Deutsche Säge- und Holzindustrie
Speedletter

Sommer 2017

11.12.2017

Neues aus der Säge- und Holzindustrie

Sehr geehrte Damen und Herren, 

lesen Sie untenstehend die aktuellen Nachrichten des DeSH.

Inhalt


Sicher ist sicher: DeSH-Broschüre informiert über Dachlatten mit CE-Zeichen

CE-Dachlatte_rot

Mit der Info-Broschüre „Sicherheit auf dem Dach“ hat der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) einen praktischen Leitfaden mit allen wichtigen technischen Informationen für Dachlatten mit CE-Kennzeichen veröffentlicht. Auf übersichtlichen 16 Seiten beschreibt das technische Handbuch die Anforderungen an Dachlatten als Bauprodukt, die nötigen Regelquerschnitte und Sparrenabstände (jeweils ohne rechnerischen Nachweis), Sortier- und Qualitätsanforderungen sowie relevante Angaben zur Kennzeichnung.

Die mit Beispielen illustrierte Broschüre leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung. Sie richtet sich an Akteure der Säge- und Holzindustrie sowie an Verbände, die in den Holzbau involviert sind, und an Abnehmer von CE-Dachlatten, insbesondere den Holzhandel. Die darin enthaltenen Informationen sollen die Abnehmer dabei unterstützen, fälschlicherweise rot markierte und mit CE-Kennzeichen versehene Dachlatten, die nicht den vorgeschriebenen Standards entsprechen, herauszufiltern und aus dem Verkehr zu ziehen, um so die Sicherheit der Handwerker zu gewährleisten, welche die Dachlatten als Arbeitsplatz nutzen.

Als Standplatz für Handwerker müssen Dachlatten hohen Belastungen standhalten und die Ansprüche an Sicherheit, insbesondere den Arbeits- und Unfallschutz, erfüllen. Entsprechend wichtig sind festgelegte Standards und Regelungen zu Dachlatten, deren Beschaffenheit und eindeutige Kennzeichnung. Laut der Verbändevereinbarung über Dachlatten mit CE-Zeichen aus Nadelholz, müssen als Arbeitsplätze verwendete gelattete Dachflächen mindestens der Sortierklasse S 10 nach DIN 4074-1 entsprechen. Die Verpackungseinheit (als Bündel mit maximal zwölf Dachlatten) ist mit dem CE-Zeichen zu versehen und der Lattenquerschnitt in Abhängigkeit von der Stützweite zu wählen.

Die Broschüre greift die Regelungen der Verbändevereinbarung auf. Diese hatte der DeSH im Dezember 2015 mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, den übrigen beteiligten Verbänden des Dachdecker- und Zimmererhandwerks, der Fertigbauindustrie, des Holzhandels sowie dem VSH und dem Hauptverband der deutschen Holzindustrie verabschiedet. Demnach haben zur Verwendungsstelle gelieferte Dachlatten neben der CE-Kennzeichnung eine farbliche Kennzeichnung aufzuweisen. Bei der Festigkeitssortierung von Bauschnitthölzern gilt die harmonisierte Europäische Norm EN 14081-1 als Grundlage für die CE-Kennzeichnung.

Die Informationsbroschüre ist auf der Website www.holzbau-aktiv.de des DeSH unter diesem Link frei verfügbar.

Die Verbändevereinbarung CE Dachlatte 2016 finden Sie hier.

Überblick für die Suche nach leistungsfähigen Sägewerken in Deutschland, die CE-Dachlatten liefern: www.saegewerke.de und www.ce-dachlatte.de.


Schweighofer Prize 2017 geht an Schweizer Holzbau-Koryphäe Hermann Blumer und japanischen Stararchitekten Shigeru Ban

Am 20. Juni 2017 traf die internationale Forst- und Holzwirtschaft zum achten Mal im Rahmen des Schweighofer Prize im Feststaal des Wiener Rathauses zusammen. Vor rund 800 internationalen Gästen, darunter mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Kern und Bürgermeister Michael Häupl auch Spitzenvertreter der heimischen Politik, überreichte der österreichische Holzindustrielle und Stifter des Preises, Gerald Schweighofer, den mit insgesamt 300.000 Euro dotierten Preis für herausragende Projekte aus der Forst- und Holzwirtschaft. Zum ersten Mal wurde heuer auch ein eigens ins Leben gerufener ‚Student Award‘ vergeben.

Gerald Schweighofer freute sich über die große internationale Resonanz: „Wir haben unseren Erfolg durch Holz erreicht und wollen durch diesen Preis der Gesellschaft etwas zurückgeben. Das soll sich auch in Zukunft nicht ändern und so soll der Schweighofer Prize auch weiterhin die wichtigste Veranstaltung sein, wo sich die internationale Industrie und Forschung im Namen des Holzes in Wien treffen. Der Prize wird also ein fixer Bestandteil der Holzindustrie bleiben.“

Hausherr Michael Häupl unterstrich die Bedeutung des Holzes für die Stadt Wien. Der Schweighofer Prize versinnbildliche die Verknüpfung von wirtschaftlichem und sozialem Engagement, eine Haltung für die der Stifter des Prizes Gerald Schweighofer stehe.

Bundeskanzler Christian Kern betonte die Bedeutung von Innovation für den Wirtschaftsstandard Österreich. Die Verbindung von Innovation und Bildung - der Grundgedanke des Schweighofer Prize – sei eine wesentliche Voraussetzung für internationale Wettbewerbsfähigkeit.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen strich unter anderem die Verdienste des Schweighofer Prize für den Konferenzstandort Wien hervor.

Internationale Preisträger: Hauptpreis und Innovationspreise

Der Hauptpreis für das Lebenswerk ging an ein Team, den Schweizer Bauingenieur Hermann Blumer und den japanischen Architekten Shigeru Ban für bahnbrechende Innovationen im Holzbau. So zeigte das internationale Duo u.a. mit der filigranen Tragkonstruktion des Yeoju Golf Club (Südkorea) oder den Holz-Holz-Verbindungen der Tamedia-Zentrale in Zürich neue Wege in der Holzbauarchitektur und Holzbautechnik auf. Mit den Innovationspreisen wurden Projekte aus Österreich, Schweden und der Schweiz aus den unterschiedlichsten Bereichen – von der universitären Forschung bis hin zur Produktion – ausgezeichnet.

Student Award: Auszeichnung für junge Forscher

Mit dem neu eingeführten Student Award wurde die Fokussierung des Schweighofer Prize auf die nächste Generation an Forschern weiter verstärkt. In Kooperation mit den Unternehmen Canfor (Kanada) und Arauco (Chile) wurden dieses Jahr 37 ausgewählte Studierende aus 21 Ländern nach Wien eingeladen. Diese nahmen im Vorfeld der Gala an einem Student Workshop unter der Leitung des Schweighofer Prize-Juryvorsitzenden Prof. Dr. Alfred Teischinger (Universität für Bodenkultur) an der TU Wien teil.

Erstmals wurden auch innovative Studierendenprojekte mit dem mit 5.000 Euro dotierten Student Award ausgezeichnet. Die Sieger wurden mittels Jurywertung und öffentlichem Online-Voting ermittelt. „Das große Interesse am Student Award hat alle Erwartungen übertroffen und die Beteiligung am Online-Voting war enorm. Es freut mich sehr, dass die Begeisterung der jungen Forschergeneration für Innovationen aus Holz so groß ist, “ so Gerald Schweighofer. Den Student Award teilen sich Felipe Hideyoshi Icimoto (Universität von São Paulo) und Achmad Solikhin (Shizuoka Universität, Japan).

Die Innovationspreise, die sich € 200.000 teilen, gingen an:

Über den Schweighofer Prize
Der Schweighofer Prize wird von der österreichischen Holzindustriellenfamilie Schweighofer vergeben und prämiert innovative Ideen, Technologien, Produkte und Services entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Forst-und Holzwirtschaft zu steigern. Der Schweighofer Prize wird seit 2003 im Zwei-Jahres-Abstand verliehen und ist mit einem Gesamtbetrag von € 300.000 dotiert. Der Schweighofer Prize gliedert sich in einen Hauptpreis und mehrere Innovationspreise. www.schweighofer-prize.orgDie Preisträger (Hauptpreis, Innovationspreise, Student Award) zusammen mit der Fachjury des Schweighofer Prize 
Photo Credits: SPB Beteiligungsverwaltung GmbH


Forst- und Holzwirtschaft bieten Lösungen für gesellschaftspolitische Herausforderungen

Ehrung der Abgeordneten Caesar und Crone beim Parlamentarischen Abend Forst und Holz

Am 22. Juni 2017 begrüßte Bundesforstminister Christian Schmidt beim parlamentarischen Abend Forst und Holz die Spitzen der Holz- und Forstwirtschaft sowie die Vertreter von Politik, Unternehmen und Verbänden in Berlin. Die Verbände der Branche hatten zu dem Abend eingeladen, um angesichts der kommenden Bundestagswahl neben einem Blick auf bisherige Meilensteine auch die künftigen politischen Herausforderungen zu diskutieren.

Bundesminister Christian Schmidt skizzierte in seiner Rede die Entwicklung und Potenziale einer nachhaltigen Wald- und Holzwirtschaft in Deutschland. Gerade diese Branche leistet neben Wertschöpfung und Beschäftigung in den ländlichen Regionen einen unverzichtbaren Beitrag zum Klimaschutz und der Ressourceneffizienz. „Es gibt aktuell ein Momentum für Forst und Holz“, so Schmidt. „Dies sollten wir gemeinsam nutzen, um die Bedeutung des Waldes künftig noch stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.“

Forderungen an die Politik

Die beteiligten Verbände der Forst- und Holzwirtschaft gaben an diesem Abend den zur Bundestagswahl antretenden Parteien jeweils drei zentrale Forderungen mit auf den Weg. Hierzu gehören unter anderem die Unterstützung des Holzbaus, die Sicherung der Leistungsfähigkeit heimischer Wälder, die Stärkung der ländlichen Regionen, die Anerkennung der Leistungen Forst- und Holzwirtschaft für den Klimaschutz und die Artenvielfalt, die Umsetzung des Kaskadennutzungsprinzips in Gesetzen und Verordnungen, die Förderung der Bodenschutzkalkung sowie ein Marshallplan für den Wald.

Der parlamentarische Abend bot den Verbänden zudem die Möglichkeit, den Bundestagsabgeordneten für ihr Engagement für das Cluster Forst und Holz zu danken. Insbesondere würdigten sie die beiden Abgeordneten Petra Crone und Cajus J. Casear, die mit Ende dieser Legislaturperiode aus dem Deutschen Bundestag ausscheiden werden.

Als früherer forstpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und aktueller Berichterstatter im Haushaltsausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat sich der gelernte Förster Cajus J. Caesar leidenschaftlich und mit großem Erfolg für die Belange des Waldes und der nachhaltigen Waldbewirtschaftung und Holzwirtschaft in Deutschland engagiert. In seinem Impulsreferat sagte er: „Es ist mir eine große Freude, mich als Abgeordneter und auch Förster besonders für die Forst- und Waldwirtschaft einsetzen zu können – zusammen mit vielen, die besonders eng mit der nachhaltigen Nutzung unserer Wälder verbunden sind und gemeinsam anpacken. Rückblickend lässt sich sagen: Wir haben viel erreicht, aber haben auch noch viel vor und ich danke allen, die uns auf diesem Weg unterstützen.“

Beteiligte Verbände

Die Veranstalter des Abends waren: AGDW – Die Waldeigentümer e. V., die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e. V. (AGR), der Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e. V. (VHI), die Düngekalk-Hauptgemeinschaft (DHG), der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) und der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e. V. (GD Holz).

 vlnr.: Leonhard Nossol (Präsident AGR), Philipp Freiherr zu Guttenberg (Präsident AGDW), Cajus J. Caesar MdB, Petra Crone MdB, Bundesforstminister Christian Schmidt, Anemon Strohmeyer (Gesch.ftsführerin VHI), Carsten Doehring (Präsident DeSH)

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Rheinland-pfälzische Umweltministerin Höfken: Baustoff Holz ist ein Multitalent

rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken

„Nachhaltig, klimaschonend und effizient – Der Baustoff Holz ist ein Multitalent. Gerade sein geringes Gewicht, kurze Transportwege und geringe Bauzeiten machen Holz zu einem beliebten Baustoff“, sagte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken bei der Veranstaltung „Bauen für den Klimaschutz“ am 7. Juni 2017 in Mainz. Mittlerweile sei jeder fünfte Neubau im Land ein Holzgebäude, so Höfken. Das Gute: „Holz bindet auch klimaschädliches Kohlenstoffdioxid, ist energetisch wiederverwertbar und somit ideal, um klimabelastende Materialien wie Beton, Stahl oder Aluminium zu ersetzen“, führte die Ministerin an. Der Energieverbrauch bei der Herstellung von Zement sei zum Beispiel viermal so hoch wie bei Holz, der von Stahl beträgt sogar das Zwanzigfache. Die Verwendung von Holz anstelle von energieintensiven Baumaterialien könnte den Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen jährlich um rund 30 Millionen Tonnen senken, so Höfken. „Wer mit Holz baut, schützt also das Klima und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung unserer Klimaschutzziele.“ 

Im Koalitionsvertrag der Landesregierung ist fest verankert, dass beim Bauen natürliche Materialien, wie zum Beispiel Holz, eingesetzt werden sollen. „Rheinland-Pfalz hat sich auf der Umweltministerkonferenz im Mai dieses Jahres außerdem erfolgreich für die Förderung des Bauens mit Holz eingesetzt“, sagte die Ministerin. Rund 1,5 Millionen Wohneinheiten müssten innerhalb der nächsten Jahre in Rheinland-Pfalz saniert werden. Hier biete vor allem der Baustoff Holz großes Potenzial und ökonomische Chancen für die heimische Holzwirtschaft sowie Betriebe und Handwerker. „Schon heute ist die rheinland-pfälzische Forst-, Holz- und Papierwirtschaft ein wichtiges Standbein und leiste einen großen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung. Denn sie erwirtschaftet mit rund 51.000 Beschäftigten im Land einen Jahresumsatz von rund zehn Milliarden Euro“, erläuterte Höfken.

Bauen für den Klimaschutz mache jedoch nicht an Landesgrenzen halt, so Höfken. Durch die länderübergreifende Zusammenarbeit beim Projekt GReENEFF fördert Rheinland-Pfalz über die Landesenergieagentur gemeinsam mit Partnern aus der Großregion die umweltfreundliche Entwicklung im Bereich Öko-Quartiere, nachhaltige Stadtentwicklung sowie energieeffizientem sozialen Wohnungsbau. „Gerade in Zeiten, in denen der US-Präsident Donald Trump angekündigt hat, aus dem Pariser-Klimaabkommen auszusteigen, ist diese europäische Zusammenarbeit für mehr Klimaschutz in der Großregion ein wichtiges Signal“, sagte Höfken.

Quelle: Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz

  


Stärkung des Clusters Forst und Holz – Neue Koalition in Nordrhein-Westfalen setzt wichtiges Zeichen

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. (DeSH) begrüßt den heute von CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen vorgestellten Koalitionsvertrag. Mit der Vereinbarung setzt die neue Landesregierung ein klares Zeichen für die nachhaltige Verwendung des Rohstoffes Holz. Besonderen Wert legen die Koalitionspartner dabei auf die multifunktionale Forstwirtschaft und das Bauen mit Holz.

Der DeSH ist nach intensiven Gesprächen mit den Koalitionären sehr erfreut über die Absichtserklärung zur Stärkung des Clusters Forst und Holz. „Die Säge- und Holzindustrie ist ein wichtiger Faktor für die Wertschöpfung und Beschäftigung in den ländlichen Regionen Nordrhein-Westfalens. Wir freuen uns über die im Koalitionsvertrag verankerte Wertschätzung der Branche und sind gespannt auf die Umsetzung der heute vorgestellten Punkte in den kommenden Jahren“, betont der Hauptgeschäftsführer des DeSH, Lars Schmidt.

Mit rund 211.000 Beschäftigten und mehr als 39 Milliarden Euro Jahresumsatz trägt die Forst- und Holzwirtschaft maßgeblich zu Nordrhein-Westfalens Wirtschaftskraft bei. Die Versorgung der heimischen Betriebe mit Holz hat die neue Landesregierung dabei explizit im Blick. Neben der verstärkten Holzmobilisierung wollen die beiden Parteien zudem eine gesicherte Vermarktung garantieren und erteilen ungerechtfertigten Nutzungsbeschränkungen eine deutliche Absage.

Klimaschutz: Holzverwendung kann 21 Mio. Tonnen CO2 in NRW einsparen

Die nachhaltige Forst- und Holzwirtschaft in Nordrhein-Westfalen leistet neben ihrer ökonomischen Bedeutung einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele. Denn aufgrund des hohen Waldanteils von 27 Prozent der Landesfläche können hier durch Waldwachstum bei gleichzeitig nachhaltiger Holznutzung rund 18 bis 21 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden – das sind 6 Prozent der gesamten nordrhein-westfälischen Treibhausgasemissionen.

Holz bindet nicht nur CO2 aus der Atmosphäre, sondern ersetzt auch energieintensive Baustoffe (Substitution). Eine neue Studie der Ruhr-Universität Bochum1 zeigt, dass durch Holzkonstruktionen anstelle von Stahl und Beton bis zu 56 Prozent Treibhausgasemissionen eingespart werden können. Dies ist besonders in Nordrhein-Westfalen von zentraler Bedeutung, da das Bundesland aufgrund des hohen Bedarfs an Wohnraum in Ballungsgebieten und der niedrigen Holzbauquote in der Studie zu den potenziellen Klimaschutz-Spitzenreitern zählt.

Der Wald ist dabei der Schlüssel zum Erfolg. Durch die verstärkte Verwendung von Holz im Bauwesen lassen sich die großen Herausforderungen der Zukunft bewältigen: von Klimaschutz über Wohnraumschaffung im urbanen Raum bis hin zu regionaler Wertschöpfung. „Die im Koalitionsvertrag festgehaltene, baurechtliche Gleichstellung von Holz mit anderen Baumaterialien ist hierzu ein zentraler Schritt“, so Schmidt.

Die Bedeutung des nachwachsenden und heimischen Rohstoffes Holz wird im Rahmen einer ressourceneffizienteren Wirtschaft noch deutlich zunehmen. „Der heute vorgestellte Koalitionsvertrag bildet eine sehr gute Grundlage für einen weiteren konstruktiven Austausch“, bilanziert Lars Schmidt.

[1] Hafner et al. (2017): Treibhausgasbilanzierung von Holzgebäuden – Umsetzung neuer Anforderungen an Ökobilanzen und Ermittlung empirischer Substitutionsfaktoren (THG-Holzbau)


Schöne Sommerzeit

Der DeSH wünscht eine schöne Sommer- und Ferienzeit! 


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Mit besten Grüßen

Lars Schmitdt

Lars Schmidt
Generalsekretär des Vorstands und Hauptgeschäftsführer

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