in Europa zu stärken und die Potentiale einer nachhaltigen Holzverwendung konsequent auszuschöpfen.

„Bereits vor dem Übereinkommen von Paris konnten Forst und Holz in Deutschland als Vorbild einer klimafreundlichen Wirtschaft gelten. Eine nachhaltige Waldwirtschaft und ressourceneffiziente Verarbeitungsprozesse sorgen dafür, dass der nachwachsende Rohstoff Holz klimafreundlich genutzt werden kann,“ erklärt Julia Möbus Geschäftsführerin des DeSH, anlässlich des Jahrestags des Übereinkommens. „Unsere Wälder werden bereits seit 300 Jahren nachhaltig bewirtschaftet. Das gewachsene Holz speichert CO2 und ersetzt nicht nur als Rohstoff energieintensive Materialien, sondern auch als Energieträger fossile Brennstoffe. Holzverwendung trägt heute aktiv zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels bei,“ erläutert Möbus weiter.

Holz – Klimafreundlich in jeder Hinsicht

Mit dem Übereinkommen von Paris hat sich die Weltgemeinschaft am 12. Dezember 2015 erstmals rechtsverbindlich auf eine weltweite Klimaschutzverein-barung geeinigt. Das Ziel ist, die globale Erwärmung auf 1,5 C zu begrenzen, um so die Risiken und Folgen des Klimawandels deutlich zu vermindern. Durch die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder und die Holzverwendung werden jährlich rund 14 % von Deutschlands Treibhausgasemissionen vermieden. „Dabei leistet Holz auf vielen Ebenen einen Klimaschutzbeitrag: als Baustoff begleitet es uns auf dem Weg zu einem klimaneutralen Gebäudebestand, als natürlicher und nachwachsender Rohstoff lässt es sich problemlos recyceln und somit einer mehrmaligen Nutzung zuführen, Rest- und Abfallprodukte dienen der CO2-neutralen Energiegewinnung, so Möbus weiter.

Potentiale der Holzverwendung ausschöpfen

„Wollen wir die Ziele erreichen, die wir uns 2015 gesteckt haben, gilt es die Klimaschutzleistungen von Wald und Holz nicht zu beschränken, sondern aktiv zu fördern. Die globale Erwärmung fordert Antworten und Strategien. Eine Beschränkung der Waldbewirtschaftung und Holzverwendung in Europa, wie durch die EU-Biodiversitätsstrategie geplant, wäre daher der grundsätzlich falsche Weg. Denn die Wald und Holzverwendung bergen noch große Potentiale für eine klimafreundliche Zukunft,“ betont Möbus abschließend.

Die Pressemitteilung steht Ihnen hier als pdf-Dokument zur Verfügung.

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Über die Deutsche Säge- und Holzindustrie

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) vertritt die Interessen der deutschen Säge- und Holzindustrie auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Dabei steht der Verband seinen Mitgliedern, darunter mehr als 400 Unternehmen aus ganz Deutschland, in wirtschafts- und branchenpolitischen Angelegenheiten zur Seite und unterstützt die kontinuierliche Verbesserung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Verwendung des Rohstoffes Holz. Der Verband tritt in Dialog mit Vertretern aus Medien, Wirtschaft, Politik und Forschung. Bei der Umsetzung ihrer Ziele steht Die Deutsche Säge- und Holzindustrie für eine umweltverträgliche und wertschöpfende Nutzung des Werkstoffs und Bioenergieträgers Holz.