Deutsche Säge- und Holzindustrie
Speedletter

November 2016

24.06.2017

Neues aus der Säge- und Holzindustrie

Sehr geehrte Damen und Herren, 

lesen Sie untenstehend die aktuellen Nachrichten des DeSH.

Inhalt


12./13. Januar 2017: Sägewerkskongress in Rohstoffgipfel in Berlin

„Ende der Steinzeit - Holz für die Märkte der Zukunft“ – der Titel von Sägewerkskongress und Rohstoffgipfel 2017 ist Programm: Diskutiert werden unter anderem Zukunftsthemen wie Holzbau, Verpackungsmarkt und Bioökonomie. In all diesen Feldern steckt für die Betriebe viel Entwicklungspotenzial, doch erst wenige sind für die Anforderungen von städtischer Nachverdichtung oder mehrgeschossigem Bauen, für die Besonderheiten des internationalen Verpackungsmarkts oder für die Chancen der Holzverwendung in der Bioökonomie gerüstet. Experten stehen daher in unterschiedlichen Formaten zwei Tage lang Rede und Antwort.

Ein weiterer Fokus der Veranstaltung auf dem Netzwerken: In Diskussionen, bei Speeddatings, dem Feierabendbier und beim Branchenabend über den Dächern Berlins können sich die Teilnehmer austauschen, neue und bekannte Gesichter treffen und Kontakte knüpfen. Während der Tagung bieten wir für Begleitpersonen ein umfangreiches Partnerprogramm an – neben Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps kommt auch der Genuss nicht zu kurz.

Ausgewählte Hotels

Besonders attraktiv ist in Berlin das Hotel-Angebot sowohl für Teilnehmer als auch Aussteller. Die beiden Hotels, Amano Grand Central und Mani, werden während des Veranstaltungszeitraums fast ausschließlich Kongress-Teilnehmer beherbergen. In den beiden modernen Hotels in Berlin Mitte können Begleitpersonen im Doppelzimmer für nur 15 Euro pro Nacht mitgebucht werden.  Für ein verlängertes Berlin-Wochenende stehen darüber hinaus allen Teilnehmern auch nach dem Kongress exklusive Hotelkontingente zur Verfügung. Die vergünstigen Übernachtungskonditionen sind noch bis zum 12. November buchbar.  

www.saegewerkskongress.de

12. und 13. Januar 2017 in Berlin

 

Veranstaltungsort Café Moskau, Branchenabend im Amano Grand Central


Ausstellung „Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft“ öffnet ihre Tore - DeSH ist Initiator des Ausstellungsortes Berlin

Bis zum 15. Januar 2017 präsentiert die Ausstellung „Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft“ anhand von 40 Modellen die architektonische Vielfalt moderner Holzbauweise und verdeutlicht, warum Holz als Baustoff der Zukunft gilt. Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V (DeSH) hat die Ausstellung in Berlin mit initiiert und gemeinsam mit zahlreichen Unternehmen sowie Organisationen der Branche gefördert.

Für das Bauen mit Holz sprechen nicht nur ästhetische Gründe. Vorteile sind zudem die positive Ökobilanz sowie die Möglichkeit, schnell, kostengünstig und dennoch anspruchsvoll zu bauen. „Wir freuen uns, dass die Ausstellung neben den architektonischen Meisterleistungen auch den Blick auf das Material selbst richtet – vom heimischen Wald über die Weiterverarbeitung bis hin zum modernen Wohnhaus. Denn einzigartig für den Rohstoff Holz ist, dass er durch die nachhaltige Waldbewirtschaftung auch für künftige Generationen zur Verfügung stehen wird“, so Carsten Doehring, DeSH-Präsident.

Filigrane Modelle hochkarätiger Architektur

Präsentiert werden im Berliner Martin-Gropius-Bau spektakuläre Projekte von Toyo Ito, Shigeru Ban und Frei Otto ebenso wie richtungsweisende urbane Holz-Wohnbauten, beispielsweise von Kaden & Klingbeil in Berlin/ Prenzlauer Berg, sowie die neuesten Tendenzen des Bauens mit Holz über der Hochhausgrenze. Großformatige Modelle werden durch Pläne, Texte und Fotographien umfangreich begleitet. In jedem der filigranen Holzmodelle stecken mindestens 2000 Stunden Handarbeit.

Der Holzbau hält ein Versprechen für die Gesellschaft bereit

Kurator Prof. Hermann Kaufmann von der Technischen Universität München erläutert: „Auf Grund forcierter materialtechnischer und bautechnischer Weiterentwicklung hält der Holzbau heute ein Versprechen für die Gesellschaft bereit: ‚Die ökologische Wende des Bauens mit nachwachsenden Rohstoffen ist möglich’. Diese Geschichte zu erzählen, die neuen Möglichkeiten aufzuzeigen, die neuen Chancen zu präsentieren, das ist die Idee der Ausstellung.“

DeSH initiiert Ausstellungsort Berlin, zahlreiche Unterstützer

Nach erfolgreichen Schauen in München und Wien hat der DeSH intensiv daran mitgewirkt, die Ausstellung nach Berlin zu holen. Neben dem Einsatz in der Planungs- und Konzeptionsphase unterstützt der DeSH gemeinsam mit zahlreichen Firmen und Organisationen die Ausstellung darüber hinaus auch finanziell. Als zweitgrößter Förderer nach der Deutschen Bundesstiftung Umwelt vereint der DeSH die finanzielle Beteiligung von:

Weitere Informationen zu den Förderern sowie zum Engagement des DeSH rund um den Holzbau finden Sie unter www.bauen-mit-holz.berlin.

Kuratiert wird die Ausstellung von Prof. Hermann Kaufmann in Zusammenarbeit mit Prof. Winfried Nerdinger von der Technischen Universität München. Durchgeführt wird sie in Kooperation mit dem Deutschen Architektur Zentrum DAZ in Berlin und gefördert durch die DBU Deutsche Bundesstiftung Umwelt, den DHWR Deutschen Holzwirtschaftsrat e. V., den GdW Bundesverband deutscher Wohnungs-und Immobilienunternehmen e. V., das Bayerische Zimmerer-und Holzbaugewerbe, proHolz Bayern und die Bayerischen Staatsforsten AöR.

21.10.2016 – 15.1.2017
Martin-Gropius-Bau Berlin
www.bauenmitholz.berlin


WOODBOX auf dem Berliner Alexanderplatz

Einen besonderen Auftritt hatte das Bauen mit Holz Ende Oktober auf dem Alexanderplatz. Die Berliner konnten sich in der WOODBOX, einem Destillat der Ausstellung "Bauen mit Holz - Wege in die Zukunft", über Holz als nachwachsenden Rohstoff sowie seine Bedeutung für modernes und innovatives Bauen informieren.

Berlin war die mittlerweile 13. Station der international tourenden WOODBOX. proHolz Austria zeigt sie in verschiedenen europäischen Hauptstädten und macht an öffentlichen Plätzen auf die neuen Möglichkeiten des Holzbaus aufmerksam.

Bauen mit Holz – modern, urban und nachhaltig

Technische Entwicklungen der letzten Jahre erlauben völlig neue Bauweisen mit Holz und prädestinieren das nachwachsende Material für anspruchsvolle Bauaufgaben gerade im urbanen Bereich. Wachsende Städte stellen hohe Anforderungen an kluge Verdichtung, energetische Sanierung und smarte Wohnraumschaffung.

Weitere Informationen zur WOODBOX finden Sie hier.


Holzprodukte mindern Effekte des Klimawandels

Thema der Generalversammlung des europäischen Sägewerksverbandes EOS  in Paris am 12. Oktober 2016 war unter anderem der Vorschlag der Europäischen Kommission zur Aufnahme der Treibhausgas-Emissionen und Minderungen aus Landnutzung, Landnutzungsänderungen und Forstwirtschaft  (LULUCF) in den Rahmen für die Klima- und Energiepolitik bis 2030.

Während der Generalversammlung gab Prof. Udo Mantau, einer der Autoren der europäischen Studie „Kaskaden: Studie zur optimierten Kaskadennutzung von Holz“ (CASCADES: Study on the optimized cascading use of wood“) einen detaillierten Einblick. Prof. Mantau betonte, dass die Studie auf eine wissenschaftliche Analyse der Holzströme abziele und den Ort innerhalb dieser Ströme identifiziere, der den höchsten Kaskadenfaktor besitzt. Die Studie benennt eine Reihe von Lösungsansätzen, die die Kaskadennutzung von Holz steigern können. Prof. Mantau betonte dennoch vor den EOS-Mitgliedern, dass diese Lösungsansätze kein Werkzeug für direkte Marktintervention oder Regulationen von Sägenebenerzeugnissen sein können und sollen. Die Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen könnte allerdings die freiwillige Bereitschaft der beteiligten Industrien zur verstärkten Kaskadennutzung steigern.

EOS-Mitglieder betonten, dass 2015 und in den ersten neun Monate im Jahr 2016 europaweit  der Markt an Rinde und Sägespänen übersättigt war. Vor allem die finnische Substitution von Hackschnitzeln erhöhte den Druck auf Sägenebenprodukte. Darüber hinaus wurde die Situation durch geringe Rohölpreise und warme Winter verschlimmert.

Mit einem Blick auf die LULUCF-Verordnung (Landnutzung, Landnutzungsänderungen und Forstwirtschaft) waren sich die EOS-Mitglieder einig, dass dadurch verbesserte Marktbedingungen für die vermehrte Verwendung von Holzprodukten einhergehen. Das Buchhaltungssystem der LULUCF-Regulation sieht vor, dass importiertes Holz unabhängig von seiner Herkunft nicht von dem importierenden Land zu verbuchen ist (Produktions-Ansatz). Nichtsdestotrotz sollte anerkannt werden, dass der CO2-Senkeneffekt von Holzprodukten genauso wichtig ist wie der Substitutionseffekt gegenüber energieintensiven Produkten.

Die Substitution von Materialien mit hohen Energieaufwendungen im Produktionsprozess durch Holz beziehungsweise holzbasierte Produkte stellt ein großes Potenzial zur Einsparung fossiler Brennstoffe und der Anreicherung von Kohlenstoffspeichern dar. Ziel der LULUCF-Verordnung ist es, Mitgliedsstaaten zum stärkeren Gebrauch von Holzprodukten zu bewegen, um dadurch Kohlenstoffemissionen zu mindern und Klimaschutzziele zu erreichen. In diesem Sinne sollte der Ausbau grüner Architektur, die verstärkt  Holzprodukte einsetzt, vorangetrieben werden. Da die vermehrte, nachhaltige Nutzung von Holzprodukten die Emission von Treibhausgasen merklich verringert und die Sequestrierung aus der Atmosphäre steigert, ist ein holistischer Ansatz nötig, welcher angemessen die positiven Beiträge der Speicherung von Treibhausgasen in Holzprodukten würdigt. Hierzu gehört die ausgedehnte Nutzung von Wäldern innerhalb nachhaltiger Rahmenbedingungen.

Nachhaltige Forstwirtschaft ist eine Bedingung, ohne die die Steigerung von Kohlenstoffsenken im Wald und in Holzprodukten nicht funktionieren kann. In diesem Sinne zielt LULUCF sowohl darauf ab, die Aufforstung zu steigern als auch allgemein die nachhaltige Forstwirtschaft zu fördern.

Die Ausweitung der nationalen Waldflächen wird als sehr wichtig eingestuft. Diesbezügliche Projekte sollten identifiziert und in Kooperation mit der Industrie entwickelt werden.

Hier finden Sie den Original-Artikel der EOS.


DeSH eröffnet Regionalvertretung in Ostfildern

Thomas Schäfer, Hauptgeschäftsführer des Verbandes des Zimmerer- und Holzbaugewerbes Baden-Württemberg, begrüßt DeSH-Vizepräsident Steffen Rathke bei der Eröffnung der DeSH-Regionalvertretung Südwest im Forum Holzbau.

Verbandspräsenz in Baden-Württemberg erweitert

Seit dem 26. Oktober 2016 verstärkt der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. (DeSH) seine Präsenz in Baden-Württemberg. Im Rahmen der DeSH-Regionalkonferenz wurde an diesem Tag die Regionalvertretung in den Räumlichkeiten des Forums Holzbau in Ostfildern offiziell eingeweiht. Ziel der DeSH-Regionalvertretung Südwest ist eine Intensivierung der politischen Interessenvertretung in Baden-Württemberg. Der Ausbau erfolgt im Rahmen des Konzepts DeSH 2020 – also der Weiterentwicklung der Verbandsstrukturen.

„Die Geschäftsstelle in Ostfildern bietet nicht nur logistisch gesehen einen idealen Ausgangspunkt für die Aktivitäten der DeSH-Mitarbeiter in Baden-Württemberg, sondern soll perspektivisch auch personell ausgebaut werden“, so DeSH-Vizepräsident Steffen Rathke. Im Namen des Hausherren, des Verbandes des Zimmerer- und Holzbaugewerbes Baden-Württemberg, hieß dessen Hauptgeschäftsführer Thomas Schäfer den DeSH bereits bei der Schlüsselübergabe Anfang Oktober herzlich willkommen.

Der DeSH hat die Präsenz im Forum Holzbau auch deshalb angestrebt, um die Synergieeffekte mit den übrigen hier angesiedelten Organisationen nutzen zu können – neben Holzbau Baden-Württemberg beispielsweise auch der Deutsche Holzfertigbau-Verband und die proHolzBW.

Die Zusammenarbeit von verschiedenen Standorten ist beim DeSH ein bewährtes Konzept. Neben den Geschäftsstellen in Wiesbaden und Berlin sowie der Vertretung auf EU-Ebene über die EOS in Brüssel strebt der Verband an, die Kooperation mit der Sägesparte des in München ansässigen Verbandes der Holzindustrie und Kunststoffverarbeitung Bayern - Thüringen e. V. weiter zu intensivieren - mittelfristig ist die Zusammenführung geplant. Die Regionalvertretung Südwest reiht sich in diese strategische Ausrichtung ein: „Mit der Eröffnung des Büros in Ostfildern gehen wir den folgerichtig nächsten Schritt in der Umsetzung unseres Konzepts DeSH 2020“, erläutert Lars Schmidt, DeSH-Geschäftsführer. Ziel ist die strategische und organisatorische Einheit der deutschen Säge- und Holzindustrie. Dabei soll die Interessenvertretung effizient zentral organisiert und auf allen Ebenen, EU, Bund und Länder, umgesetzt werden.


Weniger Brandschäden: Sägeindustrie hofft auf neues Vertrauen bei Versicherern

DeSH-Arbeitskreis Brandschutz zeigt Wirkung

In den letzten Jahren hatten zahlreiche Versicherungsgesellschaften bestehende Feuerversicherungen für die Betriebe der Säge- und Holzindustrie gekündigt bzw. die Beitragsprämien deutlich angehoben. Um auf die prekäre Feuerversicherungssituation der Branche zu reagieren, installierte der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) vor zwei Jahren den Arbeitskreis Brandschutz – mit Erfolg. Eine aktuelle Umfrage zeigt: 2016 sind die Feuerschäden deutlich zurückgegangen, die Versicherungswirtschaft öffnet sich den Sägewerken wieder. Nichtsdestotrotz gibt die Absicherung vieler Betriebe weiter Anlass zur Sorge.

„Der DesH hat das Thema Feuerversicherung in den vergangenen zwei Jahren intensiv bearbeitet. Der Dialog des Arbeitskreises mit Assekuranzen, Maklern und Brandschutzspezialisten sowie unser verbandsinterner Leitfaden, die Gespräche in den Regionalkonferenzen und die Veranstaltungsreihe „Brandschutz vor Ort“ zeigen Wirkung. Wir stellen eine wachsende Sensibilität der Unternehmer für den Feuerschutz fest“, sagt DeSH-Generalsekretär Lars Schmidt. Dies sei erste Voraussetzung, um das Vertrauen der Versicherer nach den gehäuften Brandmeldungen in den Jahren 2014 und 2015 wieder zurückzugewinnen.

Damals wuchs die Skepsis gegenüber der Branche derart, dass sich einige Versicherungsgesellschaften komplett aus dem Sektor zurückzogen oder ihre Mandate flächig aufkündigten. Eine Entwicklung die noch immer anhält, wenn auch gebremst: Wie die dritte Verbandsumfrage zum Thema zeigt, können 17 Prozent der befragten Sägewerke derzeit noch keinen Versicherungsschutz für 2017 aufweisen. Von den versicherten Betrieben ist eigenen Angaben zufolge ein Viertel unterversichert: „Ein bedenklicher Umstand, der teilweise in Kauf genommen wird, wenn zumindest die Kreditbelastungen abgedeckt oder die persönliche Mindestsicherung gegeben ist“, erklärt Schmidt. Ein solches Modell gefährde die Zukunftsfähigkeit der Betriebe.

Prämien kontinuierlich gestiegen, hohe Sicherheitsstandards gefordert

Wer heuer eine neue Feuerpolice abschließen möchte, muss mit deutlich erhöhten Prämien oder der Forderung nach umfangreichem technischen Brandschutz rechnen. In der Regel handelt es sich um automatische Sprinkleranlagen. „In den großen Betrieben gehören sie zum Standard, für viele mittlere und kleine Unternehmen stehen solche Investition aber leider in keiner Relation zum Ertrag und der Prämienreduzierung", kritisiert Schmidt. Die Beiträge für Betriebe ohne Sprinkleranlage liegen im Durchschnitt inzwischen 60 Prozent über denen der Werke mit. Um die Situation zu entspannen suchte der DeSH verstärkt auch nach Optimierungspotenzial im organisatorischen Brandschutz. Ein Ansatz der bei vielen Versicherern inzwischen auf Akzeptanz stößt: „Betriebe unterhalb einer Versicherungssumme von fünf Millionen Euro können ihren Versicherungsschutz in den meisten Fällen durch guten organisatorischen Brandschutz aufrechterhalten – müssen aber aktiv mehr tun“, mahnt Klaus Kottwitz, Brandschutzexperte des DeSH. In der Praxis bedeutet dies unter anderem: betriebsangepasste Brandschutzorganisation, die Ernennung von Brandschutzbeauftragten sowie die Nachtabschaltung des Stroms. Auch die engere Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr mache sich positiv bemerkbar. 2016 gab es noch keinen ermittelten Fall von Brandstiftung, vermeldet der DeSH.

Insbesondere mittlere Betriebe in Zugzwang

Unter Druck geraten vor allem die Unternehmen im mittleren Versicherungsspektrum zwischen fünf und 20 Millionen Euro. Hier ist die Kündigungsquote (23 Prozent) am höchsten. Rund 20 Prozent der Betriebe dieser Kategorie sehen sich seitens der Versicherer aktuell mit der Forderung nach einer Sprinkleranlage konfrontiert oder mussten in den vergangenen drei Jahren in eine solche investieren. Diese Unternehmen eingerechnet ist jedoch weiterhin nur ein Drittel dieser Größenklasse gesprinklert. „Diese Gruppe ist sehr heterogen. Der nachträgliche Einbau einer Sprinkleranlage kann sinnvoll sein, sofern der Aufwand vertretbar und durch Prämieneinsparung zeitnah amortisierbar ist. Aber auch bei den mittelgroßen Betrieben muss ein bezahlbarer Versicherungsschutz ohne Sprinkleranlage möglich sein, wenn die Kosten hierfür nicht darstellbar sind“, fordert Schmidt. In diesem Fall gelte es, das Brandschutzkonzept den betrieblichen Gegebenheiten sowie dem individuellen Risikopotenzial anzupassen und das Werk durch hohes organisatorisches Engagement und gezielte technische Maßnahmen versicherungswürdig zu gestalten. „Wir werden in Zukunft weitere Dienstleistungen anbieten, um die Unternehmen bei der Umsetzung effektiver Konzepte zu unterstützen“, erklärt Schmidt. Hoffnung setzt der Verband zudem in Innovationen: „Intelligente Brandschutztechnik könnte bald schon integraler Bestandteil der Sägewerksanlagen sein. Diese wäre nicht nur kostengünstiger, sondern würde Feuergefahr erkennen, bevor es brennt.“


"Mit Spartenrechnung und Kennzahlensystemen zum Erfolg" Seminar am 22.11.2016 in Ostfildern

DeSH-Seminar

Gibt es in Ihrem Betrieb Rentabilitätsfallen? / Wirft vielleicht nur ein Teil der Produktion Gewinne ab und trägt sogar einen unrentablen Teil mit? / Wo wirtschaften Sie sich ins Minus?

Anhand einer Fallstudie im „Sägewerk mit Weiterverarbeitung“ erklärt die Unternehmensberatung Schwärzer & Partner – seit vielen Jahren starker Partner des DeSH und ausgewiesener Branchenkenner – wie Sie einen besseren Überblick über Ihren Betrieb erhalten. U. a. werden folgenden Werkzeuge vorgestellt:

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. und die Unternehmensberatung Schwärzer & Partner bieten das bereits in Wiesbaden und Fürth erfolgreich durchgeführte Seminar nun noch einmal am 22.11. in Ostfildern an. Im dortigen Forum Holzbau hat der DeSH unlängst seine neue Regionalvertretung für Baden-Württemberg eröffnet.

Sie wollen die Rentabilität Ihres Betriebs durchleuchten. Das DeSH-Seminar „Mit Spartenrechnung und Kennzahlensystemen zum Erfolg“ zeigt Ihnen, wie es gehen kann.

Alle Teilnehmer/innen erhalten ein Zertifikat. 


Jetzt anmelden zum 4. AGR Rohstoffgipfel

Die Themen des 4. Rohstoffgipfels am 12. Januar 2017 sind:

Bioökonomie auf dem Prüfstand - Holz für eine biobasierte Wirtschaft 

Zertifizierung - nachhaltiger Rohstoffe und Produkte in der Forstwirtschaft

Holzbereitstellung - Weiter mit Selbstoptimierung oder gemeinsam zur effizienteren Forst-Holz-Kette?

Den Programmablauf finden Sie hier.

Mit besten Grüßen

Lars Schmitdt

Lars Schmidt
Generalsekretär des Vorstands und Hauptgeschäftsführer

Weitere Informationen zu unserer Arbeit finden Sie auf unserer Homepage www.saegeindustrie.de
sowie bei den Sozialen Netzwerken Facebook und Twitter.