Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland
Speedletter ...aus Berlin

03/2010

12. April 2010

Neues aus Berlin

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessenten,

Neue BSHD-MitgliederLogo deltaHolz GmbH & Co.KG

Wir begrüßen im Kreise des BSHD die neuen Mitgliedsfirmen

  • deltaHolz GmbH & Co.KG
  • Neues Dienstleistungs-MitgliedLogo Südvers-Gruppe

    Die SÜDVERS-GRUPPE, internationaler Versicherungsmakler und Finanzdienstleister aus Freiburg ist neues Dienstleistungs-Mitglied im BSHD. Stellvertretend für das Unternehmen wurden Axel Podleschak und Wolfgang Hetzel als Mitglieder der Geschäftsleitung der SÜDVERS-GRUPPE von der der BSHD-Geschäftsleitung begrüßt.

    Die SÜDVERS-GRUPPE ist inhabergeführt und unabhängig. Sie gehört zu den bedeutenden international ausgerichteten Versicherungsmaklern und Finanzdienstleistern. Das Unternehmen, gegründet 1948, zählt heute in Deutschland mit einem Prämienvolumen von 166 Millionen Euro zu den Top Ten dieser Branche. Das Kerngeschäft umfasst das industrielle und großgewerbliche Versicherungsgeschäft, das Risiko-Management, das Debitorenmanagement, alternative Finanzierungsarten sowie die Beratung für die Bereiche der betrieblichen Altersversorgung und Finanzdienstleistungen.
    Die SÜDVERS-GRUPPE ist seit Jahrzehnten für produzierende Betriebe der Holzindustrie tätig. Dies umfasst die Risikoermittlung, Risikoprävention und Entwicklung von innovativen Versicherungskonzepten z.B. SÜDVERS-Bilanzschutz ®. Insbesondere verfügt SÜDVERS über umfangreiche Erfahrung in der Abwicklung von Großschäden.
    Die SÜDVERS-GRUPPE hat Niederlassungen in Hamburg, Köln, Darmstadt, Leonberg, Chemnitz und München sowie in Österreich (Wien). Sie beschäftigt allein in Deutschland ca. 230 Mitarbeiter. Kunden aus Industrie und Gewerbe werden über das eigene, internationale Netzwerk Worldwide Broker Network (WBN) betreut. WBN mit Sitz in London wurde 1987 von der SÜDVERS-GRUPPE, gemeinsam mit inhabergeführten, ausländischen Industrie-Versicherungsmaklern gegründet und hat heute über 70 Mitglieder und rund 15.000 Mitarbeiter in 60 Ländern sowie Korrespondenzfirmen in weiteren 27 Ländern. Mit einem Prämienvolumen von 26 Milliarden US-Dollar zählt WBN zu den führenden, internationalen Netzwerken von Versicherungsmaklern.
    Die SÜDVERS-GRUPPE berät mit ihrer Fachkompetenz und dem gesamten Dienstleistungsspektrum als Exklusivpartner alle BSHD- Mitgliedsfirmen - Nutzen Sie diese Möglichkeit!

    Koordination

    Wolfgang Hetzel
    Mitglied der Geschäftsleitung
    Tel.: 0761 4582 240
    Mobil: +49 (0)172 6368075
    E-Mail: wolfgang.hetzel@suedvers.de
    www.suedvers.de

    Axel Podleschak
    Mitglied der Geschäftsleitung
    Tel.: +49 (0)7152 9262 145
    Mobil: +49 (0)170 563 4385
    E-Mail: axel.podleschak@suedvers.de
    www.suedvers.de

    BSHD und AGR zu Gast im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)

    BSHD und AGR zu Gast im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)

    Teilnehmer des Gesprächs im BMELV

    Im Rahmen eines Gesprächs in Berlin informierten Vertreter des Bundesverbandes Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD) und der Arbeitsgemeinschaft der Rohholzverbraucher e.V. (AGR) die Parlamentarische Staatssekretärin, Julia Klöckner, über aktuelle Themen der Branche. Dabei standen Themen wie die Steigerung der Holzverwendung, der Rohstoffsicherheit und des Verzichts auf Tropenhölzer im Mittelpunkt des Gesprächs.

    Die Vertreter der Holzverbände verwiesen auf wissenschaftliche Prognosen, denen zu Folge der Rohstoff Holz vor dem Hintergrund des Klimawandels als stofflicher und energetischer Rohstoff an Bedeutung gewinnen wird. Grund hierfür sind die positiven Eigenschaften des Holzes für die CO2-Bindung und damit für das Klima. BSHD-Vizepräsident Lars Schmidt und AGR-Geschäftsführer Dr. Helmut Koschel machten deutlich, dass der regenerative Rohstoff Holz im technischen und energetischen Bereich große Potentiale besitzt und in der Lage ist endliche Ressourcen in großem Umfang zu ersetzen.

    Die Vertreter der Holzindustrie und des BMELV verständigten sich für die Zukunft auf eine enge Zusammenarbeit bei den angesprochenen Themen.

    Erstes Treffen des BSHD-Nadelholzkreises

    Erstes Treffen des BSHD-Nadelholzkreises

    Teilnehmer des Nadelholzkreises bei der Werksbesichtigung

    Der Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD) lud am 9.3.2010 zum ersten verbandsübergreifenden Nadelholzkreis unter dem Dach des BSHD ein. Die anwesenden Teilnehmer repräsentierten alle Größenklassen der Brache, vom kleinen Nadelholzbetrieb bis zu den großen international tätigen Großsägewerken. Das Treffen fand im Werk Aschaffenburg der Firma Pollmeier Massivholz statt, welches durch seine moderne Wirtschaftsweise auch für die Betriebe der Nadelholzindustrie von Interesse war.

    Die Teilnehmer waren sich einig, dass die aktuellen Entwicklungen an den Nadelrundholzmärkten schon jetzt ein "weiter so" nicht zulassen. Neben steigenden Einschnittkapazitäten auf der einen Seite, steigt auf der anderen Seite der Druck auf den Rohstoff durch veränderte Waldbaustrategien und Flächenstilllegungen. Für die deutsche Nadelholzsägeindustrie ist es daher von entscheidender Bedeutung für zukünftige Szenarien der Marktentwicklung einen genauen Überblick über das Holzaufkommen in den Wäldern zu haben. Hierrunter fallen z.B. eine Erhebung des "Status Quo" von Flächenstilllegungen und Nutzungseinschränkungen im Wald sowie genaue Holzaufkommensprognosen für die nächsten Jahre. Nach Ansicht der Teilnehmer muss der Flächenschwund im Nadelholzbereich (zwischen 2002 und 2008 1% Verlust pro Jahr) gebremst werden. Ein zukunftsfähiger Waldbau sollte daher verstärkt auf standortgerechte Nadelhölzer wie z.B. die Douglasie setzen um für eine, den Marktbedürfnissen angepasste, Produktion zu sorgen.

    Dem BSHD ist es wichtig eine branchenübergreifende Allianz zu schmieden die die beschriebenen Probleme angeht. Denn neben der Sägeindustrie sind die Betriebe der Holzwerkstoff- und Papierindustrie sowie die Energieversorger genauso von der Rundholzproblematik betroffen.

    Gespräch mit Schweizer Holzindustrie

    Gespräch mit Schweizer Holzindustrie

    v.l.n.r.: Lars Schmidt, Jean-François Rime, Hansruedi Streif

    Zu einem weiteren grenzübergreifenden Treffen reiste Lars Schmidt in die eidgenössische Landeshauptstadt Bern. Dort empfing Herr Jean-François Rime, Präsident der Holzindustrie Schweiz und Mitglied des Schweizer Nationalrates sowie Herr Hansruedi Streiff, Direktor der Holzindustrie Schweiz, den BSHD-Vizepräsident im Parlament.

    "Mit Österreich und auch der Schweiz verbindet uns nicht nur die Sprache, sondern wir haben auch zahlreiche gemeinsame Handlungsfelder und Themen", so das Fazit von Lars Schmidt nach den Gesprächen in Wien und jetzt in Bern. Daher wird der BSHD zukünftig den intensiven Austausch und Zusammenarbeit mit den Verbänden im deutschsprachigen Raum suchen. Zentrale Themen sind beispielsweise Naturschutz vs. Rohstoffversorgung, die Steigerung des Holzverbrauchs, Holzabsatzmarketing - sowie Zertifizierung.

    Zudem nutzte Schmidt die Gelegenheit, sich ein umfassendes Bild vom Schweizer Sägerverband zu machen, der mit über 400 Mitgliedern rd. 90% der Unternehmen repräsentiert - und zudem mit Präsident Rime einen Vertreter im Nationalrat stellt. Von der Geschäftsstelle in Bern aus werden auch die Schweizer Forstunternehmer betreut.

    CSU Umweltpolitiker zeigt sich erfreut über BSHD-Initiativen zu Thermoholz und Kraft-Wärme-Kopplung

    CSU Umweltpolitiker zeigt sich erfreut über BSHD-Initiativen zu Thermoholz und Kraft-Wärme-Kopplung

    v.l.n.r.: Lars Schmidt, Josef Göppel MdB, Kay Schweppe

    Zur Vorstellung des Bundesverbandes Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD) trafen sich Vizepräsident Lars Schmidt und Politikreferent Kay Schweppe mit dem bayerischen Bundestagsabgeordneten und Umweltexperten Josef Göppel.

    Josef Göppel sitzt seit vielen Jahren im Umweltausschuss und ist für die CSU dort als Obmann tätig. Vor seiner Zeit im Bundestag war er Förster bei den bayerischen Staatsforsten. Göppel gilt als Verfechter eines Tropenholzimportverbotes und zeigte sich erfreut über die Initiative des BSHD, Thermoholz in Deutschland als Alternativprodukt zu Tropenholz zu etablieren. Auf diesem Gebiet will man zukünftig eng zusammenarbeiten um die Initiativen aus Bundestag und EU-Parlament mit Sichtweisen aus der Industrie zu unterfüttern. Weiterhin sprachen Schmidt und Schweppe mit dem Abgeordneten über das große Potential, welches auf dem Gebiet der Kraft-Wärme-Kopplung in den deutschen Sägebetrieben steckt. Gemeinsam will man versuchen das EEG für eine effiziente Ressourcennutzung zu optimieren.

    BSHD im Gespräch mit dem Forstpolitiker Alois Gerig MdB

    BSHD im Gespräch mit dem Forstpolitiker Alois Gerig MdB

    v.l.n.r.: Kay Schweppe, Alois gerig MdB, Lars Schmidt, Dr. Denny Ohnesorge

    Aus gegebenem Anlass trafen sich Vizepräsident Lars Schmidt, Politikreferent Kay Schweppe und Forstreferent Dr. Denny Ohnesorge vom Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD) mit dem zuständigen Berichterstatter für die Themenfelder Wald und Forstwirtschaft für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Alois Gerig MdB.

    "Zurzeit sind einige Gesetzesvorhaben in der Bearbeitung, die für die deutsche Holzindustrie von enormer Bedeutung sind. Zu nennen sind hier z.B. das Bundeswaldgesetz oder die Umsetzung der Biodiversitätsstrategie in ein Bundesprogramm. Herr Gerig hat sich durch seinen landwirtschaftlichen Hintergrund als guter Kenner der forstlichen Szene gezeigt und freut sich auf eine zukünftige Zusammenarbeit", so Schmidt.

    Weiterhin wurde von den BSHD-Vertretern die Problematik der derzeitigen Zertifizierungssituation in Deutschland angesprochen sowie die Anstrengungen des Sägerverbandes im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung.

    Am Anschluss des Gesprächs wurde eine Sägewerksbesichtigung vereinbart um die Themen der Branche vertiefen zu können.

    KVH, BSHD und Thermoholz der Fachpolitik vorgestellt

    KVH, BSHD und Thermoholz der Fachpolitik vorgestellt

    v.l.n.r.: Norbert Buddendick, Jürgen Köstens, Volkmar Vogel MdB, Lars Schmidt

    Der Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD) stellte dem Bundestagsabgeordneten und Bauausschussmitglied, Volkmar Vogel, verschiedene innovative Produkte aus der Produktion deutscher Sägewerke vor.

    "Der Werkstoff Holz hat oftmals den Ruf für verschiedene Anwendungen im Baubereich nicht geeignet zu sein. Aus diesem Grund wollen wir nun verstärkt Fachpolitikern unsere Produkte vorstellen, um diese Zweifel auszuräumen. Mit Produkten wie Konstruktionsvollholz (KVH) und Brettschichtholz (BSH) hat unsere Industrie Materialien entwickelt, die mit allen anderen Baustoffen mithalten können. So sind KVH und BSH z.B. problemlos im Haus- oder Brückenbau einsetzbar. Auch das hoch innovative Thermoholz kann den Anspruch erfüllen, ein besserer Tropenholzersatz zu sein und ist für Anwendungen im Außenbereich durch seine Dauerhaftigkeit sehr gut geeignet", so BSHD-Vizepräsident Lars Schmidt.

    Der BSHD will es mit diesen immer wiederkehrenden "Werbemaßnahmen" schaffen, dass der nachhaltige Rohstoff Holz als Baumaterial verstärkt bei den Entscheidungsträgern in Deutschland wahrgenommen wird.

    Lars Schmidt führt BSHD-Geschäftsstelle

    Lars Schmidt, Vizepräsident des BSHD, tritt zum 01. April 2010 zunächst zeitlich befristet bis Ende des Jahres in der Funktion "geschäftsführender Vorstand" die Nachfolge von Frank Ahnefeld, ehemals Hauptgeschäftsführer des BSHD, an.

    Zu den Aufgabenbereichen von Herrn Schmidt gehört insbesondere die Verantwortung über die Geschäftsstelle in Berlin gemeinsam mit Herrn Norbert Buddendick (Geschäftsführer Produkte / Markt) und Herrn Dr. Helmut Koschel (Geschäftsführer Wald / Rohstoff).

    Des weiteren wird Herr Schmidt die Arbeit im Vorstand hauptamtlich begleiten, und so die ehrenamtlich tätigen Unternehmer im Vorstand und den Arbeitskreisen zeitlich entlasten: "Die Anzahl der politischen Gespräche in Berlin und den Ländern hat kontinuierlich zugenommen und ist vom Vorstand teilweise nicht mehr zu bewältigen", so Dr. Josef Rettenmeier, Präsident des BSHD, zur neuen Struktur und Aufgabenverteilung.

    "Lars Schmidt kann zudem die Arbeit nahtlos und ohne Einarbeitung aufnehmen. Wir bringen den Verband so in ruhiges Fahrwasser - und können uns in Ruhe um die Nachfolge kümmern", begründet Rettenmeier die Entscheidung des Vorstands weiter.

    Frank Ahnefeld musste im Januar fristlos gekündigt werden, da es Unregelmäßigkeiten in der Buchführung gegeben hatte. Entsprechende rechtliche Schritte gegen Ahnefeld wurden bereits eingeleitet. Die fachliche Arbeit von Ahnefeld hingegen steht außer Zweifel - und wird nun mit der neuen Struktur und Aufgabenverteilung weitergeführt.

    Zur Person:
    Lars Schmidt ist 37 Jahre alt und hat einen sechs Jahre alten Sohn. Nach seinem Studium der Forstwirtschaft in Göttingen absolvierte Schmidt bei HessenForst zunächst den forsttechnischen Anwärterdienst mit Laufbahnprüfung. Seit 2001 ist Schmidt für die Pollmeier Massivholz GmbH & Co. KG tätig und begleitete dort verschiedene Aufgaben im Bereich Vertrieb, Marketing, PR und Kommunikation. Schmidt ist zudem ehrenamtlicher Geschäftsführer der wald-wird-mobil.de gemeinnützigen GmbH, einer Organisation, die sich mit der Aktivierung und Betreuung von bislang passiven Kleinstprivatwaldbesitzern beschäftigt.

    Mit besten Grüßen

    Lars Schmidt - Geschäftsführer Produkte/Markt
    BSHD Bundesverband Säge- und
    Holzindustrie Deutschland e.V.
    Reinhardtstraße 18
    10117 Berlin
    Telefon (0 30) 22 32 04 90
    Telefax (0 30) 22 32 04 89
    Präsident: Dr. Josef Rettenmeier
    Vizepräsident: Lars Schmidt
    Vorstand: Oliver Mühmel
    Vorstand: Steffen Rathke
    Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
    Vereinsregister-Nummer 28535 B