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Deutsche Säge- und Holzindustrie
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Positionen

Nachfolgend finden Sie unsere Positionen und Stellungnahmen zu verschiedenen Themen. 

Potenziale der Forst- und Holzwirtschaft für Klimaschutz, Energieeffizienz und Wertschöpfung ausschöpfen

Nachhaltige Forst- und Holzwirtschaft als Grundlage der Wertschöpfung und Beschäftigung in den ländlichen Regionen

Der Wald ist nicht nur Heimat für Tiere und Pflanzen und seit jeher Rückzugsort des Menschen. Er schützt gleichzeitig das Klima und bildet die Grundlage für die Forst- und Holzwirtschaft, einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor und Motor der Wertschöpfung in den ländlichen Regionen. Im Cluster Forst und Holz sind in ganz Deutschland mehr als 1,3 Million Menschen beschäftigt, die jedes Jahr einen Umsatz von 180 Mrd. Euro erwirtschaften und damit maßgeblich zur Beschäftigung und Identität der ländlichen Räume beitragen. Die Branche zeigt dabei von der Waldbewirtschaftung über die Holzverarbeitung bis zu dem Einsatz von Holzprodukten auf vorbildliche Weise, wie sich Klimaschutz, Biodiversität, Wertschöpfung und Beschäftigung miteinander verbinden lassen.

Kernanliegen:

  1. Potenziale des Waldes künftig stärken und nutzen 
  1. Nachhaltiges und energieeffizientes Bauen mit Holz voranbringen
  1. Holzenergie als ressourceneffiziente und verlässliche Erneuerbare Energiequelle erhalten
  1. Marktwirtschaftliche Anreizmechanismen für die Bioökonomie etablieren

Potenziale des Waldes künftig stärken und nutzen

Seit über 300 Jahren werden die deutschen Wälder nach den weltweit höchsten Standards nachhaltig bewirtschaftet. Mit einer Waldfläche von 11,4 Millionen Hektar (rund 32 % der deutschen Gesamtfläche) und einem Holzvorrat von 3,7 Milliarden m3 gehört Deutschland zu den europäischen Ländern mit den höchsten Wald- und Holzvorräten.

Holz ist der wichtigste nachwachsende Rohstoff des Landes – mit einer herausragenden Rolle für den Klimaschutz, die Wertschöpfung und die Energiegewinnung. Jedes Jahr wächst in Deutschland mehr Holz nach (ca. 121 Millionen m3), als genutzt wird (57 Millionen m3 und vergrößert somit die Vorräte in unseren Wäldern.

Die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes verbunden mit einer ressourceneffizienten Holzverwendung ist der effektivste Weg, um das Klima dauerhaft zu schützen und die vorhandenen Ressourcen effizient zu nutzen.

Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass nachhaltig bewirtschaftete Wälder eine deutlich höhere klimaschützende Funktion entfalten als weitgehend unberührte Naturwälder: Denn nachwachsende Bäume entziehen der Atmosphäre nicht nur CO2, sondern sie binden den Kohlenstoff auch langfristig in Holzprodukten wie Häusern oder Möbeln. Zudem ersetzt Holz energieintensive Materialien wie Stahl und Beton. Jedes Jahr können durch die nachhaltige Waldbewirtschaftung und Holzverwendung somit 126 Mio. Tonnen CO2 (14 % der gesamten Treibhausgasemissionen Deutschlands) eingespart werden.

Naturschutz und Waldbewirtschaftung schließen sich dabei keineswegs aus, sondern sind Teil eines kooperativen Ansatzes und einer neuen Partnerschaft von Naturschutz, nachhaltiger Waldnutzung, Wirtschaft und umweltverträglichem Tourismus. Zahlreiche Studien belegen, dass in nachhaltig bewirtschafteten Wald eine höhere Vielfalt seltener und gefährdeter Arten besteht als in naturnahen Wäldern.

Statt auf immer mehr Waldflächen die Nutzung einzuschränken, gilt es, den integrativen Ansatz bei der Bewirtschaftung der Waldflächen mit Alt- und Totholzkonzepten im Dialog mit allen Interessengruppen voranzutreiben. Denn einseitige Einschränkungen der Waldbewirtschaftung entfalten nicht nur negative Auswirkungen auf die heimische Forst- und Holzwirtschaft, sondern auch auf Klimaschutz, Biodiversität und Ressourceneffizienz.

Die Stärkung der klimaschützenden und wertschöpfenden Rolle von Waldbewirtschaftung und Holzverwendung durch eine nachhaltige Forst- und Holzwirtschaft sollte daher das Fundament der künftigen Klimapolitik darstellen. Dazu ist eine verlässliche Versorgung mit dem Rohstoff Holz unerlässlich.

Die jüngste Bundeswaldinventur bescheinigt dem deutschen Wald derzeit zwar einen hervorragenden Zustand, offenbart allerdings auch die Auswirkungen des Waldumbaus der vergangenen Jahre: Die kommende Waldgeneration wird zu 73 Prozent aus Laubbäumen und nur noch zu 27 Prozent aus Nadelhölzern bestehen. Doch derzeit wird rund 90 Prozent der Holzprodukte aus relativ schnell wachsendem Nadelholz hergestellt: vom Bauholz bis hin zu Papier und Möbeln. In vielen dieser Bereiche sind die Eigenschaften von Nadelholz unersetzlich. Laubhölzer können trotz vielversprechender Innovationen daher bisher nur eine sinnvolle Ergänzung bei der Holznutzung darstellen. Die Einsatzmöglichkeiten von Laubholz sollten daher durch ein gezieltes Innovations- und Forschungsprogramm vorangebracht werden.

Allerdings wird der durch den Waldumbau der Vergangenheit erhöhte Laubholzanteil in deutschen Wäldern durch die längeren Wachstumszeiten, den geringen Zuwachs von Laubholz sowie die Verknappung der nutzbaren Waldflächen in den kommenden Jahren zu einem stetig sinkenden Holzangebot und einer verminderten CO2-Speicherung führen.

Da jedoch die verlässliche und gesicherte Holzversorgung für die zahlreichen Unternehmen in den ländlichen Regionen Deutschlands Grundlage ihres wirtschaftlichen Betriebs und der Sicherung der dortigen Arbeitsplätze sind, gilt es beim Waldumbau entsprechend umzudenken. Neben heimischen können auch nicht-heimische, anpassungsfähige Baumarten wie die Douglasie dazu einen großen Beitrag leisten.

Im Hinblick auf die ökologische Vielfalt des Waldes sowie auf die regionale Wertschöpfung der heimischen Betriebe sollte künftig der Schwerpunkt auf der Ausweitung von stabilen, vitalen Mischwäldern mit ausgewogener Baumartenvielfalt und einem ausreichenden Anteil an Nadelhölzern liegen.

Nachhaltiges und energieeffizientes Bauen mit Holz voranbringen

Zunehmende Urbanisierung und steigender Wohnraumbedarf in Ballungsgebieten sind Entwicklungen, die Deutschland in den kommenden Jahren vor große Herausforderungen stellen werden. Bis zum Jahr 2030 werden in den größeren Städten insgesamt zwischen 94.000 und 155.000 Wohnungen fehlen. Das beste Mittel gegen diesen Wohnraumbedarf ist die Schaffung neuer Wohnungen. Ziel einer solchen Wohnungsoffensive muss es sein, die Bautätigkeit attraktiver zu gestalten. Bauen mit Holz kann bei der Überwindung dieser Herausforderungen vor allem in urbanen Gebieten durch Aufstockungen oder im sozialen Wohnungsbau einen entscheidenden Beitrag leisten.

Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen im Gebäudebereich erheblich zu reduzieren, um bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen. Da der Gebäudesektor für 30 % der gesamten Treibhausgasemissionen in Deutschland verantwortlich ist, spielt er für die Erreichung der Klimaschutzziele eine entscheidende Rolle. Ein erheblicher Anteil dieser CO2-Emissionen entsteht dabei bereits bei der Herstellung der Gebäude und Baustoffe.

Durch den verstärkten Einsatz von Holz im Bauwesen können nicht nur mehr als 2 Millionen Tonnen CO2 im Holz gespeichert, sondern auch energieintensive Materialien wie Stahl und Beton ersetzt und damit der Primärenergieverbrauch sowie die CO2-Emissionen im Bauwesen jährlich um 30 Millionen Tonnen gesenkt werden. Bezogen auf die derzeitige Bautätigkeit im Inland wäre bereits ein Drittel der jährlichen Holzernte ausreichend, um den Holzbedarf für gesamtes Neubauvolumen in Deutschland zu decken.

Bei der Wärmeversorgung im Gebäudesektor macht Holzwärme den weit größten Anteil erneuerbar erzeugter Wärme aus. Vor allem hocheffiziente Pelletheizungen sind ein wichtiger Beitrag, um fossile Energieträger im Gebäudebereich zu ersetzen und damit zum Klimaschutz und Energieeffizienz beizutragen (siehe ‚Holzwärme als Grundpfeiler der Wärmewende in Industrie und Gebäudesektor stärken’). Aufgrund dieser erheblichen Effizienzpotenziale muss der verstärkte Einsatz von Holz im Bauwesen auf dem Weg hin zu einem klimaneutralen Gebäudebestand bis 2050 daher eine zentrale Rolle einnehmen.

Die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus von Gebäuden sowie die Einbeziehung der „grauen Energie“ für die Herstellung und den Transport von Baumaterialien sollte daher ein Kernelement der künftigen Gebäudeeffizienzpolitik sein. Die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung ist ein zentraler Hebel, um die bisher ungenutzten Energieeffizienzpotenziale von Holz künftig im Rahmen der bestehenden Instrumente wie dem geplanten Gebäudeenergiegesetz (GEG) entsprechend zu verankern.

Ein zentraler Vorteil von Holz im Wohnungsbau sind seine technischen Eigenschaften: Durch sein geringes Eigengewicht und seinen hohen Vorfertigungsgrad bietet Holz vor allem in urbanen Gebieten Potenziale für bis zu 1,5 Millionen zusätzliche Wohnungen durch Aufstockungen und Nachverdichtungen. Gerade das serielle Bauen mit Holz ist ein schneller und effizienter Weg um den dringend benötigten Wohnraum in Ballungsgebieten zu schaffen.

Um die erwähnten Vorteile eines verstärkten Einsatzes von Holz im Bauwesen ausschöpfen zu können, ist die rechtliche Gleichstellung mit den konventionellen Baustoffen unerlässlich. Die Weiterentwicklung und Anpassung der Musterbauordnung (MBO) an die aktuellen Forschungsergebnisse bildet dafür die elementare Grundlage. Daran anknüpfend ist die Vereinheitlichung der Landesbauordnungen der jeweiligen Bundesländer notwendig. Darüber hinaus gilt es, baurechtliche und bürokratische Hürden für die Schaffung neuen Wohnraums abzubauen. Die Erhöhung der jährlichen Abschreibungsrate von zwei auf drei Prozent sowie die Entlastung von der Grunderwerbssteuer schaffen Anreize für eine Steigerung der Bautätigkeit.

Bereits heute gibt es im Holzbau zahlreiche innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in einzelnen Ländern und Regionen. Allerdings können viele Versuchsbauten bisher nicht realisiert werden, da die bestehenden Bauvorschriften und Genehmigungsverfahren keine Ausnahmen für Probebauten zulassen. Damit Deutschland auch weiterhin eine Vorreiterrolle in der Forschung und Entwicklung von innovativen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen im Bauwesen einnehmen kann, sollten daher Ausnahmeregelungen für Versuchsbauten geschaffen sowie entsprechende Projekte stärker in Forschung, Ausbildung und Lehre verankert werden.

Holzenergie als ressourceneffiziente und verlässliche Erneuerbare Energiequelle erhalten

Die Energiewende in Deutschland ruht auf den Prinzipien Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit. Gerade in der Energie- und Klimapolitik hat sich Deutschland ambitionierte Ziele gesetzt. Der Ausbau der erneuerbaren Energien bei der Erzeugung von Strom und Wärme, ihre verstärkte Nutzung in industriellen Prozessen und im Gebäudebereich sowie die Steigerung der Energieeffizienz sind entscheidende Einflussfaktoren für das Erreichen dieser Ziele.

Im Mix der erneuerbaren Energieträger ist feste Biomasse absolut unverzichtbar. Denn sie ist die einzige Quelle, die zu jeder Tages- und Nachtzeit planbar sowie wetterunabhängig CO2-neutral Strom und Wärme bereitstellt.

Die Säge- und Holzindustrie zeichnet sich bei der Erzeugung erneuerbarer Wärme und Strom aus fester Biomasse dabei vor allem durch ihre besondere Ressourceneffizienz aus, indem anfallende Reststoffe dem Produktionskreislauf direkt wieder zugeführt werden.

Diese Nutzung von Reststoffen und Koppelprodukten für die dezentrale Erzeugung erneuerbarer Wärme und Strom aus Holz sowie deren Verknüpfung mit dem Einsatz in den industriellen Produktionsprozessen und im Gebäudebereich im Rahmen der Sektorkopplung gilt es unter verlässlichen und umsetzbaren Rahmenbedingungen weiter voranzubringen.

Die Erzeugung von Strom und Wärme aus Biomasse trägt nicht nur entscheidend zum Klimaschutz bei, sondern hat Wertschöpfung in die ländlichen Regionen zurückverlagert. Mit dem EEG 2017 wurde den bestehenden ressourceneffizienten Biomasseanlagen eine Anschlussperspektive eröffnet. Nun gilt es die weiteren Potenziale, vor allem für den Einsatz der Holzenergie in der industriellen Produktion, weiter entschlossen auszuschöpfen. Hocheffiziente, in laufende Produktionsprozesse eingebundene KWK-Anlagen leisten dazu derzeit schon einen großen Beitrag. Für den planbaren, berechenbaren und marktwirtschaftlichen Fortgang der Energiewende, ist es allerdings unerlässlich, das EEG-Ausschreibungsdesign praxistauglich auszugestalten.

Neben der klimaschützenden Wirkung der Bioenergieanlagen darf jedoch auch deren wirtschaftlicher Betrieb nicht aus den Augen verloren werden. Die Stromkosten in Deutschland zählen zu den höchsten in ganz Europa. Für ein Industrieland wie Deutschland braucht es jedoch eine Ausgestaltung der Stromsteuer, die deutsche Unternehmen im internationalen Wettbewerb nicht übermäßig belastet und gleichzeitig dem Klima dient.

Mit der Senkung der Stromsteuer sowie ihrer Weiterentwicklung hin zu einer konsequenten Ausrichtung an Klimaschutzindikatoren, wie den CO2-Emissionen der verschiedenen Energieträger, lassen sich die Kosten begrenzen und der Klimaschutz weiter steigern.

Nahezu die Hälfte des gesamten deutschen Energieverbrauchs entfällt auf die Wärmeversorgung von Haushalten und der Industrie. Erneuerbare Wärme aus Holz kann sowohl im industriellen als auch im Gebäudebereich entscheidend zu dem Ersatz fossiler Energieträger und zum Klimaschutz beitragen.

Um die Potenziale der aus Reststoffen und Koppelprodukten erzeugten Prozesswärme für die industrielle Produktion weiter konsequent vorantreiben zu können, ist die Branche jedoch auf Rahmenbedingungen angewiesen, die diesen Einsatz auch weiterhin ermöglichen. Nur so kann die Holzenergie auch künftig ihren wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Ziel der Energie- und Klimapolitik der kommenden Jahre ist, den Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte im Gebäudebereich auf 14 % anzuheben. Holzwärme kann vor allem in Form von hocheffizienten Pelletöfen einen wichtigen Anteil zur Erreichung dieses Ziels leisten. Regionale Produktion und geringe CO2-Emissionen steigern den Beitrag dieser Holzpellets zu Klimaschutz und Energieeffizienz im Gebäudebereich. Bei der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes gilt es nun, diese Effizienzkriterien zu berücksichtigen. Um die weiteren Potenziale von Holzpellets und die Rolle der Holzwärme zu stärken, wäre zudem die Anhebung der Nutzungspflicht von erneuerbaren Energien und Ausdehnung auf den Gebäudebestand der öffentlichen Hand ein wichtiges Signal.

Marktwirtschaftliche Anreizmechanismen für die Bioökonomie etablieren

Die Wertschöpfungskette vom Wald bis zu den Holzprodukten bietet enorme Potenziale für die Steigerung der Rohstoffproduktivität, die Senkung des Energieverbrauches sowie die Entstehung neuer Arbeitsplätze. Diese Entwicklung sollte durch marktwirtschaftliche Anreizmechanismen unterstützt und flankiert werden mit dem Ziel, das Potenzial des nachwachsenden Rohstoffes Holz zu fördern.

Die nachhaltige Forst- und Holzwirtschaft ist wie kein anderer Wirtschaftszweig in der Lage, zur ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Aufwertung der ländlichen und urbanen Räume beizutragen. Die Verwendung des heimischen Holzes in den Unternehmen vor Ort stärkt regionale Wertschöpfungsketten, Arbeitsplätze und eine dezentrale Energieerzeugung. Das Bauen mit Holz bietet klima- und energieeffiziente Antworten auf die drängenden Fragen von Urbanisierung und Wohnraumbedarf in Ballungsgebieten.

Die Branche möchte daher auch weiterhin ihren Beitrag dazu leisten, Klimaschutz, Lebensqualität und Wirtschaftskraft in Deutschland weiter zu steigern.

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Landesnaturschutzgesetz

Stellungnahme zum Entwurf Gesetz zum Schutz der Natur in Nordrhein-Westfalen und  zur Änderung anderer Vorschriften (Landesnaturschutzgesetz – LNatSchG)

Verbände:

Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V. (AGR)

Die Verbände stellen mit Blick auf den Entwurf des Landesnaturschutzgesetzes (LNatSchG) in der Fassung vom 22.06.2015 fest:
 

Stellungnahme zu „Ausschreibungen für die Förderung von Erneuerbare-Energien-Anlagen

Stellungnahme des Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes e.V. (DeSH)

zu Kapitel VI – Biomasse, Wasserkraft und Geothermie – des Eckpunktepapiers „Ausschreibungen für die Förderung von Erneuerbare-Energien-Anlagen“ [Stand: Juli 2015] des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Stellungnahme zu: Ein Strommarkt für die Energiewende Weißbuch

In Bezug auf das Ergebnispapier haben wir folgende Anmerkungen:

Forderung:

Die Bundesregierung soll bei dem klimaschonenden Ausbau Erneuerbarer Energien verstärkt den Blick auf die Potentiale der Säge- und Holzindustrie richten und dabei folgende Punkte beachten:
 

Anbieter

ausschöpfen:

Hier finden die Stellungnahme

Gleichstellung von Zertifizierungssystemen notwendig?

Allgemeines

Zertifizierung in der Forst- und Holzwirtschaft ist ein weltweiter Prozess zur Kennzeichnung wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltig erzeugter Produkte des Waldes durch ein Gütesiegel. Im weiteren Sinne umfasst das Zertifizierungssystem auch den Transport- und Bearbeitungsweg dieser Produkte (vor allem bei Holz) vom Forstbetrieb über alle Verarbeitungsstufen bis zum Endverbraucher (Produktkettenzertifizierung).

Problem: 
Gegenwärtig werden bei Bauvorhaben (z.B. bei dem Neubau von Schulen, Krankenhäusern etc.) Aufträge seitens der öffentlichen Hand nur an Bauunternehmer vergeben, die ausschließlich Rohstoffe verwenden die FSC zertifiziert sind. Dies führt dazu, dass auch die Bauunternehmer gezwungen sind, ihre Rohstoffe von Unternehmen zu beziehen, die ebenfalls zertifizierte Ware anbieten. Die o.g. genannte Verpflichtung führt dazu, dass derjenige, der nicht zertifizierte Produkte am Markt anbietet gegenüber anderen Unternehmern benachteiligt wird.  

Forderung:

Die Stellungnahme können Sie hier aufrufen. 

Stellungnahme Marktanalyse Biomasse 

Am 8. Mai hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) einen Workshop zum Thema EEG: Ausschreibungen angeboten. Teilgenommen haben neben Vertertern der Ministerien auch Verterter von unterschiedlichen Wirtschaftsverbänden, die sich mit diesem Themenfeld auseinandergesetzt haben. 

Auch der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) hat an dem Workshop teilgenommen und konnte einem konstruktiven Dialog folgen und sich entsprechend einbringen. 

Der DeSH setzt sich mit dem Thema Biomasse sehr intensiv auseinander. Der Verband hat vor einigen Jahren einen Arbeitkreis EEG gegründet, der einen regelmäßigen Austausch mit den Mitgliedsunternehmen pflegt und diese fachliche Expertise entsprechend an die Politik weiterleitet. Aus diesem Grund hat sich der DeSH auch entschieden, dass ein Mitgliedsunternehmen an diesem Gespräch teilnimmt. Damit konnte auch der Politik die Möglichkeit gegeben werden, direkt mit der Basis (also mit den Unternehmern) - die letztendlich von den neuen Regelungen direkt betroffen sind - zu diskutieren und sich auszutauschen. 

Hintergrund zum Workshop: 
"Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2014) bereitet den Weg für die Umstellung der Förderung für erneuerbare Energien auf Ausschreibungen. Es sieht vor, dass die Höhe der finanziellen Förderung für Strom aus erneuerbaren Energien spätestens 2017 durch Ausschreibungen ermittelt wird statt wie bisher über gesetzlich festgelegte Fördersätze.

Mit einem solchen Systemwechsel soll erreicht werden, den erneuerbaren Strom nur in der Höhe zu vergüten, die für einen wirtschaftlichen Anlagenbetrieb erforderlich ist. Um dieses Ziel zu erreichen, muss ausreichend Wettbewerb um die Förderung von Erneuerbare-Energien-Anlagen bestehen und zudem muss das Ausschreibungsdesign einen hinreichenden Wettbewerb und eine Vielfalt der Akteure ermöglichen.

Der Zeitplan sieht vor, dass in der ersten Ausschreibungsrunde bis Mitte April 2015 die Förderhöhe für Strom aus Photovoltaik-Freiflächenanlagen über Ausschreibungen ermittelt wird. Parallel beginnen die Vorbereitungen für die Ausschreibungen bei den weiteren Sparten der erneuerbaren Energien." (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, EEG: Ausschreibungen, Stand: 27.5.2015)

Informationen:

Leitfaden zur Feuerversicherung

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) trägt der prekären Feuerversicherungssituation vieler Mitgliedsunternehmen Rechnung und sucht den Dialog mit Assekuranzen und Feuerwehren. Ein verbandsinterner Leitfaden soll den Brandschutz in den Betrieben verbessern und Lösungen für einen bezahlbaren Versicherungsschutz aufzeigen.

"Wir sahen großen Handlungsbedarf, da sich die Meldungen über Brände in der Säge- und Holzindustrie in der jüngeren Vergangenheit häuften", sagt DeSH-Hauptgeschäftsführer Lars Schmidt. Infolge seien die Versicherer der Branche gegenüber zunehmend kritisch eingestellt: Einige zogen sich bereits aus dem Sektor zurück; die meisten erhöhten die Prämien und fordern von ihren Kunden technische Brandschutzanlagen in Millionenhöhe. "Eine Umfrage zeigt, dass unsere großen Betriebe bereits mit entsprechenden großflächigen Sprinkleranlagen ausgestattet sind. Für die mittleren und kleinen Unternehmen steht die Investition aber in keiner Relation zum Versicherungswert und der Prämienreduzierung", erklärt Schmidt. Bei der aktuellen Marktsituation seien Nachrüstungen in diesem Volumen schlicht nicht darstellbar. Daher brauche es auch alternative Brandschutzmaßnahmen, um das das Vertrauen der Versicherer zurückgewinnen und ein vernünftiges Prämienniveau zu erwirken. 2014 haben sich die Beiträge für Betriebe ohne Sprinkleranlage teilweise drastisch erhöht.

Um dieses Ziel zu erreichen, initiierte der Verband den "Arbeitskreis Brandschutz", der mit Versicherern, Feuerwehren und Brandschutz-Experten in Dialog trat, um bezahlbare Lösungen zu suchen und durch gezielte Aufklärung das Brandrisiko in der Branche zu reduzieren. In diesem Rahmen entstand in Zusammenarbeit mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und dem Deutschen Feuerwehrverband e.V. (DFV) ein Leitfaden zur Verbesserung des organisatorischen und technischen Brandschutzes in Betrieben. Dieser trägt dem hohen Risikopotenzial der holzbe- und verarbeitenden Industrie und den verschiedenen Problemfeldern im technischen, organisatorischen und baulichen Brandschutz Rechnung. "In dem Leitfaden werden allgemeine und besondere Brandgefahren in Sägewerken sowie konkrete Handreichungen zur Erarbeitung von Brandschutzkonzepten dargestellt", so Schmidt. Allgemein seien die Betriebe zudem angehalten, die Kommunikation mit den örtlichen Feuerwehren zu suchen und durch gemeinsame Übungen zu verstetigen.

"Wir hoffen, mit unseren proaktiven Maßnahmen in erheblichem Maße zur Gefahrenminderung beizutragen. Wir wollen den organisatorischen Brandschutz dahingehend optimieren, dass auch mit gezielten punktuellen Nachrüstungen bestehender technischer Anlagen ein versicherungswürdiger Brandschutz gewährleistet ist", so Schmidt. Es sei wünschenswert, dass bei der Risikobewertung durch die Versicherer dann das Gesamtkonzept betrachtet werde.

Den Leitfaden zum Thema Brandschutz können Sie hier nachlesen und downloaden:

Biodiversitätsstratgie NRW

Der DeSH und die AGR haben gemeinsam mit fünf weiteren Verbänden

eine Stellungnahme zur Biodiversitätsstrategie NRW eingereicht. 

Die Verbände wünschen sich seitens der Politik eine transparente und vereinfachte Handlungsempfehlung statt fortwährender Reglementierungen, welche die nachhaltige und multifunktionale Bewirtschaftung der Wälder unnötig erschweren.  Konkret fordern die Verbände folgende Anpassungen in der Biodiversitätsstrategie in NRW:

Die Verbände sehen ihre Stellungnahme als notwendige Reaktion, um der einseitig geführten politischen Diskussion über die Grundsätze der Waldbewirtschaftung und des Naturschutzes entgegenzuwirken.

Die Stellungnahme können Sie hier abrufen.  

FFH-Gebiete: Gemeinsame Stellungnahme DeSH und AGR

Der DeSH und die AGR haben gem. RdErl. d. ML und d. MU v. 27.2.2013 "Schutz, Pflege und Entwicklung von Natura 2000-Gebieten im Landeswald" eine gemeinsame Stellungnahme abgegeben. 

Die Stellungnahme kann hier angerufen werden.

Novellierung des Landesnaturschutzgesetzes in RLP - DeSH und AGR beziehen Stellung

Der DeSH und die AGR haben eine gemeinsame Stellungnahme beim Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten (MULEWF) eingereicht. 

Die Stellungnahme kann hier eingesehen werden. Der Gesetzentwurf kann hier eingesehen werden. 

Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf des Landesgesetzes zum Schutz von Natur und Landschaft (Landesnaturschutzgesetz – LNatSchG) der Verbände

  1. Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH),
  2. Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V. (AGR),
  3. Verband der Rheinland-Pfälzischen Säge- und Holzindustrie e.V. (VRS) und
  4. Verband der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie Rheinland-Pfalz e.V. (HKI)

Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Änderung der Besonderen-Ausgleichs-Gebührenverordnung (BAGebV) des DeSH:

Die Stellungnahme kann hier abgerufen werden. 

Stellungnahme zur Novellierung des EEG

Der DeSH hat zur Novellierung des EEG Stellung genommen. 

Die Stellungnhame kann hier abgerufen werden. 

Stellungnahme zum Referentenentwurf der Zweiten Verordnung zur Änderung der Energiesteuer- und der Stromsteuer-DurchführungsVO

Die Stellungnahme kann hier abgerufen werden. 

Stellungnahme zu den Besonderen Ausgleichsregelungen (§§ 40 ff. EEG) im Rahmen der Novellierung des EEG

Der DesH hat zu den Besonderen Ausgleichsregelungen (§§ 40. ff. EEG) im Rahmen der Novellierung des EEG Stellung genommen und sich in die Beratungen entsprechend eingebracht. 

Die geforderte Neufassung der §§ 40 ff. EEG wurde auch entsprechend umgesetzt.

Die Stellungnahme kann hier abgerufen werden. 

Stellungnahme des DeSH zur Consultation on Community Guidelines on State Aid for Enviromental Protection 

Aus Sicht des DeSH bedeuten die Ausführungen zur Consultation on Community Guidelines on State Aid for Environmental Protection eine erhebliche Benachteiligung der Säge- und Holzindustrie.

Die Stellungnahme kann hier abgerufen werden. 

Stellungnahme des DeSH zum Grünbuch der Europäischen Kommission "Ein Rahmen für die Klima- und Energiepolitik"

Folgende Aspekte sehen wir als wichtige Themen für die Klima- und Energiepolitik bis 2030:

  1. Biomasseheizkraftwerke tragen bereits heute in einem erheblichen Umfang zur Netzentlastung bei, denn sie sind aufgrund ihrer Einbindung in entsprechende Produktionsprozesse in der Lage, den produzierten Strom selbst zu nutzen. Dieser „Eigenverbrauch“ sollte in besonderer Weise unterstützt werden.
     
  2. Biomasseheizkraftwerke tragen durch eine positive Grundlastfähigkeit – vor allem im Regionalnetzbereich – zur Netzstabilisierung bei. Diese positive Grundlastfähigkeit darf bei der Zuordnung von Ausgleichsfunktionen nicht verkannt werden.
     
  3. Biomasseheizkraftwerke verfügen aufgrund einer regelmäßig gegebenen Kraft-Wärme- Kopplung über einen außergewöhnlich guten Wirkungsgrad und hohe Synergiepotenziale, die im Rahmen der anstehenden Novelle zu schützen und auszubauen gilt.
     
  4. Die CO2 – Bilanz ist im Hinblick auf die eingesetzten Reststoffe (z.B. Rinden) hervorragend, u. a. auch weil keine zusätzlichen Transporte anfallen;
     
  5. Es ist wissenschaftlicher Konsens, dass bei der Beurteilung der Klimaschutzleistung nicht nur der Wald als Kohlenstoffspeicher zu berücksichtigen ist, sondern ebenso die Effekte, die durch die Holznutzung entstehen. Holzerzeugnisse speichern den Kohlenstoff über ihre Lebenszeit. Ebenso kann Holz die CO2-Emissionen mindern, wenn es energetisch anstelle fossiler Energieträger genutzt wird oder wenn es für Produkte verwendet wird, die sonst mit energieaufwändigeren Materialien wie Stahl oder Beton hergestellt werden würden (sog. Substitutionseffekt). Die Wissenschaft ist sich heute sicher: Die Ursache für die positive CO2-Bilanz liegt zu 84 Prozent in der Holzverwendung und zu 16 Prozent im Aufbau des Waldspeichers.
     
  6. Nutzungskonkurrenzen zur stofflichen Verwertung können durch differenzierte Regelungen, wie sie bereits auf nationaler Ebene in den Einsatzstoffvergütungsklassen der Biomasseverordnung existieren, überzeugend gelöst werden.
     
  7. Die Anlagen sind im Hinblick auf Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft positiv zu bewerten, denn sie werden regelmäßig in bereits durch industrielle oder gewerbliche Nutzungen vorbelastete Gebiete errichtet und haben folglich keinen erheblichen Flächenverbrauch zur Folge.
     
  8. Einsatz für eine umweltverträgliche Kaskadennutzung von Holz, d.h. erst die stoffliche und anschließend die energetische Verwertung, ist besondere Bedeutung beizumessen.
     
  9. Die Holzindustrie Europas ist stark exportabhängig. Die Energiekosten sind nach dem Rohstoff- und Personaleinsatz der drittgrößte Kostenblock. Für die Zukunftsfähigkeit der europäischen Sägeindustrie im internationalen Wettbewerb ist es daher von entscheidender Bedeutung mit vergleichbaren Energiekosten zu arbeiten, wie z.B. die Konkurrenz in Osteuropa oder Nordamerika. 

Die Stellungnahme kann hier eingesehen werden. 

Stellungnahme zur Errichtung des Nationalparks Schwarzwald beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg hat dem Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) die Möglichkeit eingeräumt, zu dem aktuellen Gesetzentwurf zur Errichtung eines Nationlaparks Schwarzwald Stellung zu beziehen. 

Dieser Aufforderung ist der DeSH nachgekommen.

Mit dem Gesetz soll auf Staatsflächen der Landkreise Freudenstadt, Ortenaukreis und Rastatt sowie auf Kommunalwaldflächen der Städte Baden-Baden und Brühl der Nationalpark Schwarzwald errichtet werden. Damit will das Land Baden-Würrtemberg einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt und zum Schutz von Lebensräumen leisten, zu deren Sicherung die Bunderepublik sich durch nationale Regelungen und internationale Vereinbarungen verpflichtet hat.

Wie der DeSH zu diesen Planungen steht, können Sie der Stellungnahme entnehmen: 

Biologische Vielfalt

Die Deutsche Säge- und Holzindustrie bekennt sich zum Natur- und Artenschutz im Wald, lehnt aber den vereinzelt geforderten großflächigen Nutzungsverzicht grundsätzlich ab. Unsere Wirtschaft und Gesellschaft ist auf die nachhaltige und pflegliche Nutzung unserer vielfältigen Natur- und Kulturräume angewiesen. Die von den Vereinten Nationen 1992 in Rio de Janeiro ausgehandelte Biodiversitäts-Konvention hat daher den Schutz der biologischen Vielfalt und die Nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile als gleichrangige Ziele formuliert: „Dieses Übereinkommen ist keine reine Naturschutzkonvention, es greift die Nutzung – und damit das wirtschaftliche Potential der natürlichen Ressourcen – als wesentlichen Aspekt der Erhaltung der biologischen Vielfalt auf.“ (aus: BMU, 2007).

Unsere ausführliche Position können Sie sich hier herunterladen und nachlesen:

AGR und Deutsche Säge- und Holzindustrie zur künftigen Nadelholzversorgung 

Das jahrzehntelange Bemühen der Forstverwaltungen, den Laubholzanteil zu erhöhen, hat viele Förster vergessen lassen, dass das Nadelholz ein unersetzlicher Rohstoff für viele Holzprodukte ist. Der Nadelholzanteil geht daher in Deutschlands Wäldern flächenmäßig kontinuierlich zurück. Insbesondere in der Altersklasse bis 20 Jahre ist der Laubholzanteil ernom. Dieser Trend steht jedoch im starken Widerspruch zum momentanen und auch künftigen Nadelholzbedarf. Die rückläufigen Nadelholzmengen, vor allem in den Bau- und Industrieholzsortimenten, werden den heimischen Holzbedarf der Bevölkerung in absehbarer Zeit nicht mehr decken können. Daher muss, auch vor dem Hintergrund der klimapolitischen Herausforderungen, ein ausreichender Nadelholzanteil in deutschen Wäldern erhalten bleiben.

Belastbare Zahlen zur natürlichen und künstlichen Verjüngung von Nadelholz liegen nur eingeschränkt vor.Die Deutsche Säge- und Holzindustrie engagiert sich für die Erarbeitung bundesweiter verlässlicher Daten.

Lesen Sie hier unsere vollständige Stellungnahme:

Stellungnahme zum Holzhandels-Sicherungs-Gesetz (HolzSiG)

Mit der am 20. Oktober 2010 erlassenen EU-Holzhandels-Verordnung (EU) Nr. 995/2010 (EUTR) geht die Europäische Union gegen den Handel mit illegal geschlagenem Holz vor.
Die Verordnung wird auf nationaler Ebene durch Änderungen des Holzhandels-Sicherungs-Gesetz (HolzSiG) am dem 3. März 2013 umgesetzt.
Im Vorfeld haben der BSHD und der VDS eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf des HolzSiG abgegeben.

Infoflyer zur EU-Holzhandels-Verordnung

Mit der am 20. Oktober 2010 erlassenen EU-Holzhandels-Verordnung (EU) Nr. 995/20101 (EU-Timber-Regulation = EUTR) geht die Europäische Union (EU) gegen den Handel mit illegal geschlagenem Holz vor. In einem ersten Schritt wurde 2011 zunächst die Verordnung (EG) Nr. 2173/2005 2 umgesetzt. Danach war nur der Handel von Holzprodukten aus Ländern betroffen, mit denen ein freiwilliges Partnerschaftsabkommen (VPA) bestand. In einem zweiten Schritt wird nun die EU-Holzhandels-Verordnung (EU) Nr. 995/2010 in nationales Recht umgesetzt.
Die Verordnung wird auf nationaler Ebene durch Änderungen des Holzhandels-Sicherungs-Gesetz (HolzSiG) 3 ab dem 3. März 2013 umgesetzt. Sie ist eine der zahlreichen Maßnahmen des EU-Aktionsplans zur besseren Kontrolle von Holzimporten (FLEGT=Forest Law Enforcement, Governance and Trade) 4. Dazu hat die EU bereits mit einigen Ländern ein freiwilliges Partner- schaftsabkommen („Voluntary Partnership Agreements“) geschlossen, die zur Einrichtung eines Kontrollsystems verpflichtet wurden, um die Legalität der ausgeführten Holzprodukte zu gewährleisten.
Die EU-Holzhandels-Verordnung betrifft Hölzer und Holzerzeugnisse jedweder Herkunft, die erstmals auf dem europäischen Binnenmarkt in Verkehr gebracht werden. Die Einfuhr von illegal geschlagenem Holz ist generell verboten. Ab 3. März 2013 drohen bei Verstößen staatliche Sanktionen.
Gegenwärtig wird von der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten ein Leitfaden (Guidance Document) 5 erarbeitet, der verschiedene Aspekte der EUTR und der zugehörigen Durchführungsverordnungen verständlich erläutern soll.
Dieser Flyer gibt einen ersten Überblick über die Anforderungen an die EUTR.

Häufig gestellte Fragen zur EUTR

Der Arbeitskreis Zertifizierung hat Fragen und Antworten zur Einführung der EUTR zusammengestellt und greift damit die wichtigsten Punkte der EUTR auf und gibt Antworten für betroffene Unternehmen.

Information zur EEG-Umlage

Die Befreiung von der EEG-Umlage führt zu einer Benachteiligung des Baustoffes Holz

Holz ist der Baustoff der Zukunft. Die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten und die ökologischen Vorteile von Holz werden andere, energieintensive Baumaterialien in Zukunft in den Schatten stellen. Technologische Neuerungen in der Holzverarbeitung eröffnen dem Rohstoff schon jetzt ganz neue Einsatzmöglichkeiten – beispielsweise im mehrstöckigen Wohnungsbau. Unschlagbar sind darüber hinaus die Wärmedämmeigenschaften von Holz.

Positionspapier Allgemeine Verkaufs- und Zahlungsbedingungen des Landes Baden-Württemberg (AVZB)

Mit Blick auf die wirtschaftlich extrem angespannte Lage der Betriebe in der Säge- und Holzindustrie (insbesondere in Baden-Württemberg), hat der DSH Anlass genug, sich hinsichtlich der am 01.01.2013 in Kraft getretenen Allgemeinen Verkaufs- und Zahlungsbedingungen des Landes Baden-Württemberg (AVZB) zu äußern und einzubringen. Nach Meinung des DSH sind die AVZ in drei verschiedenen Punkten änderungs- bzw. nachbesserungsbedürftig, da sich die Anwendung dieser Regelungen negativ auf die Betriebe auswirkt und die gegenwärtig prekäre Situation weiter verschärft.

Stellungnahme der AGR und DeSH zur: Beteiligung von Verbänden und sonstigen Stellen nach § 31 GGO:

- Gem. RdErl. d. ML und d. MU v. 27.2.2013 „Schutz, Pflege und Entwicklung von Natura 2000- Gebieten im Landeswald“ (Nds. MBl. S. 213)

- Gem. RdErl. d. MU u. d. ML v. 27.2.2013 „Unterschutzstellung von Natura 2000-Gebieten im Wald durch Naturschutzgebietsverordnung (Nds. MBl. S. 221)

- RdErl. d. MU v. 27.2.2013 „Vorkaufsrecht gem. § 66 BNatSchG i.V.m. § 40 NAGB-NatSchG“ (Nds. MBl. S. 224)

- Verordnung über den Erschwernisausgleich für Wald in geschützten Tielen von Natur und Landschaft in Natura 2000-Gebieten (Erschwernisausgleichsverordnung-Wald – EA-VO-Wald) vom 18. Januar 2013 (Nds. GVBl. S. 16)

Stellungnahme zum Grünbuch der Europäischen Kommission „Ein Rahmen für die Klima- und Energiepolitik“

Der Bereich der Holz- und Sägeindustrie eignet sich aufgrund dieses Potenzials in besonderer Weise für die energiepolitischen Ziele der Europäischen Kommission.

Daher hat sich der DeSH mit seiner Stellungnahme an der öffentlichen Konsultation der Europäischen Kommission beteiligt.

Stellungnahme des DeSH zum Referentenentwurf der Zweiten Verordnung zur Änderung der Energiesteuer- und der Stromsteuer- Durchführungsverordnung

Die deutsche Säge- und Holzindustrie leistet bereits heute mit ihren Biomasse-Kraftwerken einen erheblichen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende. Sie ist ein wichtiger Baustein, denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der regional erzeugt wird und beim Verheizen nur soviel Kohlendioxid abgibt, wie er beim Wachsen aufgenommen hat.

Ca. 150 Megawatt (MW) elektrische Leistung werden in Unternehmen der Holzwirtschaft er- zeugt. Dies entspricht einem Anteil von knapp 12 % an der Stromerzeugung durch feste Biomasse in Deutschland (1.200 MW elektrisch).
Darüber hinaus wirkt das Hauptprodukt - Schnittholz zum Bauen und Wohnen – auch als CO2 Speicher. Jedes Jahr werden dadurch 25 Millionen Tonnen CO2 dem Kreislauf entzogen und zum Beispiel in Holzhäusern "verbaut". Zum anderen substituiert dieses Hauptprodukt andere Werkstoffe, die mit wesentlich größerem Energieaufwand produziert würden - durch die Verwendung von Holz werden also C02-Emissionen vermieden. Holznutzung ist damit doppelter Klimaschutz: C02-Speicherung und CO2-Vermeidung.

Die klimapolitische Bedeutung der deutschen Säge- und Holzindustrie ist damit enorm.

Stellungnahme des DeSH zum Gesetzentwurf der Landesregierung für ein Gesetz zur Neuregelung des Rechts des Waldes und zur Änderung anderer Rechtsvorschriften

Das Hessische Forstgesetz (HForstG) tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2013 außer Kraft. Aus diesem Grund wird das gegenwärtige Gesetz novelliert und inhaltlich neu ausgestaltet. Das Hessische Forstgesetz (HForstG) wird in Zukunft das Hessische Waldgesetz (HWaldG).
Die Deutsche Säge- und Holzindustrie (DSH) begrüßt die Änderung des Hessischen Forstgesetzes durch Neujustierung in das neue Hessische Waldgesetz.
In den letzten Jahren haben sich sowohl die gesellschaftlichen Anforderungen an den Wald, die klimatischen Verhältnisse als auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändert. Die Nutzung regenerativer Energieträger und damit auch die energetische Nutzung von Holz, erleben einen bemerkenswerten Aufschwung.
Dies wird von Bund und Ländern gewünscht, teilweise subventioniert und durch steigende Energiekosten befördert. Die zunehmende Energieholznachfrage und die Nachfrage der Holz verarbeitenden Industrie führten zu einer Rohholzverknappung, die sich in den kommenden Jahren noch weiter verschärfen wird.
Aus diesen Gründen ist es nach Ansicht des DSH zwingend erforderlich, dass Hessische Forstgesetz entsprechend dem Bundeswaldgesetz anwendungsfreundlicher zu gestalten und auch inhaltlich zu überarbeiten. Klarstellungen der Rechtslage sind wichtig und notwendig und tragen dazu bei, dass gegenwärtige Gesetz auch für den Anwender transparenter zu machen.

Bundestagswahl 2013: Wahlprüfsteine des DesH

Im Vorfeld der Bundestagswahl 2013 hat sich der DeSH hat Fragen aus seinem Bereich an verschiedene Parteien gewandt.
Wahlprüfsteine dienen den Wählern zur Orientierung vor der Wahl, indem sie den Grad der Übereinstimmung der Positionen der Parteien und der jeweiligen Lobbyorganisation dokumentieren.

Positionspapier zum zulässigen Gesamtgewicht von Rohholztransporten in Deutschland und Hintergrundinformationen

Die in Europa zum Teil sehr unterschiedlichen Regelungen des zulässigen Gesamtgewichts von Holztransporten (Anhang 3) verzerren in erheblichen Umfang den Wettbewerb in der europäischen Holzindustrie.

Aus diesem Grund sind der DeSH und die AGR mit seinem Positionspapier an die Politik herangetreten und fordern eine Gesetzesänderung des § 34 Abs. 6 StVZO, in Form einer einheitlichen Erhöhung des zGG auf 52 Tonnen.

Stellungnahme des Arbeitskreises Zertifizierung zu den Guidance der EU-Holzhandelsverordnung 995/2010

Der Arbeitskreis Zertifizierung geht im Grundsatz mit den Guidance zur EU-Holzhandelsverordnung (EU Timber Regulation-EUTR) konform.

Mit Blick auf die Verständlichkeit und Anwendung der Guidance für die Unternehmen in der Holzindustrie sieht der Arbeitskreis allerdings an drei Stellen Nachbesserungsbedarf und hat aus diesem Grund eine Stellungnahme verfasst.

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