Deutsche Säge- und Holzindustrie
Speedletter

03/2013

15. November 2013

Interessante News aus Berlin und Wiesbaden für Mitglieder, Freunde und Interessenten

Neue Mitglieder:

Wir begrüßen die neuen Mitglieder im DeSH...

  • ROBETA Holz OHG, Milmersdorf / Brandenburg
    ROBETA Holz
  • Dold Holzwerke GmbH, Buchenbach / Baden-Württemberg
    Dold Holzwerke
  • Gründung „DeSH“ jetzt amtlich

    Logo DeSH

    Zum 9. Oktober 2013 wurde die Gründung des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. (DeSH) durch den Beschluss des Amtsgerichts Charlottenburg/Berlin nun offiziell.

    Die Daten der formellen Eintragung:
    VR 32721B, Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
    USt.-IdNr.: DE 291437230
    Steuer-Nr.: 27 62 06 543, Finanzamt Berlin

    Der DeSH vertritt die Interessen seiner Mitglieder in den Geschäftsstellen
    Berlin und Wiesbaden.

    Wer macht was im DeSH?
    Hier können Sie die Übersicht als Download (PDF) herunterladen

    Erste offizielle Mitgliederversammlung des DeSH

    Die erste ordentliche Mitgliederversammlung des DeSH wird am 28.11.2013
    in Mannheim stattfinden. Der neu formatierte Verband erwartet seine Mitglieder
    im Congress Center Rosengarten in Mannheim.

    Die Location wurde gewählt, weil 2014 dort auch der internationale Kongress
    der Säge- und Holzindustrie stattfinden wird, damit sich die Mitglieder bereits
    einen ersten Eindruck der Location machen können.

    DeSH-Kongress 2014 in Mannheim:
    „Zu wenig Holz oder zu viel Kapazität?“

    DeSH-Kongress 2014

    Der 9. Internationale Kongress der Säge- und Holzindustrie findet vom 17. bis 19. März 2014 im Congress Center Rosengarten in Mannheim statt. Im Blickpunkt
    der dreitägigen Veranstaltung steht die Zukunftsfähigkeit der Branche.
    Unter dem Motto „Säger-Riese Deutschland: Zu wenig Holz –oder zu viel Kapazität?“ sollen Weichenstellungen und Lösungswege für gegenwärtige und künftige Herausforderungen der Säge- und Holzindustrie erörtert werden.

    Mannheim liegt zentral und ist auch aus anderen Ländern schnell per Auto,
    Bahn oder Flugzeug zu erreichen. Hotels verschiedener Preiskategorien sind in unmittelbarer Nähe und der Rosengarten bietet hervorragende Infrastruktur für Tagungen, Ausstellungen und Abendveranstaltungen. Alles in allem ein idealer Austragungsort für unseren Kongress“, erklärt Lars Schmidt, Generalsekretär der Deutschen Säge- und Holzindustrie (DeSH). Um die Anreise zu erleichtern, sei zudem ein Bustransfer aus verschiedenen Städten geplant. Neu wird auch die flexiblere Buchung der Kongressteilnahme sein: ein oder zwei Tage, in Kombination mit der Abendveranstaltung sind möglich.

    Beim Veranstaltungsprogramm möchte man auch im kommenden Jahr auf die bewährte Mischung setzen. In Vorträgen und Live-Diskussionen mit Publikums- beteiligung sowie im Rahmen einer Exkursion möchte die Branche sich selbstkritisch reflektieren. „Vom Rohstoff, über Technik und Märkte, bis hin zu Wettbewerb und Kostentreibern. Wir wollen alle Aspekte in unserem Programm beleuchten und Denkanstöße liefern, um die gesamte Branche sowie die Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen“, so Schmidt.

    Der DeSH forciert im Rahmen des Kongresses einen breiten fachlichen Austausch. Daher bietet der Auftakt am 17. März neben einer Exkursion auch die Gelegenheit
    für Sitzungen und Meetings interner Arbeitskreise des DeSH sowie anderer Organisationen. Diese ließen sich in den Räumen des Rosengartens und des Hotels Dorint logistisch gut mit dem Kongress verbinden. Beispielsweise nimmt die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V. (AGR) den Kongress zum Anlass ihr zehnjähriges Jubiläum zu feiern und zu einem „Rohstoffgipfel“ im Rahmen des
    AGR-Forums am 18. März einzuladen. Daneben wird die European Organisation of the Sawmill Industry (EOS) in einem internationalen Veranstaltungs-Block "Deutschland im europäischen Wettbewerb" in den Blick nehmen.

    Highlight werde einmal mehr die Abendveranstaltung am 18. März, verspricht Schmidt. Der Rosengarten biete ideale Voraussetzungen für fruchtbares Netzwerken und gute Unterhaltung in angenehmer Atmosphäre.

    Weitere Informationen für Teilnehmer, Aussteller und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie ab sofort unter: www.saegewerkskongress.de

    8. AGR-Forum als Rohstoffgipfel der Holzindustrie

    Die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V. (AGR) veranstaltet im Rahmen des 9. Internationalen Kongresses der Säge- und Holzindustrie am 18. März 2014
    ihr 8. AGR-Forum als Rohstoffgipfel der Holzindustrie

    Die Ansprüche der Gesellschaft an den Wald steigen. Der Naturschutz und der Tourismus fordern Waldflächen für eine ausschließliche Nutzung nach ihren Zielvorstellungen. Die Holznutzung wird auch auf dem Rest der Waldfläche zunehmend eingeschränkt. Gleichzeitig befeuern Energiewende und der hohe Ölpreis die Nachfrage nach Holz. Die Rohstoffversorgung ist, trotz anhaltend hoher Holzvorräte und einer über Jahrhunderte nachhaltigen Forstwirtschaft, eine der bedeutendsten Herausforderungen für die Rohholz verbrauchenden Unternehmen
    in Deutschland geworden.

    Die sichere, verlässliche und nachhaltige Rohstoffversorgung zu wettbewerbsfähigen Kosten bestimmt die Zukunftsfähigkeit der Holzindustrie am Wirtschaftsstandort Deutschland“, sagt Dr. Denny Ohnesorge, Geschäftsführer der AGR. Die AGR möchte auf dem Gipfel mit Vertretern aus Forst- und Holzwirtschaft, Politik und Hochschulen erörtern, wie die Rohstoffversorgung in Deutschland langfristig gesichert werden kann. Dabei sollen sowohl wirtschaftliche als auch ökologische und soziale Faktoren und
    der Erhalt der Attraktivität des Produktionsstandortes Deutschland im Mittelpunkt
    der Betrachtungen stehen.

    Die Anbindung des Forums an den Kongress der Deutschen Säge- und Holzindustrie schafft organisatorische Synergien und bietet optimale Bedingungen, das aktuelle Thema branchenübergreifend zu diskutieren. Am Vorabend des Forums, dem
    17. März 2014, feiert die AGR in festlicher Atmosphäre ihr zehnjähriges Bestehen.

    Schnupperzugang zum DeSH-Mitgliederbereich:
    Konzentriert aufbereitete Brancheninformationen per Email

    Desh-Mitgliederbereich

    Der DeSH bietet interessierten Personen und Unternehmen aus der Forst- und Holzwirtschaft sowie Politikern und Vertretern der Verwaltung einen kostenlosen Gastzugang zu seiner Online-Datenbank an.

    Wir möchten als Bundesverband ein möglichst breites Publikum ansprechen.
    Unsere Online-Datenbank liefert stetig aktuelle Informationen und Hintergründe.
    Für alle, die an den Themen der Forst- und Holzwirtschaft interessiert sind, ist es daher der optimale Weg, sich einen umfassenden Überblick zu verschaffen“, sagt Klaus Kottwitz vom Fachbereich Mitgliederbetreuung im DeSH. Im Rahmen des Gastzugangs möchte der DeSH allen Interessierten die Gelegenheit bieten, konkrete Einblicke in die Verbandskommunikation zu erhalten. Hierfür stellt der Verband einen Auszug seines Mitgliederangebots kostenlos bereit.

    Der online-basierte Mitgliederbereich des DeSH ist eine Wissensdatenbank,
    die zur Information und Recherche dient. In der Datenbank werden sowohl Verbandsaktivitäten, als auch Sachthemen, Pressemeldungen, Gesetze, Normen
    und Veranstaltungen aktuell und umfassend dargestellt. Aus den Beiträgen der Datenbank werden in regelmäßigen Abständen Newsletter erstellt und an die Mitglieder versandt.

    Die Datenbank bietet den Nutzern darüber hinaus die Möglichkeit, Beiträge zu kommentieren und zu bewerten. Im Falle von Fragen können sich die Leser direkt
    an den jeweiligen Autor wenden.

    Die Anmeldung zur Nutzung der Datenbank ist über ein Online-Formular
    unter www.saegeindustrie.de/mitglieder möglich. Alternativ können Sie sich zur Freischaltung eines Gastzugangs an die Geschäftsstelle wenden. Für Unternehmen der Säge- und Holzindustrie wird der Gastzugang nur zeitlich begrenzt angeboten.

    Ziel erreicht! Nationale Biodiversitätsstrategie
    - Deutschland übertrifft die Anforderungen

    Nationale Biodiversitätsstrategie

    Die nationale Biodiversitätsstrategie (NBS) strebt auf fünf Prozent der deutschen Waldfläche eine natürliche Waldentwicklung an. Doch nicht nur rechtlich geschützte Gebiete leisten ihren Beitrag zu diesem Ziel: Auch Flächen außerhalb von Schutzgebieten – beispielsweise nicht genutzte Bereiche im Privatwald – werden laut NBS dazu gezählt. Die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher (AGR) und die Deutsche Säge- und Holzindustrie (DeSH) fordern deshalb, dass diese Flächen in die aktuell im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz durchgeführten Berechnungen zur Bestimmung der Fläche mit natürlicher Waldentwicklung einbezogen werden.

    Wie viel Waldfläche in Deutschland entwickelt sich ohne menschlichen Einfluss auf natürliche Weise? Welchen Effekt haben diese nutzungsfreien Waldgebiete auf Naturschutzziele und ökonomische Entwicklungen? Diesen Fragen ging das Forschungsprojekt "Natürliche Waldentwicklung als Ziel der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NWE5)" nach. Die heute vorgelegten Ergebnisse erwecken den Eindruck, Deutschland erfülle die selbst gesteckten Ziele seiner nationalen Biodiversitätsstrategie nicht. Mit knapp 2 Prozent fand allerdings im Endergebnis nur ein Bruchteil der als nutzungsfrei erfassten Fläche Beachtung. Bei der Berechnung der nicht genutzten Waldfläche berücksichtigten die Forscher von NWE5 im Grunde nur rechtlich geschützte Gebiete wie Nationalparks. Dabei heißt es in der Biodiversitätsstrategie der Bundesrepublik explizit: „Zum angestrebten Flächenanteil von Wäldern mit natürlicher Waldentwicklung tragen sowohl Schutzgebiete als auch Flächen außerhalb von Schutzgebieten bei.“ Für Leonhard Nossol, Präsident der AGR, ist das Ergebnis eindeutig: „Das Ziel der Biodiversitätsstrategie auf fünf Prozent der deutschen Waldfläche eine natürliche Entwicklung zu gewährleisten, ist mehr als erfüllt.“ Mehr als 18 Prozent der deutschen Waldfläche stehen unter strengem Schutz und dürfen nur eingeschränkt bewirtschaftet werden. Darüber hinaus verzichten viele der zwei Millionen deutschen Waldeigentümer freiwillig – aus ökologischen, ideellen oder auch rein wirtschaftlichen Gründen – ganz auf die Bewirtschaftung eines Teils ihres Eigentums. Nossol kritisiert deshalb die Haltung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) als Auftraggeber der NWE5-Studie: „Die tatsächliche Fläche, auf der in Deutschland auf eine Nutzung des Waldes verzichtet wird, liegt weit über der, die das BfN als solche anerkennen möchte.“ So geht man beispielsweise in Rheinland-Pfalz von 52.000 Hektar oder sechs Prozent der Waldfläche aus, die zusätzlich zu den rechtlich bestehenden Schutzgebieten nutzungsfrei sind.

    Für DeSH-Präsident Steffen Rathke ist klar, dass die Wälder auch ohne umfangreiche Nutzungseinschränkungen naturnäher und artenreicher werden. „Anstatt weitere großräumige Schutzgebiete zu planen, sollten Bundesregierung und Bundesländer sich auf die Förderung einer effizienten und nachhaltigen Nutzung unserer heimischen Ressourcen konzentrieren“, so Rathke. „Das Projekt ist ein Anfang, um herauszufinden, wie viele der deutschen Wälder nicht bewirtschaftet werden. Gewissheit wurde jedoch nicht geschaffen, da entscheidende Daten nicht veröffentlicht beziehungsweise erst gar nicht in die Bilanz einbezogen wurden“, so Rathke weiter. Die Nachhaltige Nutzung nachwachsender Ressourcen ist besonders im Hinblick auf den Klimawandel von übergeordnetem gesellschaftlichem Interesse. Allein der potenziell ökonomische Verlust für die berücksichtigten 1,9 Prozent Waldfläche wird von den Forschern mit 3,9 Milliarden Euro beziffert. Die deutsche Forst- und Holzwirtschaft leistet folglich mit den derzeit sich selbst überlassenen Waldflächen bereits einen in ökologischer wie ökonomischer Hinsicht bedeutsamen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz. Bei einem Nutzungsverzicht auf mehr als fünf Prozent der Waldfläche läge der Verzicht bei weit über 10 Milliarden Euro. Die Wirksamkeit und die Auswirkungen verschiedener Schutzbemühungen auf die Biodiversität lassen sich bisher nicht eindeutig nachweisen und bewerten. Darüber hinaus fehlen Studien, welche die Wirkung der bestehenden Schutzgebietskulisse in Deutschland analysieren. Stillgelegte Waldflächen als Hauptindikator für erfolgreichen Naturschutz im Wald anzusehen ist ein Irrweg: Die Naturnähe und die Biodiversität der deutschen Wälder haben sich in den letzten Jahrzehnten statistisch nachweislich deutlich erhöht. Dies verdeutlicht der Indikatorenbericht der Bundesregierung zur Nationalen Biodiversitätsstrategie 2010, der dem deutschen Wald mit über 80 Prozent des erreichbaren Höchstwertes den besten Teilindikatorwert aller Flächennutzungen und einen signifikanten Anstieg der Biodiversität bescheinigt.

    AGR und DeSH fordern die Bundesregierung deshalb auf, die Rohstoffversorgung der heimischen Holzindustrie sicherzustellen und von weiteren Nutzungsbeschränkungen abzusehen. Vor allem die Konzentration auf öffentliche Wälder bei der Ausweisung von Totalschutzgebieten bereitet den Verbänden große Sorge, sichert doch gerade deren kontinuierliche Bewirtschaftung die Versorgung von Industrie und Gesellschaft.

    >> Die Pressemitteilung finden Sie hier als Download (PDF)

    >> Das Fact Sheet finden Sie hier als Download (PDF)

    Internationale Nadelschnittholzkonferenz 2014 findet in Berlin statt

    ISC 2014

    Die neunte International Softwood Conference (ISC) findet vom 16. bis 17. Oktober 2014 in Berlin statt. Das verkündete Carsten Doehring, Geschäftsführer von Ilim Timber Europa und Repräsentant der Deutschen Säge- und Holzindustrie (DeSH),
    zum Abschluss der diesjährigen Nadelschnittholzkonferenz in Edinburgh. Der DeSH
    wird die Konferenz gemeinsam mit der European Organisation of the Sawmill Industry (EOS) sowie der European Timber Trade Federation (ETTF) ausrichten.

    "Die Metropole Berlin mit ihrer einzigartigen Geschichte sowie die wunderbaren Wald- und Seenlandschaften in der Umgebung bieten den perfekten Rahmen für die ISC 2014. Wir möchten diese Atmosphäre nutzen, um die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen der Säge- und Holzindustrie in internationalem Kontext zu diskutieren", sagte Doehring.

    Den Teilnehmern werde in Berlin ein breites Tagungs- und Veranstaltungsprogramm geboten. Zudem bestünde für Kongressbesucher ausreichend Zeit, das historische
    und kulturelle Leben der deutschen Hauptstadt zu erleben und vielfältige Eindrücke
    zu sammeln.

    Aktuelle Informationen sowie die Möglichkeit zur Vorregistrierung
    finden Sie ab sofort unter: www.isc2014.de

    Veranstaltungskalender

    Diese Termine sollten Sie sich vormerken:

    20.11.2013 Cluster innovativ zu Gast bei Fa. Rikker Holzbau Affalterbach
    21.11.2013 Club Timber Exkursion Schwarzwald
    22.11.2013 Holzbörse Regensburg
    25.11.2013 AK Normung Hirschberg
    27.11.2013 Vorstandssitzung DeSH Mannheim
    28.11.2013 Mitgliederversammlung Mannheim
    17.03.2014 Exkursion - Kongress der Säge- und Holzindustrie Mannheim
    17.03.2014 Rohholzgipfel AGR Mannheim
    17.-19.03.2014 Kongress der Säge- und Holzindustrie Mannheim

    Mit besten Grüßen,

    Lars Schmitdt

    Lars Schmidt
    Generalsekretär des Vorstands und Hauptgeschäftsführer

    Weitere Informationen unserer Arbeit finden Sie auf unserer Homepage www.saegeindustrie.de
    sowie bei den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter.