Deutsche Säge- und Holzindustrie
Speedletter

Mai 2017

25.11.2017

Neues aus der Säge- und Holzindustrie

Sehr geehrte Damen und Herren, 

lesen Sie untenstehend die aktuellen Nachrichten des DeSH.

Inhalt


Video: Der DeSH auf der LIGNA 2017

Alle zwei Jahre ist LIGNA-Jahr. Der DeSH-Hauptgeschäftsführer Lars Schmidt lädt alle Freunde, Mitglieder und Interessierte herzlich ein, beim Branchenabend des Verbandes am 25. Mai 2017 dabei zu sein. Darüber hinaus präsentiert der Verband erstmals seinen Timber-Trainer und ruft alle LIGNA-Besucher auf, ihre Fähigkeiten am Säge-Simulator zu testen (Freifläche Stand L 58).

zum Video


25. Mai - DeSH-Branchenabend auf der LIGNA 2017

Einladung Branchenabend 2017

Seien Sie dabei! Der traditionelle DeSH-Branchenabend gehört zu den Highlights der Industriemesse LIGNA.

Innovationen, Internationalität, Vernetzung: Die Leitmesse der holzbe- und -verarbeitenden Industrie präsentiert alle zwei Jahre die neuesten Entwicklungen und versammelt die Top-Entscheider der Branche in Hannover. 

Mittendrin: der DeSH-Branchenabend. Gemeinsam mit dem Europäischen Verband der Sägeindustrie (EOS) und dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) veranstaltet der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband den traditionellen LIGNA Branchenabend. Im Haus der Nationen treffen sich Unternehmer, Dienstleister und Politiker zum Netzwerken und für den geselligen Fachaustausch.

Auch 2017 laden wir Sie herzlich ein, dabei zu sein:

Donnerstag, 25. Mai 2017 
Haus der Nationen | LIGNA-Gelände, Hannover

Freuen Sie sich auf entspannte Unterhaltung mit dezenter Live-Musik. Bei schönem Wetter wird auch wieder im Biergarten gegrillt. 

Programm: 
17.00 Uhr - Feierabendbier -Eintritt frei-
19.00 Uhr - Einlass Branchenabend -nur für registrierte* Gäste
19.30 Uhr - Grußworte | Buffet

Timber-Trainer

Als besonderes Highlight platzieren wir an diesem Abend den Timber-Trainer mit Säge-Simulator direkt am Haus der Nationen. So können Sie während des Branchenabends Ihre Fähigkeiten an der Säge testen.

*Eintritt: 50 Euro (Mitglieder) / 75 Euro (Nichtmitglieder) zzgl. MwSt.

Anmeldung: Per E-Mail (simone.buchhalla@saegeindustrie.de) oder via Fax.

Tipp: Besuchen Sie während der Messe unseren Timber-Trainer, das DeSH-Ausbildungsmobil mit Säge-Simulator, auf der Freifläche an Stand L58.

Einladung als PDF


Der neue DeSH-Timber-Trainer

Wie schnell machen Sie aus rund eckig? Testen Sie Ihr Können in unserem Timber-Trainer, dem DeSH-Ausbildungsmobil mit Säge-Simulator.

Zur LIGNA 2017 präsentiert der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. sein neues Ausbildungsmobil. Besuchen Sie uns vom 22. bis 26. Mai 2017 auf der LIGNA Außenfläche Stand L58.

Der Timber-Trainer ist ein Element der Ausbildungskampagne "it wood be good" und wird nach der LIGNA deutschlandweit unterwegs sein. Angefahren werden Veranstaltung, Schulen und Unternehmen. 

2 Simulatoren

www.timber-trainer.de

Bei Interesse an Informationen zum Sponsoring bzw. Terminanfragen wenden Sie sich gern an Sebastian Rogalla in der DeSH-Geschäftsstelle Wiesbaden (0611 / 9 77 06-0, sebastian.rogalla@saegeindustrie.de). 

Sollte das Video bei Ihnen nicht angezeigt werden, gelangen Sie hier zu YouTube.


Umweltministerkonferenz fasst Beschluss zum Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen

Holzbau: Nachverdichtung in Städten

Holzbau – der entscheidende Hebel zu mehr Klimaschutz

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. (DeSH) befürwortet den am vergangenen Freitag von der Umweltministerkonferenz der Länder gefassten Beschluss zur Förderung des Bauens mit nachwachsenden Rohstoffen ausdrücklich. Denn nur durch den verstärkten Einsatz von Holz im Bauwesen lassen sich die großen Herausforderungen der Zukunft bewältigen: von Klimaschutz über Wohnraumschaffung im urbanen Raum bis hin zu regionaler Wertschöpfung.

„Der Beschluss der Umweltministerkonferenz richtet den Fokus völlig zu Recht auf das das Thema Gebäudeenergie, denn allein in diesem Sektor werden 30 Prozent der gesamten CO2-Emissionen in Deutschland verursacht und 40 Prozent der Endenergie für Wärme und Kälte verbraucht“, so Lars Schmidt, Hauptgeschäftsführer des DeSH.

Graue Energie in der Klimabilanz berücksichtigen

Mit der Unterzeichnung des Paris-Abkommens und der Verabschiedung des Klimaschutzplanes 2050 hat sich Deutschland für die kommenden Jahre ambitionierte Ziele bei Klimaschutz und Ressourceneffizienz gesetzt. Ein wichtiger Baustein zur Erreichung dieser Ziele ist der Gebäudesektor. Beim Bauen entfällt ein Großteil der benötigten Energie bereits auf die Herstellung sowie den Transport der konventionellen Bausubstanz (graue Energie). Die Produktion nachhaltiger Baumaterialien ist demgegenüber bereits mit einem viel geringerem Primärenergieeinsatz möglich und verringert so schon vor der Nutzungsphase die Menge emittierter Treibhausgase.

„Nachwachsende Rohstoffe eignen sich hervorragend dazu, energieintensive Baumaterialien zu ersetzen und hierbei werden die hervorragenden Klimaschutzeigenschaften von Holz besonders deutlich. Es ist lange überfällig, dass der gesamte Lebenszyklus in die Gebäude-Energiebilanz mit einbezogen wird. Aus unserer Sicht ist der Holzbau der entscheidende Hebel zu mehr Klimaschutz“, so Schmidt.

Zukunftsinitiative Holzbau

Der DeSH setzt sich neben der fachlichen Arbeit auch öffentlich auf breiter Ebene für das Bauen mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz ein, so beispielsweise durch Unterstützung der kürzlich beendeten Ausstellung „Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft“ und die Zukunfts-Initiative Holzbau, die fünf konkrete Forderungen an die Politik richtet.

Holz für die Städte von morgen

Neben seinen positiven Klimaschutzeigenschaften ist Holz auch die Lösung zur Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum in urbanen Gebieten. Holz und Holzhybridbaustoffe erlauben es als extrem leichte Baustoffe im Gegensatz zur Massivbauweise, Aufstockungen auf bestehende Bauten ohne zusätzlichen Flächenverbrauch und mit sehr kurzen Bauzeiten zu realisieren.

Signalwirkung für die Bauministerkonferenz

„Den auf besondere Initiative des Landes Rheinland-Pfalz gefassten Beschluss der Umweltminister der Länder unterstützt der DeSH ausdrücklich“, so Lars Schmidt. „Wir sehen hiervon auch ein deutliches politisches Signal für die Bauministerkonferenz ausgehen, um nachwachsende Baumaterialien endlich rechtlich gleichzustellen. Denn nur so lassen sich zukunftsweisender Klimaschutz, technische Höchstleistungen und regionale Wertschöpfung vereinen.“


Charta für Holz 2.0: Statement von DeSH-Vizepräsident Steffen Rathke

Steffen Rathke

Statement von Steffen Rathke, Sprecher der Plattform Forst & Holz und DeSH-Vizepräsident, zur Auftaktveranstaltung der Charta für Holz 2.0 am 26. April 2017 in Berlin

"Der Dialogprozess zur Charta für Holz 2.0 ist eine hervorragende Chance, um die Perspektive der Forst- und Holzwirtschaft in die benannten Themen Klimaschutz und Ressourceneffizienz einzubringen und die nachhaltige Waldbewirtschaftung in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Nachdem die erste Charta für Holz unter dem Eindruck der Bundeswaldinventur II entstanden ist, zielt die Charta 2.0 nun besonders auf Klimaschutz und Ressourceneffizienz ab. Hier kann die Holzverwendung einen zentralen Beitrag leisten und es ist ein Verdienst dieser Initiative sowie Aufgabe des heute beginnenden Dialogprozesses, dieses Wissen in die Gesellschaft zu tragen.

Eines der prioritären Handlungsfelder der Charta ist das Thema Bauen mit Holz. Dies ist aus unserer Sicht richtig und wichtig, denn gerade beim Bauen gibt die Forst- und Holzwirtschaft Antworten auf die drängenden Zukunftsfragen: vom Klimaschutz über Wohnraumbedarf bis hin zur Wertschöpfung im ländlichen Raum.

Beim Holzbau gilt es, die Rahmenbedingungen zu verbessern, um der Holznutzung den Weg zu ebnen. Brandschutzvorschriften, Parkplatzvorgaben und reelle Abschreibungszeiträume für Aufstockungen sind nur einige der Stichworte, die hier zu nennen wären. Auch müssen Wohnbaugesellschaften und Investoren besser einbezogen werden.

Blickt man über die deutschen Landesgrenzen hinweg, so können einige Nachbarländer mit Holzbauquoten aufwarten, von denen Deutschland noch sehr weit entfernt ist. Mit deutlich holzfreundlicheren Regularien wird hier schon lange sowohl sicher als auch langlebig gebaut.

Dass Holz nicht dogmatisch als alleiniger Baustoff genutzt werden muss, versteht sich von selbst. Große Erfolge können beispielsweise mit einer Hybridbauweise erreicht werden, bei der die Planer die jeweils verwendeten Baustoffe danach auswählen, für welche Eigenschaften sie an entsprechender Stelle am besten geeignet sind. Lassen wir uns inspirieren von den weltweit zahlreichen Beispielen beeindruckender, mutiger und innovativer Holzbauten. Strukturelle Vorgaben, aber auch holzbauaffine Architekten, Ingenieure und Bauherren machen es möglich.

Doch die Charta beschränkt sich nicht auf den Holzbau. Sie richtet den Blick auch auf den Wald selbst. Denn Holz ist der wichtigste nachwachsende Rohstoff Deutschlands und die vorbildliche Forstwirtschaft ermöglicht es, auch in Zukunft sowohl nachhaltig als auch ressourceneffizient mit dem Wald umzugehen. Als Grundpfeiler der Bioökonomie bietet der Wald zahlreiche Ansatzpunkte auch in Forschung und Entwicklung, um den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen. Der Klimaschutz gehört auf jeden Fall dazu und hierfür ist der Wald unverzichtbar. Doch er gelingt nur, wenn die Expertise der Forstwirtschaft auch gehört wird. Großflächige Nutzungsverzichte können hier nicht die Lösung sein.

Mit Blick auf den anstehenden Dialogprozess erwarte ich mir von den Akteuren des Clusters, dass sie konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Holzverwendung erarbeiten und diese mit Unterstützung der Politik aktiv und selbstbewusst umsetzen."

Weitere Informationen zur Charta unter www.charta-fuer-holz.de


Der Brexit und die Holzwirtschaft

EU-Flagge

Zu möglichen Folgen des Brexit für den Holzhandel zwischen Unternehmen aus EU-Staaten und Großbritannien hat der europäische Dachverband EOS (European Organisation of the Sawmill Industry) einen informativen Artikel veröffentlicht. Stuart Goodall, Geschäftsführer des EOS-Mitglieds Confor, vertritt dabei die Ansicht, dass der Bedarf an Holz in Großbritannien auch weiterhin von allgemeinen wirtschaftlichen Trend abhängt. Sprich: Wenn die Wirtschaft trotz Brexit weiter brummt, steigt der Holzbedarf – wenn sich die Gesamtlage verschlechtert, verkehrt sich die Entwicklung ins Gegenteil.

Ein möglicher Brexit-Einfluss auf den Umfang des Haus- und Wohnungsbaus hätte Auswirkungen auf die Holz-Nachfrage. Bereits in den letzten Jahren hat die britischen Regierung eine rege Bautätigkeit forciert, um der vorherrschenden Wohnungsknappheit Herr zu werden, ohne spezifisch auf Holz als Baustoff zu setzen. Goodall erwartet, dass der Holzbau in den nächsten Jahren zunehmen wird, vor allem aufgrund der damit verbundenen positiven CO2-Bilanz. Aktuell sind weniger als 25 Prozent der Gebäude im Vereinigten Königreich Holzrahmenhäuser, wobei Schottland mit 77 Prozent stark heraussticht. Mit steigendem Anteil im Bau stiege auch der Holzbedarf. Eine Einflussgröße für Holzimporte seien Währungsschwankungen, so Godall weiter. Ein niedriges oder gar weiter fallendes Britisches Pfund würde die Einfuhpreise, speziell für Weichholz, verteuern.

Kerstin Canby, Direktorin des „Forest Trade and Finance Program“ und Jade Saunders, Politische Analystin bei Forest Trend, erwarten von einem schwächeren Britischen Pfund in Verbindung mit einer landesweiten Rezession eine sinkende Nachfrage für alle Güter und Handelswaren. Es sei aber schwer vorherzusagen, inwiefern sich der Brexit konkret auf die Nachfrage nach Holzimporten auswirke. Unternehmen, die Holz nach Großbritannien exportieren, bekommen laut Canby und Saunders den Einfluss des schwächelnden Pfundes bereits zu spüren. Forest Trade erwartet nach dem britischen Austritt aus dem EU-Markt zudem eine geringere Einfuhr der Waren von Möbelherstellern aus EU-Staaten wie Polen oder Rumänien.

Zum englischen Originalartikel der EOS - European Organisation of the Sawmill Industry gelangen Sie hier


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Mit besten Grüßen

Lars Schmitdt

Lars Schmidt
Generalsekretär des Vorstands und Hauptgeschäftsführer

Weitere Informationen zu unserer Arbeit finden Sie auf unserer Homepage www.saegeindustrie.de
sowie bei den Sozialen Netzwerken Facebook und Twitter.