Politikbrief
Deutsche Säge- und Holzindustrie

Politikbrief

Informationen der deutschen Holzindustrie für politische Entscheider

Mai 2016

28.05.2017

Informationsdienst des Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes e.V. (DeSH)

Inhalt


Der DeSH stellt sich vor ...

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) ist die Interessenvertretung der Säge- und Holzindustrie auf Bundes- und Landesebene sowie in europäischen und internationalen Organisationen und Angelegenheiten. Der Verband hat die Aufgabe seine Mitglieder in wirtschafts- und branchenpolitischen sowie fachlichen Fragen zu vertreten und in ihren wirtschaftlichen Zielen zu unterstützen. Der DeSH vertritt und vermittelt Brancheninteressen im politischen Kontext.


Publikumsnachmittag 8.6. bei der Woche der Umwelt - Ausstellung mit innovativen Spitzenleistungen

Wie Holzbau das Klima schützt – unter diesem Motto stellt der DeSH gemeinsam mit anderen Verbänden auf der Woche der Umwelt in Berlin innovative und nachhaltige Holzverwendung vor. Für das allgemeine Publikum öffnet die Ausstellung im Garten des Schlosses Bellevue am 8. Juni ab 13 Uhr.

Besucher finden am Gemeinschaftsstand der Holzwirtschaft (Nr. 91) unter anderem Modelle von Städtenachverdichtungen, die Architektur-Studenten der Fachhochschule Potsdam speziell für die Ausstellung gebaut haben. Zudem können sie sich über nachhaltige Holznutzung informieren – vom Waldumbau über digitale Planungsprozesse bis hin zum Holzbau.

Weiterlesen:


"In Deutschland gibt es keine Wildnis"

Eine Wildnis, wie sie Leonardo DiCaprio in The Revenant durchstreift, gibt es in Deutschland bereits seit Jahrhunderten nicht mehr. Der deutsche Wald wird seit vielen Jahr nachhaltig bewirtschaftet und genutzt. Über die Sehnsucht nach Wildnis, das Konzept der Wildnisentwicklungsgebiete sowie wissenschaftliche Lösungsansätze für einen wirksamen Waldnaturschutz hat Prof. Hermann Spellmann kürzlich beim parlamentarischen Frühstück der Plattfom Forst & Holz berichtet.

Weiterlesen:


Beitrag der Biomasse zur Energiewende erhalten

Kaum ein anderes Thema wird derzeit von so vielen Unternehmen mit Spannung verfolgt, wie die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Nachdem die Ministerpräsidenten der Länder bei einem eigens einberufenen Treffen zum EEG am 12. Mai keinen Konsens erzielen konnten, soll am 31. Mai 2016 nun eine Einigung gefunden werden.

Aus Sicht der ressourceneffizient wirtschaftenden Unternehmen der Säge- und Holzindustrie konterkarieren einige geplante Änderungen die Ziele der Bundesregierung zur Energiewende. Fest steht bereits, dass nun auch Biomasseanlagen künftig im Rahmen eines Ausschreibungsmodells gefördert werden sollen. Obwohl die Unternehmen der Säge- und Holzindustrie diese Umstellung grundsätzlich befürworten, gibt es aus Sicht des DeSH noch Regelungen zur Flexibilisierung und zum Eigenverbrauch zu beachten, um den ressourceneffizienten Beitrag dieser Unternehmen zur Energiewende nicht zu gefährden.

Weiterlesen:


Reform des Umweltrechtsbehelfsgesetzes schafft enorme Planungsunsicherheiten für Unternehmen

Ein fairer Ausgleich zwischen Ökologie und Ökonomie ist für unsere Gesellschaft unerlässlich. Für eine solche Balance hat sich der DeSH im Rahmen der derzeitigen Novelle des Umweltrechtsbehelfes zur Harmonisierung der deutschen Reglungen mit den europäischen Vorgaben stark gemacht. Denn der derzeitige Gesetzentwurf führt zu einer erheblichen Ausweitung der Klagebefugnisse von anerkannten Umweltvereinigungen, die die Planungs- und Investitionssicherheit der Unternehmen massiv beeinträchtigen.

Weiterlesen


Benachteiligung der Biomasse durch die Reform des Stromsteuergesetzes

Die nationale Umsetzung der Energiesteuerrichtlinie sowie die Angleichung an das europäische Beihilferecht machten die derzeitige Überarbeitung des Energie- und Stromsteuergesetzes notwendig.

Der DeSH hat sich dazu mit einer Stellungnahme in die laufenden Beratungen eingebracht. Der zentrale Kritikpunkt aus Sicht des DeSH besteht in der Streichung der Biomasse aus der Definition der erneuerbaren Energieträger. Diese Deklassifizierung von Biomasse und die damit verbundene Versagung der Steuerbefreiung für Strom aus erneuerbaren Energieträgern hat erhebliche finanzielle Auswirkungen für die Unternehmen, die der DeSH auch in weiteren Gesprächen noch adressieren wird.

Weiterlesen:


Landesnaturschutzgesetz NRW stößt auf Widerstand bei Wirtschaft- und Naturschutzverbänden

Wald_HAF-MedienCD_Ausschnittkat_1_10

Gestern fand im Düsseldorfer Landtag die öffentliche Anhörung zur derzeitigen Novelle des Landesnaturschutzgesetzes für Nordrhein-Westfalen statt.

Wie im letzten Politikbrief bereits skizziert, stellt der derzeitige Entwurf eine massive Bedrohung für die Säge- und Holzindustrie und damit auch für die regionale Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen dar. Großräumige Flächenstilllegungen und geringe Mitwirkungsrechte der lokalen Unternehmen und Bevölkerung schränken die wirtschaftliche Planungs- und Rechtssicherheit ein. Daher hat sich der DeSH in seiner überarbeiteten Stellungnahme und auch in der gestrigen Anhörung für einen maßvollen Ausgleich zwischen Wirtschaft und Naturschutz ausgesprochen.

Weiterlesen:


Ihre Ansprechpartner

  

Lars Schmidt
Hauptgeschäftsführer
lars.schmidt@saegeindustrie.de
 

         

Julia Möbus                                Melanie Wollenweber
Politische Kommunikation              Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
julia.moebus@saegeindustrie.de      melanie.wollenweber@saegeindustrie.de

 
 

Mit freundlichen Grüßen

J. Möbus

J. Möbus
Public Affairs

M. Wollenweber

M. Wollenweber
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


Weitere Informationen zu unserer Arbeit finden Sie auf unserer Homepage
www.saegeindustrie.de sowie bei den Sozialen Netzwerken Facebook und Twitter.