Politikbrief
Deutsche Säge- und Holzindustrie

Politikbrief

Informationen der deutschen Holzindustrie für politische Entscheider

Aufgabe: April 2015

20.02.2017

Informationsdienst des Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes e.V. (DeSH)

Inhalt


Der DeSH stellt sich vor...

Die Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) ist die Interessenvertretung der Säge- und Holzindustrie auf Bundes- und Landesebene und in den europäischen und internationalen Organisationen und Angelegenheiten. Der Verband hat die Aufgabe seine Mitglieder in wirtschafts- und branchenpolitischen sowie fachlichen Fragen national und international zu vertreten und in ihren wirtschaftlichen Zielen zu unterstützen. Der DeSH vertritt und vermittelt Brancheninteressen im politischen Kontext. Die Spannweite reicht von der Beobachtung und Mitgestaltung des legislativen und administrativen Tätigkeitsumfeldes bis zur Beteiligung an Kampagnen und kontroversen Debatten.


Der DeSH informiert über...


Branchenrelevante Gesetzesvorlagen, Beschlüsse und Anfragen

  1. Stellungnahme der Bundesregierung zu der Entschließung des Bundesrates zur Verordnung über Erhebungen zum forstlichen Umweltmonitoring (ForUmV)
  2. Nachhaltige Waldbewirtschaftung sicherstellen – Kooperative Holzvermarktung ermöglichen

  3. Beschlussempfehlung und Bericht zu Punkt 2. 


Stellungnahme: Marktanalyse Biomasse

Im Rahmen der Novellierung des EEG 2014 hat sich der DeSH umfassend in die Beratungen eingebracht und deutlich gemacht, dass der nachwachsende Rohstoff Holz einen bedeutenden Baustein innerhalb der Energiewende darstellt.

Hieran anknüpfend hat der DeSH nun auch von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, zu den EEG Ausschreibungen, konkret zu der Marktanalyse Biomasse, Stellung zu nehmen.

Die Stellungnahme können Sie hier einsehen. 


Presseartikel aus dem Bereich der Holzwirtschaft

Zum insgesamt zehnten Mal fand vom 16. bis 18. März 2015 der Internationale Kongress der Säge- und Holzindustrie statt. Auch in der Jubiläumsausgabe setzte die Veranstaltung, die in diesem Jahr in Darmstadt gastierte, neue Akzente und hat sich in Kombination mit dem Rohstoffgipfel der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V. (AGR) zu einem zentralen Branchentreff der Holzindustrie entwickelt.

"Das Jubiläum bestätigt den Stellenwert eines turnusmäßigen Kongresses im aktiven Verbandswesen und in der Branche", sagt Lars Schmidt, Hauptgeschäftsführer des veranstaltenden Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes e.V. (DeSH). Dies sei allerdings kein Selbstläufer: "Das Feedback der Teilnehmer fließt in jede Neuauflage ein. So können wir Gutes optimieren, neue Impulse setzten und vermeiden Routine." Dass man am letztjährig erprobten Veranstaltungsformat mit dem Rohstoffgipfel festhielt, stand daher schnell fest. "Die Kombination bietet sich angesichts der Schnittmengen an und liefert allen Seiten einen Blick über den Tellerrand", meint auch AGR-Geschäftsführer Dr. Denny Ohnesorge. Die Zahlen geben den Veranstaltern recht: Über 350 Teilnehmer folgten der Einladung ins moderne Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium zwischen Rhein und Main.

Bundeswaldinventur III im Fokus

Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse der Bundeswaldinventur III im letzten Jahr stand das Schwerpunktthema des Rohstoffgipfels fest. Mit dem Deutschen Forstverein e.V. (DFV), der die Veranstaltung als Kooperationspartner unterstützte, setzten die Organisatoren auf einen breiten fachlichen Austausch mit der Forstwirtschaft. "Die schwierige Rohstoffversorgung ist kein reines Abnehmerproblem. Deshalb legen wir viel Wert darauf, dass die Lieferanten unserer Unternehmen ebenfalls zu Wort kommen", begründete Ohnesorge die Kooperation mit dem Forstverein.

Der Blick von außen als Prämisse

Die Rohstoffversorgung sollte bei aller Relevanz und Aktualität aber nicht der alleinige Schwerpunkt in Darmstadt bleiben. "Das wäre zu eng gefasst", meint Schmidt und forderte die Betriebe im Rahmen des Sägewerkskongresses auf, sich verstärkt mit den Wünschen und Belangen der Kunden auseinanderzusetzen. Dazu müsse man sich dem Blick von außen öffnen. Eine Prämisse, die sich deutlich im Programm niederschlug: Neben Branchenexperten hielten Unternehmensberater, Dienstleister und Marketing-Agenturen der Sägeindustrie den Spiegel vor. "Diese Perspektive ist wichtig, um Zukunftsfenster zu erkennen", so Schmidt. Auf ein Fallen der Rundholzpreise allein dürften die Betriebe nicht hoffen. Am zweiten Kongresstag rückten dann die Absatzmärkte in den Vordergrund. Die Verschiebungen hin zu Sägenebenprodukten und zum Verpackungsmarkt lieferten dem Plenum dabei ähnlich viel Diskussionsstoff wie die Frage nach der Notwendigkeit von neuen Qualitäts- und Umweltlabels.

Speed-Datings mit Wissenschaft setzen neue Impulse

Mit welchen Herausforderungen die Holzindustrie darüber hinaus befasst ist, verdeutlichten die neu geschaffenen Foren im Rahmen des Rohstoffgipfels. In diesen präsentierten Wissenschaftler und Vertreter der Industrie interessierten Teilnehmerkreisen gezielt Projekte und Entwicklungen im Bereich Zertifizierung, Holzlogistik und Privatwaldmobilisierung. "Die Qualität der Diskussionen zeigte, dass das Format gut ankommt", so Ohnesorge. Der Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis setze beidseitig neue Impulse und werde daher in der Verbandsarbeit weiter gefördert.

Neue Plattform für Aussteller und Dienstleister

Neue Abläufe lieferte auch der DeSH, indem Maschinenhersteller, Zulieferer und Dienstleister neben der traditionellen Fachausstellung im Foyer die Möglichkeit erhielten, Produkte und Innovationen im Rahmen eines Speed-Datings dem gesamten Plenum vorzustellen. "Wir möchten die Aussteller gerne stärker einbinden und damit einen lebendigen Austausch über Produktentwicklungen und Dienstleistungen schaffen", so Schmidt, der das Konzept angesichts der Rekordanzahl von 50 Sponsoren und Fachausstellern bestätigt sieht.

Weitere Informationen zum 10. Internationalen Kongress der Säge- und Holzindustrie und zum Rohstoffgipfel finden Sie unter www.saegewerkskongress.de und www.rohholzverbraucher.de.


Veranstaltung: SAVE THE DATE! Parlamentarisches Frühstück der Plattform Forst & Holz am 10. Juni 2015

Sehr geehrte Abgeordnete des Deutschen Bundestages,
sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund einer Änderung hinsichtlich der Sitzungswochen des Deutschen Bundestages wird das ursprüngliche für den 29. April 2015 geplante Parlamentarische Frühstück der Plattform Forst & Holz nicht stattfinden.

Das nächste Parlamentarische Frühstück der Plattform Forst & Holz wird am Mittwoch, dem 10. Juni 2015 in der Zeit von 07:30 bis 09:30 Uhr stattfinden.  Wir würden uns freuen, wenn Sie sich diesen Termin bereits zum jetzigen Zeitpunkt vormerken. Eine  offizielle Einladung wird Ihnen rechtzeitig zugehen.

Folgendes Thema ist für das nächste Parlamentarische Frühstück der Plattform Forst & Holz am 10. Juni 2015 vorgesehen:

http://www.forestplatform.de/index.php/deutsche-forschungsagenda-forstholzpapier

Hintergrund:

Die FTP Deutschland ist ein Netzwerk von Unternehmen, Verbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen, das der Forschung und Innovation im Sektor ForstHolzPapier gewidmet ist. Sie vertritt die Interessen des Sektors bei forschungspolitischen Fragestellungen und bildet die deutsche Unterstützungsgruppe der europäischen Technologieplattform für den forstbasierten Sektor. Damit stellt sie die Berücksichtigung deutscher Interessen auf europäischer Ebene sicher und trägt zur Standortssicherung der deutschen Forst- und Holzwirtschaft, der Holzwerkstoff-, Papier- und Zellstoffindustrie sowie der Bioraffinerien bei. Nähre Informationen hierzu erhalten Sie im Internet unter http://www.forestplatform.de/index.php/ftp-deutschland.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Plattform Forst & Holz


Veranstaltung: Werkstattgespräch im Landtag NRW zur Biodiversitätsstrategie

Am 16. März 2015 fand im Landtag NRW in Düsseldorf ein Werkstattgespräch zum Thema "Biodiversitätsstrategie: NRW auf dem Holzweg" statt. 

Daran teilgenommen hatten u.a. folgende Personen: 

"Dass die biologische Vielfalt notwendige Grundlage für die langfristige Erhaltung der Biosphäre und damit für das menschliche Überleben ist, ist unstrittig. Um das Artensterben in unserer heimischen Flora und Fauna zu bekämpfen, sind darum enorme Anstrengungen erforderlich. Allerdings mehren sich die Zweifel an der von der Landesregierung jetzt vorgestellten Biodiversitätsstrategie. In einem Werkstattgespräch hat die FDP-Landtagsfraktion jetzt die zentralen Problemstellungen, die sich aus der rot-grünen Strategie ergeben, erörtert."

"Wälder sind wichtige Träger und Räume von Biodiversität. Bei der Bewirtschaftung von Wäldern ist dem ausreichend Rechnung zu tragen. Lars Schmidt, Generalsekretär und Hauptgeschäftsführer der Deutschen Säge- und Holzindustrie erklärt: „Schon der Begriff ‚Biodiversität‘ ist inzwischen negativ besetzt, weil Naturschutzmaßnahmen über die Köpfe der Menschen hinweg erfolgen. Nordrhein-Westfalen ist hierbei leider ein Negativbeispiel. Eigentümer und Holzindustrie könnten und müssten viel umfänglicher am Prozess beteiligt werden.“ Mit rund 250.000 Beschäftigten und mehr als 30 Mrd. Euro Jahresumsatz hat die Forst- und Holzwirtschaft heute eine wirtschaftliche Bedeutung, die selbst im Industrieland NRW der chemischen oder der Automobilindustrie in nichts nachsteht."

Quelle: http://www.fdp-fraktion-nrw.de/werkstattgespräch-biodiversitätsstrategie-nrw-auf-dem-holzweg (Stand: 23.03.2015)

Das Ergebnis der Veranstaltung können Sie hier nachlesen. 

Unsere Stellungnahme zur Biodiversitätsstratgie finden Sie hier

Sollten Sie kein Interesse an unserem Politikbrief haben, dann schreiben Sie uns bitte eine kurze Email an katrin.buescher@saegeindustrie.de mit Hinweis, dass wir Sie aus dem Verteiler nehmen. Vielen Dank!

Ihre Ansprechpartner:

Lars Schmidt
Hauptgeschäfsführer
Email: lars.schmidt@saegeindustrie.de

und

Katrin Büscher
Public Affairs/Recht
Email: katrin.buescher@saegeindustrie.de

Wir wünschen Ihnen ein Frohes Osterfest!

Mit freundlichen Grüßen

J. Möbus

J. Möbus
Public Affairs

M. Wollenweber

M. Wollenweber
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


Weitere Informationen zu unserer Arbeit finden Sie auf unserer Homepage
www.saegeindustrie.de sowie bei den Sozialen Netzwerken Facebook und Twitter.