Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland
Speedletter ...aus Berlin

01/2012

10. Februar 2012

Interessante News aus Berlin
für Mitglieder, Freunde und Interessenten

Neue BSHD-Mitglieder

Wir begrüßen im Kreise des BSHD das neue Mitglied:

  • Holz-Bröker GmbH & Co. KG
    Holz-Bröker GmbH & Co. KG

  • Sägewerk Bachmann GmbH
    Sägewerk Bachmann GmbH

  • Sägewerk Karl Alt GmbH & Co. KG
    Sägewerk Karl Alt GmbH & Co. KG
  • Strategie soll Wald auf die Zukunft vorbereiten

    Strategie soll Wald auf die Zukunft vorbereiten

    Sitzungsteilnehmer

    Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
    (Anhörung) - 08.02.2012

    Berlin: (hib/EIS) Mit der "Waldstrategie 2020" verfolgt die Bundesregierung für die Zukunft viele Ziele: Einerseits sollen die öffentlichen und privaten Wälder in Deutschland an zu erwartende Klimaänderungen angepasst werden, den Nachschub des Rohstoffes Holz für die Forst- und Holzwirtschaft sichern und die Erträge steigern, andererseits soll der Wald als Naherholungsraum dienen und zur Erhaltung der Arten- und Pflanzenvielfalt beitragen. In einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am Mittwochmorgen begrüßte der eingeladene Sachverständige Philipp Freiherr zu Guttenberg von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände die Entwicklung der von der Bundesregierung vorgelegten Strategie. "Nur wenn der Wald auch in Zukunft nachhaltig bewirtschaftet wird, kann er die an ihn gerichteten Anforderungen erfüllen", sagte er. In Deutschland gebe es rund zwei Millionen private und kommunale Waldbesitzer. Rund 170 Milliarden Euro würden pro Jahr in der Holzwirtschaft umgesetzt. Doch merkte der Sachverständige an, dass die Ziele der nationalen Biodiversitätstrategie der Bundesregierung dem Interesse der Waldbesitzer entgegen stehen würden und nicht mit der Waldstrategie im Einklang stünden. Ein selbstgestecktes Ziel der Biodiversitätsstrategie ist zum Beispiel die Schaffung eines Naturwalderbes von 5 Prozent der gesamten deutschen Waldfläche bis zum Jahr 2020. Dies bedeutet einen Entzug von Flächen auf Kosten der Holzbewirtschaftung.

    Hubert Weiger vom BUND bezweifelte, dass die an den Rohstoff Holz gestellten Erwartungen überhaupt erfüllt werden können. "Der Papierverbrauch in Deutschland ist mittlerweile so hoch wie in Südamerika und Afrika zusammen", kritisierte er. Außerdem sah er einen dramatischen Schwund von Tieren, die auf alte Wälder angewiesen seien. Doch solche Flächen würden weniger. Zwar sei die Waldstrategie zu begrüßen, aber der Wald werde zu einseitig auf seine Nutzfunktion reduziert. "Je mehr Holz als Rohstoff betrachtet wird, werden die Wälder auch ihre Funktion der CO2-Senkung verlieren." Für nachhaltige soziale Kompromisse trat Hans Jacobs vom Bund Deutscher Forstleute ein: "Die Personaldichte in der Forstwirtschaft nimmt stetig ab." Dass die Forstwirtschaft eine soziale Komponente beinhaltet, finde zu wenig Beachtung. Er plädierte für die Schaffung eines Nachhaltigkeitspaktes, der sich auf Kompromisse aller Beteiligten Gruppen stützen müsse.

    Lars Schmidt vom Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland sagte, dass der Abbau des Personals in den Forstbetrieben, der Holzindustrie zu schaffen mache. "Gerade im Ersatz energieintensiver Baustoffe durch Holz liegt der Wert der Holznutzung", so Schmidt. Doch würde der gezielte Waldumbau weg vom Nadelholz hin zum Laubholz zu einem "dramatischen Rückgang von Nadelholzflächen" führen. Schmidt plädierte für einen ausgewogeneren Rohstoffmix, weil ein großer Teil gefertigter Produkte auf Nadelholz basiere. Insofern sei die Einbeziehung der Privatwälder in die Waldstrategie wichtig, weil aus diesen Wäldern mehr Nadelhölzer zur Verfügung gestellt werden könnten. Martin Küthe vom Deutschen Forstwirtschaftsrat beurteilte die Waldstrategie als solide Grundlage dank einer Beteiligung aller Interessengruppen. "Ökonomie, Ökologie und Soziales werden miteinander vereinbart", sagte er. Küthe trat dafür ein, die ländlichen Räume zu stärken. Der Forstwirtschaft traute er in diesem Punkt zu, einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung leisten zu können.

    Im Sinne der Privatwaldbesitzer sprach sich Hubert Kaiser vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen dafür aus, dass die Leitbilder und Ziele der Strategie so formuliert werden, dass die Waldbesitzer auch in der Lage sind, sie umsetzen zu können. So lobte er die Einrichtung eines Waldklimafonds durch den Bund, stellte aber fest, dass die Ausstattung hinsichtlich der Aufgaben, die in den nächsten Jahren im Waldumbau zu leisten sind, nicht ausreichend ist. "35 Millionen Euro pro Jahr sind nicht genug."

    Ute Seeling vom Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik monierte, dass die formulierten Lösungsansätze in der Waldstratgie sehr allgemein gehalten seien. Sie hielt eine Fortsetzung der Gespräche für erforderlich, weil die Maßnahmenkataloge konkretisiert werden müssten. Auch Georg Winkel vom Institut für Forst- und Umweltpolitik forderte Konkretisierungen: "Die gute fachliche Praxis muss definiert werden, damit Klarheit entsteht." Naturschutzziele würden in der Waldstrategie zwar formuliert, doch der steigende Bedarf an Holz stehe der Erhaltung durch den erhöhten Holzeinschlag entgegen. Zwar würden wesentliche Ziele benannt, aber die Lösungsansätze würden nur vage bleiben. "Ein umfassendes Konzept zukünftiger Waldpolitik ist die Strategie nicht", meinte Winkel. Die grundlegenden Zielkonflikte würden nach wie vor bestehen bleiben.

    Quelle: Deutscher Bundestag

    Die im Parlaments-TV aufgezeichnete Debatte finden Sie hier:
    http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2012/37336685_kw06_pa_landwirtschaft/index.html

    Die Antworten des BSHD auf die Fragen der Abgeordneten sowie den gehaltenen Kurzvortrag finden Sie hier:
    Antworten des BSHD zu WS2020 (pdf, 482 KB)
    Vortrag (pdf, 2 MB)

    Grenzübergreifende gemeinsame Interessen: Österreichische Sägeindustrie zu Gast beim BSHD

    Grenzübergreifende gemeinsame Interessen: Österreichische Sägeindustrie zu Gast beim BSHD

    Teilnehmer (Bild v.l.n.r): Jörn Kimmich (Vorstand VDS, Binder Holz), Dr. Stefan Pichler (Geschäftsführer, Österreichischer Fachverband), Alfred Jechart (Präsident Europäischer Sägerverband, Mayr-Melnhof), Christoph Kulterer (Präsident, Hasslacher Nordica Timber), Philipp Sprockhoff (Vorstand BSHD, Egger), Carsten Doehring (BSHD-Sprecher EOS, Ilim Timber), Dr. Klaus Böltz (Präsident BSHD, Klenk Holz AG), Lars Schmidt (geschäftsführender Vorstand BSHD), Steffen Rathke (Vorstand BSHD, Keck GmbH) und Norbert Buddendick (Geschäftsführer BSHD)

    Auf Einladung des Vorstandes des Bundesverbands der Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. trafen sich die Verbandsspitzen am 19. Januar 2012 in Berlin zu einem ersten Arbeitstreffen. Angeführt wurde die Delegation des Österreichischen Fachverbands der Holzindustrie von Präsident Christoph Kulterer.

    Ein wichtiges Thema war die Beschreibung der allgemeinen Marktlage aus der Sicht der beiden Interessenvertretungen. Einig war man sich, dass das Verhältnis von Rundholzpreis zu Schnittholzpreis seit geraumer Zeit nicht mehr zu einander passt. Kernproblem sind dabei die deutlich höheren Rundholzkosten im deutschsprachigem Raum im Vergleich zu anderen Regionen wie Nord- und Osteuropa, Russland oder Kanada. Daraus resultierend ist es der Mitteleuropäischen Sägeindustrie derzeit nicht möglich, Schnittholzprodukte zu wettbewerbsfähigen Preisen am internationalen und auch zunehmend im heimischen Markt zu platzieren.

    Des Weiteren standen das gemeinschaftliche Holzabsatzmarketing, aber auch rohstoffseitige Themen auf der Agenda, wie beispielsweise der Waldumbau "weg" vom dringend benötigten Nadelholz, aber auch die nach Meinung der Branchenvertreter unbegründeten Forderungen vom Naturschutz nach weiteren Großschutzgebieten und überzogenen Bewirtschaftungsauflagen in den Wäldern. Man vereinbarte künftig regelmäßig zusammen zu kommen, um die verschiedenen Themenfelder der Branche konstruktiv und "grenzübergreifend" zu bearbeiten.

    Würfelübergabe an Albert Füracker MdL

    Würfelübergabe an Albert Füracker MdL

    v.l Dr. Klaus Böltz, Albert Füracker MdL, Lars Schmidt

    In der Berliner Geschäftsstelle des Bundesverbandes Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD) übergaben BSHD- Präsident Dr. Klaus Böltz und BSHD-Vizepräsident Lars Schmidt dem agrarpolitischen Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, Albert Füracker MdL, die Holzwürfel der Kampagne "HolzProKlima".

    Albert Füracker, selber Landwirt und Waldbauer, ist mit den Themen der Forst- und Holzwirtschaft gut vertraut und konnte sich den Argumenten der Kampagne sofort anschließen. "Für die Branche ist es wichtig, ein intelligentes und anschauliches Werbemittel zu haben. Diesen Anspruch erfüllen die Holzwürfel" so Füracker.

    Weiterhin unterhielten sich die beiden BSHD-Vorstände mit dem CSU-Politiker über aktuelle forstpolitische Themen in Bayern wie z.B. die angespannte Lage auf den Rundholzmärkten oder die Ausgestaltung zukünftiger Waldbauprogramme.

    Erste Sitzung Forum Nadelholz: "Deutsche Nadelschnittholzprodukte sind mittlerweile auch im Inland nicht mehr konkurrenzfähig"

    Erste Sitzung Forum Nadelholz:

    Auf Initiative namhafter Unternehmerpersönlichkeiten trafen sich führende Betriebe der Deutschen Nadelholzsägeindustrie zur ersten Sitzung des "Forum Nadelholz" in Frankfurt. Zur Diskussion standen aktuelle branchenpolitische Themen aber auch die kritische Wettbewerbsposition deutscher Nadelschnittholzprodukte im globalen Markt.

    Weltweit führende Sägewerkstechnik, vielseitig verwendbare Produkte aus einem nachwachsenden Rohstoff mit hervorragenden Zukunftsprognosen - und dennoch: Auf Grundlage von allgemeinen Kennzahlen und Statistiken sowie öffentlich verfügbaren Informationen bewerteten die Unternehmer das vergangene Jahr und die aktuelle Situation der Branche als absolut unbefriedigend. Dabei ist nach Ansicht der Teilnehmer die Nachfrage in den Exportmärkten und insbesondere auch im Inland nicht der ausschlaggebende Faktor, sondern das im europäischen und internationalen Vergleich erheblich überhöhte Rundholzpreisniveau.

    Realistische Preisfindung ausgeschlossen

    "Die Preispolitik der den Markt prägenden Rundholzanbieter ist schon lange nicht mehr nachhaltig und schließt eine realistische Preisfindung faktisch aus" fasste ein Teilnehmer seine Verärgerung zusammen. "Es geht dabei längst nicht mehr nur um die Marktfähigkeit einzelner Unternehmen, sondern um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wertschöpfungskette insgesamt: Deutsche Nadelschnittholzprodukte sind mittlerweile auch im Inland nicht mehr konkurrenzfähig. Dadurch werden leichtfertig Arbeitsplätze in Gefahr gebracht." Auch die unlängst über die Fachpresse kommunizierten marginalen Preisreduktionen sind nach Ansicht der Teilnehmer nicht ausreichend, um den verlorenen Boden im Wettbewerb mit den ausländischen Schnittholzanbietern kurzfristig wieder gut zu machen.

    Den Vorwurf der Überkapazitäten will man dabei nicht alleine auf sich nehmen: "Während in den letzten Jahren Kapazitäten in allen Betriebsgrößen aufgebaut wurden, sank und sinkt weiterhin die Rohstoffverfügbarkeit aus Sicht der Nadelholzbetriebe aufgrund unterschiedlicher Faktoren wie beispielsweise dem Waldumbau. Letztendlich sollte die Forstwirtschaft sowie die nachgelagerten holzbearbeitenden Betriebe froh darüber sein, über eine hochleistungsfähige Sägeindustrie als integralen Bestandteil der heimischen Wertschöpfungskette zu verfügen. Gerade auch der Waldbesitz hat in den letzten Jahren von diesen Investitionen in neue Sägewerkstechnik profitiert."

    Höhere Wertschöpfung muss Ziel sein

    Mittelfristig will die Branche den Grad der Veredlung und Weiterverarbeitung weiter steigern. "Nicht die technische Kapazität der Anlagen ist dabei maßgebliche, sondern die betriebswirtschaftlich sinnvolle Nutzung der leistungsfähigen deutschen Sägewerkstechnik." Für die Forstseite eröffnet sich dadurch die Chance, die Sägebetriebe auf dem Transformationspfad partnerschaftlich zu begleiten.

    Über das Forum Nadelholz

    Das Forum Nadelholz ist eine überverbandliche Plattform: Unternehmer-persönlichkeiten von in Deutschland produzierender Nadelsägeindustrie diskutieren dort Themen, die für die gesamte Branche von wesentlicher Bedeutung sind. Ziel ist es, die gemeinsame Interessenvertretung längerfristig, zielorientiert und durch Bündelung wirksam auszurichten. Eine Mitwirkung steht grundsätzlich allen Unternehmerpersönlichkeiten der Nadelholzindustrie offen. Der Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD) mit Sitz in Berlin führt das Sekretariat. Um allen Teilnehmern die größtmögliche Sicherheit zu geben, dass wettbewerbsrechtliche Vorgaben und Grenzen eingehalten werden, wurde die auf kartellrechtliche Beratung spezialisierte Kanzlei COMMEO LLP, Frankfurt am Main, beauftragt, die Sitzungen zu begleiten und auch die Vor- und Nachbereitung zu überwachen.

    An der ersten Sitzung nahmen folgende Firmen teil: Ante-Holz GmbH, Klenk Holz AG, Pfeifer Holz GmbH, Klausner Gruppe, Rettenmeier AG, Binderholz GmbH, Ilim Timber, Ziegler Holzindustrie und Ladenburger GmbH.

    Holzindustrie zu Gast bei baden-württembergischer SPD-Generalsekretärin Katja Mast MdB“

    Holzindustrie zu Gast bei baden-württembergischer SPD-Generalsekretärin Katja Mast MdB“

    Bild: v.l. Lars Schmidt, Katja Mast MdB, Dr. Denny Ohnesorge

    Zu einem Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten und Generalsekretärin der SPD Baden-Württemberg, Katja Mast MdB, trafen sich Vertreter der Holzindustrie in den Gebäuden des Deutschen Bundestags in Berlin.

    Neben der Vorstellung der Kampagne "HolzProKlima" mit den positiven Aspekten einer verstärkten Verwendung von Holz stand vor allen Dingen das Thema Nationalpark Nordschwarzwald auf der Agenda. Hier machten die Branchenvertreter deutlich, dass sie durchaus Verständnis für die Argumentation der Landesregierung haben mehr Tourismus in die Region bringen zu wollen. Zwischen allen Pro und Contra Argumenten und der aufkochenden Stimmung im Land, fehlten aber die Alternativen wie z.B. im bayerischen Steigerwald. Dort hat es die Politik zusammen mit der ortsansässigen Bevölkerung geschafft, mit dem "Zentrum Nachhaltigkeit Wald" einen von allen Seiten akzeptierten Kompromiss zu finden. Von dieser Lösung profitieren sowohl Naturschutz als auch Tourismus und Holzindustrie gleichermaßen. Dies könne auch ein Schlüssel zur Lösung der Debatte im Nordschwarzwald sein, sind sich die Akteure der Holzindustrie sicher.

    Die studierte Biologin Katja Mast konnte die Sichtweise der Branche auf die Problematik nachvollziehen und versprach, ihrer Partei im Süd-Westen die Botschaft zu übermitteln.

    Würfelübergabe an DBV-Präsident Gerd Sonnleitner: Auch Landwirte setzen auf Holz

    Würfelübergabe an DBV-Präsident Gerd Sonnleitner: Auch Landwirte setzen auf Holz

    v.l. Gerd Sonnleitner und Lars Schmidt

    Die Internationale Grüne Woche 2012 in Berlin nahmen Lars Schmidt und Kay Schweppe vom Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD) zum Anlass, dem Präsidenten des Deutschen Bauerverbandes e.V. (DBV), Gerd Sonnleitner, die Kampagne "HolzProKlima" vorzustellen.

    Viele Landwirte in Deutschland sind gleichzeitig auch Waldbesitzer und bewirtschaften ihren Wald bereits seit Generationen nachhaltig. Aus diesem Grund war es für Gerd Sonnleitner selbstverständlich, sich den Botschaften auf den Würfeln anzuschließen.

    Neben der Vorstellung der Kampagne erläuterten die Verbandsvertreter die gemeinsamen Arbeitsschwerpunkte, welche vor allem im Bereich der Naturschutzpolitik liegen. Land- wie auch Forstwirtschaft sehen sich seit geraumer Zeit mit immer neuen, überzogenen und ideologisch motivierten Forderungen von Seiten des organisierten Naturschutzes konfrontiert. Hier sei es Aufgabe beider Verbände Politik und Öffentlichkeit wahrheitsgemäß zu informieren, sodass auch in Zukunft eine umweltverträgliche und nachhaltige Land- und Forstwirtschaft betrieben werden kann.

    Bundestagsabgeordneter Harald Ebner zu Gast bei der Klenk Holz AG

    Bundestagsabgeordneter Harald Ebner zu Gast bei der Klenk Holz AG

    v.l. Dr. Günter Hegemann, Harald Ebner MdB, Dr. Klaus Böltz

    Sicherung der Rohstoffversorgung zu marktfähigen Preisen, Ausweisung von Großschutz- und Wildnisgebieten sowie die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Holzverwendung, das waren die zentralen Themen, die bei einem Besuch des Bundestagsabgeordneten Harald Ebner bei der Oberroter Klenk Holz AG diskutiert wurden. Ebner, der für die Grünen den Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe im Bundestag vertritt, nahm sich viel Zeit, um strittige Fragen, aber auch übereinstimmende Positionen zu diskutieren. Vorstandsvorsitzender Dr. Günter Hegemann und Generalbevollmächtigter Dr. Klaus Böltz hoben hervor, dass die Holzindustrie im Südwesten momentan unter den "weltweit höchsten Rundholzpreisen zu leiden hat" und von Bayern ausgehende Wettbewerbsverzerrungen den "Sägern im Land das Leben schwer machen". Einig war man sich darin, dass die Rahmenbedingungen für die Verwendung von Holz im Bauwesen verbessert werden müssen und die öffentliche Hand als Bauherr Vorbild sein sollte. Ebner, der Mitglied im Bundestagsausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist, betonte dabei die Bedeutung ökologischer und nachhaltiger Waldbewirtschaftung auch im Hinblick auf den Klimawandel. Zum Abschluss bekam Harald Ebner das Würfelpaar der Kampagne "Holz pro Klima" überreicht, mit dem Potenziale, aber auch Handlungsfelder rund um den nachwachsenden Rohstoff Holz thematisiert werden.

    Mit besten Grüßen

    Lars Schmidt - Vizepräsident

    Weitere Informationen zum BSHD und zu unserer Arbeit finden Sie auf unserer Homepage www.bshd.eu sowie bei den Sozialen Netzwerken Facebook und Twitter.

    BSHD Bundesverband Säge- und
    Holzindustrie Deutschland e.V.
    Reinhardtstraße 18
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    Telefon (0 30) 22 32 04 90
    Telefax (0 30) 22 32 04 89
    Dr. Klaus Böltz (Präsident)
    Lars Schmidt (Vizepräsident)
    Oliver Mühmel (Schatzmeister)
    Steffen Rathke (Vorstand)
    Philipp Sprockhoff (Vorstand)
    Rainer Buchmann (Vorstand)
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    Vereinsregister-Nummer 28535 B


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