Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland
Speedletter ...aus Berlin

07/2010

01. September 2010

Neues aus Berlin

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessenten,

Neue BSHD-Mitglieder

Wir begrüßen im Kreise des BSHD die neue Mitgliedsfirma

  • EGGER Sägewerk Brilon GmbH
    EGGER Sägewerk Brilon GmbH

  • Wir begrüßen im Kreise des BSHD die neuen Sponsorenmitglieder

  • Deutsche Messe AG
    Deutsche Messe AG
  • Saicos Colour GmbH
    Saicos Colour GmbH

  • Differenzen nicht in die Verbände hineintragen!

    Es ist nicht Aufgabe von Branchenverbänden, einzelne Unternehmen zu bewerten

    Der folgende Beitrag erscheint als Leserbrief von Norbert Buddendick, BSHD-Geschäftsführer Markt/Produkte, im Holz-Zentralblatt. Er bezieht sich auf den Artikel von Reinhard Binder mit dem Titel „Keiner sollte glauben, nicht betroffen zu sein!“ im Holz-Zentralblatt Nr. 33 (Seite 802). Binder bezog hierin Stellung zur Produktionsaufnahme des Sägewerks von Ilim Timber in Landsberg und den rechtlichen Schritten von Verbänden gegen die "Klausner-Verträge".

    Es herrscht also Krieg zwischen den Unternehmen der Sägeindustrie. So jedenfalls verstehe ich die Metapher „Nichtangriffspakt“, die Herr Binder in seinem Kommentar zur Wiederbelebung der Klausner-Verträge verwendet. Einen Krieg sehe ich nicht - und damit verbunden auch keinen „Nichtangriffspakt“ einiger Mitgliedsunternehmen des BSHD. Nicht, dass ich an dieser Stelle falsch verstanden werde: Der BSHD weiß die Brisanz der Verträge sehr wohl einzuschätzen. Für einige Unternehmen der Branche wird es vor dem Hintergrund der ohnehin knappen Rundholzversorgung und den daraus resultierenden Preisen ums Überleben gehen.

    Aber zunächst eine Richtigstellung: In der BSHD-Satzung (aufzurufen auf unserer Homepage www.bshd.eu - Downloads) §2 (6)* haben die Gründungsmitglieder des BSHD explizit ausgeschlossen, dass sich der Verband gegen Unternehmen der Branche engagiert. Von einer Allianz einzelner Unternehmen des BSHD kann also nicht die Rede sein („ …, da unter wenigen Mitgliedern ein ‚Nichtangriffspakt‘ herrscht.“). Schon gar nicht trifft die Anmerkung zu, dass sich der BSHD aus diesen Gründen einer aktiven Gegnerschaft zu den Verträgen enthält.

    Richtig ist vielmehr, dass wir im BSHD, unabhängig der o.g. satzungemäßen Vorgabe, fest der Überzeugung sind, dass es nicht die Aufgabe von Branchenverbänden ist, einzelvertragliche Vereinbarungen von Unternehmen zu bewerten und Widerstand zu organisieren. Das Konsensmodel des BSHD beruht gerade darauf, den Markt gemeinschaftlich vorzubereiten und die Rundholzversorgung zu sichern. Als Werkzeuge hierzu dienen beispielsweise die politische Ansprache in Berlin und in den Regionen, fachliche Stellungnahmen sowie eine gezielte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Ressentiments untereinander stammen zum Teil aus der sehr persönlichen Sichtweise der Unternehmer auf die Aktivitäten der Kollegen. Diese zu bewerten, steht mir hier nicht zu. Aber keinesfalls sollten diese in die Aktivitäten eines Brancheverbandes hineingetragen werden.

    Ohne die Beachtung dieses Punktes wird es keine Vereinigung schaffen einen sehr hohen Organisationsgrad zu erreichen. Ich bin mir bewusst, dass das nicht einfach ist. Aber meines Erachtens lohnt es sich für dieses Ziel zu kämpfen. Wir brauchen dringend die verbandspolitische Professionalität in unserer Branche, um unternehmensübergreifende Ziele gemeinsam und aktiv zu verfolgen - und dies trotz Streitigkeiten auf Unternehmensebene, die es immer wieder geben wird. Im Übrigen ist dies eine Forderung, die gerade von der österreichischen Holzindustrie in Richtung Deutschland wiederholt geäußert wurde.

    Es wird beispielsweise nicht vorkommen, dass ein VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau/größter Industrieverband Deutschlands) oder der VDA (Verband der Automobilindustrie) gegen ein Unternehmen der jeweiligen Branche aktiv wird. Gründe hierzu gäbe es nach der Lesart von Herrn Binder genug. Hier sei nur an die staatlichen Beihilfen für OPEL erinnert. Die Geschlossenheit der Branchen zahlt sich in einer stärkeren Ausstrahlung- und damit verbunden- einer erhöhten Aufmerksamkeit durch die Politik aus.

    Der BSHD wird sich also aus voller Überzeugung aus den Streitigkeiten heraushalten. Wir werden weder gegen noch für die Verträge aktiv eintreten. Einzelnen Mitgliedern ist es selbstverständlich frei gestellt, Initiativen in die eine oder andere Richtung zu ergreifen oder sich ihnen anzuschließen.

    In dem Sinne meiner obigen Ausführungen hoffe ich, dass sowohl die deutschen Unternehmen von Herrn Binder sowie natürlich auch die Firma Ilim in naher Zukunft Mitglied im BSHD werden und unternehmensübergreifend helfen, die Rahmenbedingungen der Branche insgesamt zu verbessern und ihr die Anerkennung in Gesellschaft und Politik zu verschaffen, die ihr zukommt.

    *) Der Verband vertritt keine Individual-Interessen einzelner Mitglieder. Insbesondere ist es ihm untersagt, als Verband gegen einzelne Unternehmen der Säge- und Holzindustrie in jedweder Art tätig zu werden.

    BSHD trifft CDU/CSU-Fraktionsvorstand

    BSHD trifft CDU/CSU-Fraktionsvorstand

    v.l.n.r.: Schmidt, Dr. Ruck, Schweppe

    Vizepräsident Lars Schmidt und Politikreferent Kay Schweppe vom Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD) trafen sich mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
    Dr. Christian Ruck, zu einem Gespräch über die aktuelle Situation der deutschen Holzindustrie.

    Dr. Ruck ist als stellvertretender Fraktionsvorsitzender zuständig für die Arbeitsbereiche Umwelt und Entwicklungshilfe. Auf der Agenda standen die Themen Biodiversitätsstrategie der Bundesregierung, Biomassepotenziale in Sägewerken sowie die Vorstellung des innovativen Produktes Thermoholz. Beeindruckt zeigte sich der Bundestagsabgeordnete vom Potenzial der Sägeindustrie bei der Erzeugung von Strom aus fester Biomasse. Knapp 15% des Stroms aus fester Biomasse werden schon heute in deutschen Sägewerken produziert. Und dieses Potenzial könnte man bei der entsprechenden Auslegung im EEG fast verdoppeln. Da es dem BSHD hierbei nur um die Verbrennung von Rindenabfällen geht, werden die Nutzer der übrigen Sägenebenprodukte dadurch in ihrer Versogung nicht beeinträchtigt.

    „Wir können schon heute mehr als nur Bretter“, so Lars Schmidt im Gespräch mit dem Abgeordneten Ruck, „wir wollen zukünftig auch wesentlicher Bestandteil der klimafreundlichen Energieversorgung der Bevölkerung sein“.
    Als leidenschaftlicher Urwaldschützer zeigte Ruck zudem großes Interesse an der Herstellung von Thermoholz. Thermoholz kann als Tropenholzsubstitut in Außenbereichen Anwendung finden und wird ohne den Zusatz von chemischen Holzschutzmitteln hergestellt.

    FDP auf Sommertour im Sägewerk

    FDP auf Sommertour im Sägewerk

    Personen v.l.n.r.:
    René Rock, umweltpolitischer Sprecher FDP-Landtagsfraktion Hessen
    Dr. Helmut Kaltenhauser, Vorsitzender FDP Aschaffenburg-Land
    Karsten Klein, haushaltspolitischer Sprecher FDP Landtagsfraktion Bayern und Vorsitzender FDP Aschaffenburg-Stadt
    Florian Rentsch, Vorsitzender FDP Landtagsfraktion Hessen
    Lars Schmidt, Vizepräsident BV Säge- und Holzindustrie Deutschland
    Klaus Kottiwtz, BV Säge- und Holzindustrie Deutschland
    Prof. Dr. Frank Stollberg, Voristzender FDP Fraktion Aschaffenburg

    Am 09.08. trafen 6 Vertreter der bayerischen und hessischen FDP im Laubholzsägewerk Pollmeier im grenznahen Aschaffenburg auf den BSHD-Vizepräsidenten und geschäftsführenden Vorstand Lars Schmidt sowie den BSHD-Regionalleiter Klaus Kottwitz. Die Werksbesichtigung war im Juni mit dem Fraktionsvorsitzenden der hessischen FDP, Florian Rentsch, vereinbart worden. Rentsch brachte aus seiner Fraktion den energiepolitischen Sprecher, Rene Rock, den Regionalbeauftragten Rhein-Main, Torsten Kutzner, sowie den stellvertretenden FDP Fraktionsvorsitzenden im bayerischen Landtag, Karsten Klein, den Vorsitzenden der FDP Aschaffenburg Land, Dr. Helmut Kaltenhauser und den Fraktionsvorsitzenden der FDP im Stadtrat Aschaffenburg, Prof. Dr. Frank Stollberg, mit.

    Die Politiker zeigten großes Interesse für die aktuellen Probleme der Sägeindustrie, die sich vor allem um die zukünftige Versorgung mit Rundholz und die überzogenen Forderungen von Naturschutzorganisationen nach großflächigem Nutzungsverzicht im Deutschen Wald drehten. „Die sorgsame Nutzung des nachwachsenden Rohstoff Holzes ist nicht nur aus volkswirtschaftlicher Sicht sinnvoll, sondern vor allem naturschutzfachlich notwendig: Die forstliche Bewirtschaftung unserer Wälder ist Grundlage für stabile und artenreiche Waldbestände“, so Schmidt im Gespräch mit den Abgeordneten. „Das im internationalen Vergleich sehr hohe Niveau der deutschen Forstwirtschaft bringt diese beiden vermeintlichen Gegensätze in Einklang - auch ohne zusätzliche Zertifizierung. Eine kritische Überprüfung von Standards und Dogmen muss auch im Naturschutz möglich sein, ohne sofort öffentlich geächtet zu werden.“

    Auf Verständnis traf auch die Befürchtung der Sägeindustrie, durch den fortschreitenden Waldumbau in Richtung Laubholz in den kommenden Waldgenerationen zu wenig Nadelholz zur Verfügung zu haben, um den wachsenden Bedarf im Holzbau zu befriedigen. Die Forstwirtschaft steigt immer stärker auf Laubholz um, obwohl der Laubmassivholzmarkt seit Jahren rückläufig ist: „Wir brauchen neue und sinnvolle Anwendungsbereiche für Laubholz, beispielsweise im konstruktiven Bereich oder auch als ‚Tropenholzersatz’ durch thermische Behandlung. Aber vor allem müssen wir ausreichende Nadelholzanteile in den Wäldern sichern, um nicht von Importen abhängig zu werden. Auch die sogenannten ‚Fremdländer’, wie beispielsweise die Douglasie, dürfen in dieser Diskussion kein Tabu sein. Zudem sollte man über die Aufforstung von Brachflächen nachdenken. Nadelholz eignet sich hier sehr gut für die erste Waldgeneration“, so Lars Schmidt weiter.

    Wirtschaft und Politik besprechen Rohstoffverfügbarkeit

    Strategiegespräch zwischen Holzindustrie und privaten Waldbesitzern

    Rednerpult: Volker Kauder, Mitglied des Deutschen Bundestags (MdB)

    Auf einer Veranstaltung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion diskutierten Wirtschaftsvertreter, Botschaftsangehörige und Fachpolitiker über die derzeitige Rohstoffsituation der deutschen Wirtschaft und deren starke Abhängigkeit von Importen.
    Es sprachen unter anderem der Fraktionsvorsitzende Volker Kauder MdB, der außenpolitische Sprecher Phillip Mißfelder MdB sowie der Vorsitzende des BDI Ausschusses „Rohstoffpolitik“ Ulrich Grillo.

    Dem BSHD ging es auf dieser Veranstaltung vor allen Dingen um die Erweiterung des Blickfeldes auf den nachwachsenden Rohstoff Holz der für große Teile der deutschen Industrie immer wichtiger wird.

    SPD-Energiepolitiker diskutiert mit Sägeindustrie

    SPD-Energiepolitiker diskutiert mit Sägeindustrie

    Der Bundestagsabgeordnete und Energieexperte Dirk Becker traf sich zu einem Gespräch über die Potenziale der deutschen Sägeindustrie bei der Verstromung von fester Biomasse mit Vizepräsident Lars Schmidt und Politikreferent Kay Schweppe vom Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD).
    Becker zeigte sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der deutschen Sägeindustrie auf dem Gebiet der Stromerzeugung. Allerdings sind die undeutlichen Aussagen im Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) im Bereich der Rindenverbrennung für die Sägeindustrie ein Problem.
    Diese Schwachstelle versucht der BSHD derzeit über das Bundesumweltministerium zu beheben. Auch Becker sah das Problem des ungeklärten NAWARO-Bonus auf Rinde und erläuterte wie solche „Fehlinterpretationen“ bei der Novellierung des Gesetzes im Jahr 2009 zustande gekommen sind.

    Forstpolitiker Alois Gerig MdB zu Gast im Pollmeier-Werk Aschaffenburg

    Forstpolitiker Alois Gerig MdB zu Gast im Pollmeier-Werk Aschaffenburg

    Die parlamentarische Sommerpause will der BSHD dazu nutzen, den politischen Entscheidungsträgern aus dem Bundestag sowie den Landtagen die Säge- und Holzindustrie direkt vor Ort vorzustellen. Im Rahmen dieser „Vor-Ort-Termine“ machte sich nun Alois Gerig MdB ein persönliches Bild von der Leistungsfähigkeit der Deutschen Säge- und Holzindustrie und besichtigte eines der wohl modernsten Laubholzsägewerke weltweit, das Pollmeier-Werk in Aschaffenburg.

    Herr Gerig ist Mitglied des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Deutschen Bundestag sowie Berichterstatter für die Themenfelder „Wald und Forstwirtschaft“ der CDU/CSU-Fraktion – und somit wichtiger Ansprechpartner für die Belange der Deutschen Holzindustrie. Wesentliche Themen des Gesprächs am Rande der Besichtigung waren daher die Novelle des Bundeswaldgesetztes, an der Alois Gerig maßgeblich mitgewirkt hat – und die vom BSHD ausdrücklich begrüßt wird, sowie die zukünftige Rohstoffversorgung der Säge- und Holzindustrie.

    Besorgt zeigte sich der Abgeordnete dabei insbesondere mit Blick auf die zunehmenden Bewirtschaftungseinschränkungen und Forderungen nach großflächigem Nutzungsverzicht, die letztendlich die Rohstoffversorgung der Branche existenziell gefährden könnten. Aber auch den rückläufigen Flächenanteil der beispielsweise für den konstruktiven Holzbau wichtigen Nadelholzarten in den Deutschen Wäldern hatte der Forstpolitiker Gerig bereits im Fokus.

    Ein weiteres Thema war die anstehende Novelle des EEG mit Blick auf die klimafreundliche Energieerzeugung in den Biomasse-Kraftwerken der Säge- und Holzindustrie: „Wir können mehr als nur ‚Bretter’ sägen“, so Lars Schmidt, Vizepräsident des BSHD, zum Potential der Branche. „Unsere Betriebe helfen schon heute mit einem Anteil von 15% an der Stromerzeugung aus fester Biomasse die zukunftsfähige Energieversorgung der Bevölkerung zu sichern. Dieser Anteil kann durch eine sinnvolle Ausgestaltung des EEG durchaus verdoppelt werden.“

    Der CDU-Abgeordnete Gerig hatte im Bundestag im Rahmen seiner Plenarrede zur Novelle des Bundeswaldgesetzes dazu aufgerufen, den Wald in Deutschland in seiner Vielfalt zu erhalten: „Der Wald dient nicht nur als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, er ist auch ein wichtiger Rohstofflieferant für die Holzindustrie und die erneuerbare Energiegewinnung - und sichert so Arbeitsplätze im ländlichen Raum“.

    Deutsche Messe: LIGNA wird Branchentreff des BSHD

    Deutsche Messe: LIGNA wird Branchentreff des BSHD

    Die LIGNA zeigt sich vom 30. Mai bis 3. Juni
    im nächsten Jahr innovativ, effizient und zukunftsweisend. Mit der Veranstaltung im kommenden Jahr wird die LIGNA als Weltleitveranstaltung für die Forst- und Holzwirtschaft ihre Position weiter ausbauen
    und der Industrie wichtige Impulse für neues nachhaltiges Wachstum geben.
    Zur LIGNA 2011 wird sich der Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland e. V. (BSHD) in verstärktem Maße auf der LIGNA präsentieren. „Wir freuen uns mit dem BSHD einen weiteren kompetenten Partner gefunden zu haben, mit dem wir verstärkt die Säge- und Holzindustrie ansprechen. Davon erhoffen wir uns eine erhöhte Präsenz auf der LIGNA – sowohl auf Aussteller- als auch auf Besucherseite“, sagt Stephan Ph. Kühne, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG, Hannover.

    BSHD und Deutsche Messe werden auf der kommenden LIGNA verschiedene Aktivitäten durchführen. Dazu zählt die Verleihung des Sonderpreises „Massivholz“
    im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Die gute Form“, die in Kooperation mit dem Bundesinnungsverband Tischler Schreiner Deutschland durchgeführt wird. Auch die ordentliche Mitgliederversammlung des BSHD wird erstmalig während der LIGNA ausgerichtet. Mit dem internationalen Branchenabend „Säger meets Zulieferer“, der vom BSHD voraussichtlich am 3. Messetag im Anschluss an die Mitgliederversammlung organisiert wird, findet echtes Networking unter Fachleuten statt. „Die LIGNA als weltweit größte Messe der Forst- und Holzwirtschaft ist die ideale Plattform, um an einem Ort die Entscheider der Branche zusammenzuführen“, sagt Lars Schmidt vom BSHD.

    Mit der Einbindung von Hochschulen wollen der BSHD und die Deutsche Messe den Nachwuchs fördern. Der „Club-Timber“, Juniorenkreis des BSHD, bietet nicht nur geführte Messetouren zu ausgewählten Anlagen- und Maschinenherstellern,
    sondern auch Vorträge zu Neuheiten aus der Branche.

    BSHD im Gespräch mit FDP-Forstexperte Gregor Beyer MdL

    BSHD im Gespräch mit FDP-Forstexperte Gregor Beyer MdL

    Zu einem ersten Gedankenaustausch trafen sich Herr Gregor Beyer MdL und Lars Schmidt in der Geschäftsstelle des BSHD in Berlin. Die beiden „gelernten“ Forstmänner diskutierten über aktuelle forstpolitische Handlungsfelder.

    Ein wesentliches Thema war beispielsweise die Aktivierung bislang passiver Waldbesitzer in Brandenburg und die damit verbundene nachhaltige Mobilisierung von ungenutzten Holzreserven, insbesondere mit Blick auf die laufende Forstreform in Brandenburg. „Voraussetzung ist eine kontinuierliche Betreuung der Kleinprivatwaldbesitzer,“ war man sich einig. „Dazu gehören professionelle und flächendeckende Forstbetriebsgemeinschaften, aber auch geeignete Reviergrößen, die eine möglichst intensive Betreuung der Waldbesitzer durch den Revierleiter ermöglichen“.
    Weiter stellte Schmidt „Thermoholz“ vor. Beyer zeigte
    sich überzeugt von dem Potential des neuen Produkts.

    Herr Beyer ist Landtagsabgeordneter im Landtag Brandenburg und Sprecher der FDP-Fraktion für Agrar-, Infrastruktur,- Umwelt- und Gesundheitspolitik sowie Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz und im Ausschuss für Infrastruktur und Landwirtschaft.
    Man verabredete künftig regelmäßige Treffen, um sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen.

    Mit besten Grüßen

    Lars Schmidt - Vizepräsident
    BSHD Bundesverband Säge- und
    Holzindustrie Deutschland e.V.
    Reinhardtstraße 18
    10117 Berlin
    Telefon (0 30) 22 32 04 90
    Telefax (0 30) 22 32 04 89
    Präsident: Dr. Josef Rettenmeier
    Vizepräsident: Lars Schmidt
    Vorstand: Oliver Mühmel
    Vorstand: Steffen Rathke
    Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
    Vereinsregister-Nummer 28535 B