Politikbrief
Deutsche Säge- und Holzindustrie

Politikbrief

Informationen der deutschen Holzindustrie für politische Entscheider

Februar 2015

26.07.2017

Informationsdienst des Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes e.V. (DeSH)

Inhalt


Der DeSH stellt sich vor....

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) ist die Interessenvertretung der Säge- und Holzindustrie auf Bundes- und Landesebene und in den europäischen und internationalen Organisationen und Angelegenheiten. Der Verband hat die Aufgabe seine Mitglieder in wirtschafts- und branchenpolitischen sowie fachlichen Fragen national und international zu vertreten und in ihren wirtschaftlichen Zielen zu unterstützen. Der DeSH vertritt und vermittelt Brancheninteressen im politischen Kontext. Die Spannweite reicht von der Beobachtung und Mitgestaltung des legislativen und administrativen Tätigkeitsumfeldes bis zur Beteiligung an Kampagnen und kontroversen Debatten.


Der DeSH informiert über...


Veranstaltung: 17. Februar 2016 - Parlamentarisches Frühstück

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf diesem Wege laden wir Sie herzlich ein zum Parlamentarischen Frühstück der Plattform Forst & Holz am Mittwoch, dem 17. Februar 2016 um 07:30 Uhr im Abgeordnetenrestaurant „Käfer“ (Plenarsaalebene).

Thema: Wildnisgebiete im Wald – der richtige Weg für Deutschland?

Als eine vordringlich zu realisierende Maßnahme der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt strebt das BMUB die großflächige Ausweisung von Wildnisgebieten im Wald an. Vor diesem Hintergrund stellt sich grundsätzliche Frage: Wo stehen wir heute im Waldnaturschutz in Deutschland?

Näheres entnehmen Sie bitte der Einladung.
Bitte nutzen Sie den Anmeldebogen für Ihre Teilnahme. 

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Plattform Forst & Holz


PRESSE: Kooperationen auf allen Ebenen intensivieren

Kooperationen auf allen Ebenen intensivieren

Am heutigen Mittwoch, den 10. Februar 2016, startet mit dem Rohstoffgipfel der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e. V. (AGR) der zweitätige Fachaustausch der Holzindustrie in Würzburg. Nach dem 3. AGR-Rohstoffgipfel veranstaltet der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. (DeSH) seinen traditionellen Sägewerkskongress. Die Branche diskutiert neben aktuellen Fragen wie Feuerversicherung, Holzvermessung und Kartellrecht besonders die Entwicklung der Holzindustrie 4.0.

Die Referenten und Teilnehmer gehen an zwei Veranstaltungstagen unter anderem der Frage nach, ob Forst- und Holzwirtschaft bereit sind für die vierte industrielle Revolution. Der 3. AGR-Rohstoffgipfel nimmt besonders den Teil der Wertschöpfungskette vom Wald bis ins Werk in den Blick. Die Referenten beleuchten zum Beispiel die Entwicklung des Rohstoffaufkommens und widmen sich der Holzbereitstellungskette. Ein besonderes Augenmerk des Rohstoffgipfels richtet sich auf die Holzvermessung. Mit Blick auf eine Vernetzung von Daten im Sinne einer Wirtschaft 4.0 kritisieren einige Redner technologische Insellösungen im Cluster Forst und Holz: Uneinheitliche, veraltete oder individuell modifizierte Datenstandards erschweren den Datenaustausch und stehen so einem unterbrechungsfreien Datenfluss im Sinne von Industrie 4.0 entgegen. Die mangelnde Ausstattung mit Informationstechnologie zeugt zudem von Infrastrukturproblemen. „Es gibt noch viel zu tun, bis die Wertschöpfungskette Forst und Holz datentechnisch im 21. Jahrhundert angekommen ist. Aber wir sind auf einem guten Weg und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Forstseite lässt uns optimistisch in die Zukunft schauen“, so Leonhard Nossol, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e. V.

Effizienzsteigerung durch Industrie 4.0

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind im letzten Jahrzehnt die Investitionen bei Betrieben der Säge- und Holzindustrie mit mehr als 20 Mitarbeitern deutlich eingebrochen. Zwischen 2006 und 2014 sank das Investitionsvolumen um rund 40 %. Dieser Investitionsstau, so ist zu befürchten, führt inzwischen zum Innovationsstau. Die angespannte wirtschaftliche Lage vieler Betriebe verringert die F&E-Etats – und in letzter Konsequenz droht die Branche, international den Anschluss zu verlieren. Doch Carsten Doehring, der in seiner neuen Funktion als Präsident des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes erstmals den Kongress eröffnet, ist sicher: „Gerade die Holzindustrie 4.0 kann einen Beitrag leisten, um die anhaltende Krise zu überwinden.“

AGR und DeSH bringen die Branche in Würzburg zusammen 

Das Veranstalten eines gemeinsamen Branchentreffs von AGR und DeSH stößt in der Holzindustrie auf große Zustimmung. Mit über 350 Besuchern knüpfen die zwei Verbände an die erfolgreichen Veranstaltungen der vergangenen Jahre an. Beide Verbände signalisieren Offenheit, die Zusammenarbeit mit anderen Branchen zu erweitern und diese intensiver einzubinden.

Bei Vorträgen, Speed-Datings sowie dem Branchenabend haben die Teilnehmer wieder die Möglichkeit, sich jenseits des Tagesgeschäfts fachlich fortzubilden, zu den aktuellen Diskussionen in der Branche Stellung zu nehmen und natürlich zu netzwerken. Insgesamt 47 Fachaussteller und Partner informieren zudem über ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen.

Weitere Informationen zum 11. Internationalen Kongress der Säge- und Holzindustrie und zum 3. AGR Rohstoffgipfel finden Sie unter www.saegewerkskongress.de und www.rohholzverbraucher.de.

Im kommenden Jahr werden die beiden Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung „Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft“ in Berlin stattfinden: 12.–13. Januar 2017.

Pressekontakte

Deutsche Säge- und Holzindustrie 
Lars Schmidt
Dorotheenstraße 54
10117 Berlin
Tel.: +49 30 223204-90
Fax: +49 30 223204-89                                 
E-Mail: info@saegeindustrie.de
Internet: www.saegeindustrie.de

Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e. V.
Dr. Denny Ohnesorge
Dorotheenstraße 54  
10117 Berlin
Tel.: +49(0) 30 / 72 02 04 38 8-6     
Fax: +49(0) 30/ 22 32 04 89            
E-Mail: info@rohholzverbraucher.de
Internet: www.rohholzverbraucher.de


Landtagswahlen - Fragen an die Politik 2016

Themenbereich und Fragen:
 

Waldbewirtschaftung und Förderung der Forstwirtschaft

Hintergrund:

Die Holzindustrie ist auf eine planbare und kontinuierliche Versorgung mit dem Rohstoff Holz angewiesen. Ein großer Teil des Waldes ist in Privatbesitz und sehr viele Waldeigentümer verfügen nur über kleine Flächen. Gerade diese sind auf eine professionelle Betreuung und Holzvermarktung angewiesen.

Frage 1:

Welche Pläne verfolgt Ihre Partei zur Förderung privatwirtschaftlicher Strukturen im Kleinprivatwald und bei forstlichen Zusammenschlüssen?


Naturschutz und Flächenstilllegungen                

Hintergrund:

Die im Zuge der Diskussion um die „Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt“ geplanten Nutzungseinschränkungen auf breiter Fläche (bspw. Flächenstilllegung, Totholz-Erhöhung) führen zu Beeinträchtigungen der Holznutzung. Nicht nur sieht die deutsche Holzwirtschaft hierdurch tausende von Arbeitsplätzen gefährdet, aus wissenschaftlicher Sicht besteht für weitere pauschale Nutzungseinschränkungen auch keine Notwendigkeit. Die Ergebnisse der Bundeswaldinventur 3 zeigen, dass die tatsächlich nicht genutzten Flächen im deutschen Wald und auch in Baden-Württemberg deutlich größer sind als bisher angenommen. Gemäß der „Nationalen Strategie zur biologische Vielfalt“ sind auch jene Gebiete in die Berechnung mit einzubeziehen, die bereits rechtlich geschützt sind. Damit wären auch in Baden-Württemberg die Ziele der Biodiversität hinsichtlich Wildnisgebieten erfüllt.

Aus Sicht der Holzwirtschaft fehlt zudem für die aufgestellten Ziele der Flächenstilllegung eine wissenschaftlich fundierte Analyse sowie ein nachgelagerter Masterplan, welche Arten, in welcher Anzahl, mit welchen finanziellen und umweltpolitischen Mitteln diese Arten im Sinne eines ressourceneffizienten Landnutzungsmanagements geschützt werden sollen. Des Weiteren fehlen wissenschaftlich fundierte und valide Indikatoren für die Entwicklung der biologischen Vielfalt.

Frage 2:

Steht Ihre Partei hinter der „Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt“ und der hier klar formulierten Anrechnung von Flächen, die außerhalb von Schutzgebieten liegen?

Frage 3:

Plant Ihre Partei weitere Nutzungsbeschränkungen der Forst- und Holzwirtschaft in Baden-Württemberg, wie zum Beispiel durch die Einrichtung neuer Schutzgebiete, oder eine Einschränkung der Forstwirtschaft?

Frage 4:

Wird sich Ihre Partei für Ressourcen- und Landnutzungsmanagement und die Entwicklung eines bundesweiten Monitoringsystems einsetzen?

Frage 5:

Durch welche konkreten Maßnahmen wird sich Ihre Partei für die Entwicklung valider Indikatoren für das Monitoring der biologischen Vielfalt einsetzen?
 

Holz als Bau- und Werkstoff

Hintergrund:

Holz gilt als der nachwachsende und ökologische Bau- und Werkstoff der Zukunft. Seine Verwendung ist nachhaltig und klimafreundlich. Architekten sagen ihm im Vergleich zu anderen Baustoffen ein großes Potenzial voraus. Dennoch wird Holz im Vergleich zu anderen europäischen Ländern (wie z. B. Schweden, Österreich, Schweiz) in Deutschland noch wenig verwendet.

Frage 6:

Welche konkreten Maßnahmen plant Ihre Partei, um die Verwendung von Holz in Bau und Modernisierung stärker als bisher zu fördern?
 

Energetische Nutzung von Holz

Hintergrund:

Beim Ausbau der erneuerbaren Energien spielt Holz eine entscheidende Rolle: Das seitens der Politik gesetzte Ziel, den CO2-Ausstoß um 40 % zu reduzieren, kann nur durch den Einsatz von fester Biomasse erreicht werden.

Die Unternehmen der Holzindustrie zählen zum Teil zwar zu den energieintensiven Industrien, viele erzeugen aber höchst effizient ihren eigenen Strom aus Biomasse und speisen Überschüsse zusätzlich in das öffentliche Stromnetz ein. Ausnahmeregelungen (wie z. B. Besondere Ausgleichsregelungen) sind für die energieintensiven Branchenteile der Holzindustrie jedoch von existenzieller Bedeutung.

Frage 7:

Welche konkreten Maßnahmen plant Ihre Partei, um Nutzungskonkurrenzen zwischen der energetischen und stofflichen Nutzung von Holz zu begegnen?

Frage 8:

Welche konkreten Maßnahmen plant Ihre Partei, um den effizienteren Einsatz von Biomasse zu fördern?

Frage 9:

Welche konkreten Maßnahmen kann Ihre Partei ergreifen, um die sinnvolle Kreislaufwirtschaft und Kaskadennutzung von Holz zu stärken?
 

Zertifizierung nachhaltiger Waldwirtschaft                 

Hintergrund:

Deutschlands Wälder werden seit Jahrhunderten nachhaltig bewirtschaftet. Zudem sind sie zu etwa 70 Prozent nach PEFC und FSC zertifiziert. In der Regel können die Verbraucher jedoch nicht erkennen, ob das zertifizierte Holz- und Papierprodukt aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung in Deutschland oder aus Plantagenwirtschaft früherer Tropenwaldstandorte stammt. Selbst innerhalb Europas sind die Anforderungen an die nachhaltige Waldbewirtschaftung in den Standards der Zertifizierer qualitativ sehr unterschiedlich.

Frage 10:

Welche konkreten Maßnahmen plant Ihre Partei, um die Zertifizierung von nachhaltiger Waldbewirtschaftung für den Verbraucher transparenter zu gestalten?
 

CO2 Bilanz in Baden Württemberg

Hintergrund:

Deutschland hat sich entschlossen, einen substantiellen Beitrag zur Senkung der CO2 Emissionen zu leisten. Alle Branchen sind angehalten, hier mitzuwirken. Die Holzindustrie hat in den Jahren 2014 und 2015 eine Vorstudie in Auftrag gegeben, wie die im Holztransport anfallenden Emissionen gesenkt werden können. Die Ergebnisse waren äußerst positiv.

Frage 11:

Plant Ihre Partei Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Holzindustrie und des Holztransportgewerbes in Baden-Württemberg?

Frage 12:

Würde Ihre Partei ein praxisnahes Projekt Anschlussprojekt zur aktiven Senkung von CO2 Emissionen im Holztransport unterstützen?
 

Zusammensetzung des Waldes in Baden Württemberg

Hintergrund:

Die Haupteinnahmequelle der landeseigenen Forstbetriebe war bislang die Fichte. Mehr als 80% der vom Markt nachgefragten Produkte sind aus Nadelholz. Die aktuellen Klimaprognosen lassen erwarten, dass in Zukunft mit mehr Trockenheit und stärkeren Windereignissen zu rechnen ist. Beides hätte nachteilige Auswirkungen für den Anbau der Fichte in Baden-Württemberg.

Frage 13:

Welche konkreten Maßnahmen plant Ihre Partei, um die Produktivität der Wälder zu erhalten und den Anbau alternativen Nadelholzarten in naturnahen Mischbeständen zu fördern?


Branchenrelevante Gesetzesvorlagen, Beschlüsse und Anfragen

Land


STELLUNGNAHME: DeSH kritisiert anstehende Novellierung der TA Luft

DeSH kritisiert anstehende Novellierung der TA Luft

Die anstehende Novellierung der TA Luft führt zur Verschäftung der Grenzwerte von Biomasseheizkraftwerken. Der DeSH fordert u.a. Staffelung der Grenzwerte, die bewährten Grenzwerte der TA-Luft zu übernehmen, längere Übergangsfristen zum Schutz von Bestandsanlagen. 

Novellierung der TA-Luft

Die mit der Novellierung verbundenen Änderungen auf nationaler Ebene haben zum Teil große Auswirkungen auf die Betriebe der Säge- und Holzindustrie.

Nationale Umsetzung

Die mit der Novellierung verbundenen Änderungen auf nationaler Ebene haben zum Teil große Auswirkungen auf die Betriebe der Säge- und Holzindustrie.

Ziel der neuen Regelung

Das langfristige Ziel ist die Begrenzung der Emissionen bestimmter Luftschadstoffe aus Feuerungsanlagen.
Auch die CO2-arme und damit klimapolitisch sinnvolle Verbrennung fester Biomasse muss sauber, effizient und nachhaltig erfolgen, damit die Verbrennung von fester Biomasse in der Gesellschaft langfristig auf Akzeptanz stößt und möglichst positive Effekte für die Umwelt zeigt.

Kritik der Säge- und Holzindustrie

Die vorliegenden Überlegungen der Bundesregierung stellen jedoch – insbesondere, was die Vorgaben für feste Biomasse betrifft – eine unverhältnismäßige Verschärfung dar, die zum vorzeitigen wirtschaftlichen Aus von vielen Bestandsanlagen führen und den Neubau von Anlagen erheblich erschweren wird, ggf. gänzlich verhindert. Damit wird auch die Erreichung klimapolitischer Ziele gefährdet. Durch den mangelnden Bestandsschutz und die vorgesehene drastische Reduzierung der Grenzwerte besteht die Gefahr, dass die in den vergangenen Jahren erreichten Erfolge hinsichtlich Ressourcen- und Klimaschutz zunichte gemacht werden. Die energetische Effizienz der Anlagen wird durch aufwendige Reinigungen verringert, die Wärme- und Stromproduktion stark verteuert.

All dies ist mit den nationalen und europäischen Klimaschutzzielen und dem Wunsch der Bundesregierung nach verstärkter energetischer Nutzung biogener Reststoffe nicht vereinbar. 

Daher fordern wir u.a. (Ausschnitt):

Zeitplan des BMUB

Hintergrund

"Die „Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft))“ ist eine Verwaltungsvorschrift, die erstmals 1964, damals noch auf der Grundlage der Gewerbeordnung, erlassen worden ist und für genehmigungsbedürftige Anlagen nach dem BImSchG allgemeine Emissionsanforderungen für bestimmte Luftschadstoffe vorgibt. Die Anforderungen orientieren sich am „Stand der Technik“ bzw. den sog. „besten verfügbaren Techniken“ (BVT). Als Verwaltungsvorschrift richtet sich die TA Luft an die Genehmigungsbehörden für genehmigungspflichtige industrielle und gewerbliche Anlagen und ist für die Behörden bindend. Für nicht genehmigungsbedürftige Anlagen werden zumindest die Anforderungen aus Nr. 4 TA Luft ebenfalls herangezogen. Gegenwärtig sind ca. 50.000 Anlagen von der TA Luft betroffen. Fortentwicklungen beim Stand der Technik bzw. bei den „besten verfügbaren Techniken“ machen die regelmäßige Überarbeitung der TA Luft erforderlich. Sie ist mehrfach, zuletzt im Jahr 2002 novelliert worden.

Aktuell ergibt sich die Notwendigkeit für eine Novellierung der TA Luft vor allem durch das Inkrafttreten der Richtlinie über Industrieemissionen (IE-Richtlinie) im Jahr 2011 und die damit einhergehende neue Verbindlichkeit der aus den BVT-Merkblättern abgeleiteten BVT-Schlussfolgerungen.

Nach der IE-Richtlinie muss sichergestellt werden, dass innerhalb von vier Jahren nach der Veröffentlichung von BVT-Schlussfolgerungen im EU-Amtsblatt alle betroffenen Anlagen die Emissionsbandbreiten, die von den Schlussfolgerungen vorgegeben werden, nicht überschreiten. Soweit im nationalen Recht Emissionswerte vorgegeben sind – sei es durch Rechtsverordnung oder Verwaltungsvorschrift – müssen diese zunächst angepasst werden. Die europäisch vorgegebenen Bandbreiten an Emissionswerten müssen im deutschen Recht in Grenzwerte „übersetzt“ werden.

Denn nach dem deutschen Recht begründet die Einhaltung der vorgegebenen Emissionsgrenzwerte einen Genehmigungsanspruch nach dem BImSchG.

Weiterhin ergibt sich der Novellierungsbedarf für die TA Luft durch eine notwendige Anpassung an die Luftqualitätsrichtlinie aus dem Jahr 2008 (39. BImSchV), durch die Übernahme von Vollzugsempfehlungen der Länder, durch die nötige Anpassung an die Systematik der 4. BImSchV sowie durch weitere aktuelle technische Regelwerke."

Bei Rückfragen steht Katrin Büscher Ihnen gerne zur Verfügung.

Bitte wenden Sie hierfür an die folgende Email-Adresse: katrin.buescher@saegeindustrie.de

Vielen Dank!

Informationsquelle:

AK EEG, Information der IHK Karlsruhe, Informationen des Bundesumweltministeriums (BMUB) - Entwurf der Novellierungsvorlage TA Luft


Abschiedung vom DeSH

Liebe Leserinnen und Leser des Politikbriefs,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren, 

gerne möchte ich Sie persönlich darüber informieren, dass ich den DeSH Ende Februar verlassen werde. 

Der Schritt ist mir nicht leicht gefallen, weil mir die Arbeit beim DeSH e.V. sehr viel Spaß gemacht hat und ich in den fast 4 Jahren eine Menge gelernt habe. 

Schlussendlich habe ich mich aber dafür entschieden, mich einer neuen Herausforderung in der Funkion als Geschäftsführerin eines Verbandes im Bereich der Abfallwirtschaft zu stellen.

Der Politik werde ich weiterhin treu beliben, so dass wir uns in Zukunft sicherlich hören und sehen werden. 

Für die vertrauensvolle Zusammenarbeit der vergangenen Jahre möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken. Mit Ihnen gemeinsam zu arbeiten, war mir eine große Freude. 

Damit Sie auch weiterhin über unsere Aktivitäten informiert sind, wird meine Kollegin, Melanie Wollenweber, den Poltikbrief weiterführen. Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihr und Ihrer Arbeit genauso viel Vertrauen entgegenbringen, wie Sie es bei mir getan haben. Vielen Dank dafür. 

Für Rückfragen steht Sie Ihnen gerne zur Verfügung: 

Melanie Wollenweber

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

DeSH Geschäftsstelle Berlin
Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V.
Dorotheenstraße 54
10117 Berlin

Tel.: +49 (0)30 223 204 90
mobil: +49 (0)175 332 62 46
Fax: +49 (0)30 223 204 89
E-Mail: melanie.wollenweber@saegeindustrie.de 
http://www.saegeindustrie.de
www.facebook.com/saegeindustrie
 


Vorstellung: Melanie Wollenweber

Verstärkung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von AGR und DeSH

Seit dem 1. Oktober verantwortet Melanie Wollenweber die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher und die Deutsche Säge- und Holzindustrie. In der Geschäftsstelle in Berlin ist sie jeweils zu gleichen Teilen für beide Verbände tätig.

Frau Wollenweber hat umfangreiche Erfahrung in der Kommunikation im politischen Umfeld. Im Rahmen ihrer Tätigkeit für zwei PR-Agenturen hat sie unter anderem die Pressearbeit für die Vertretung der EU-Kommission in Deutschland, mehrere Bundesministerien sowie für die Kampagne zur Bundestagswahl 2013 betreut. Zu ihren weiteren Kunden gehörten Unternehmen und Institutionen aus ganz Europa.

Als zertifizierte Projektmanagerin hat Frau Wollenweber zuletzt die Presseabteilung einer Berliner Event- und Kommunikationsabteilung geleitet und dort neben nationalen auch internationale Projekte umgesetzt, bspw. in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie in karibischen und afrikanischen Staaten.

Frau Wollenweber stammt aus Südniedersachsen und hat in Berlin und Breslau Geschichte und Polnisch studiert. Ihr Studienschwerpunkt war osteuropäische Geschichte.

Bei AGR und DeSH wird auf Wollenweber unter anderem die Pressearbeit für die Ausstellung „Bauen mit Holz“ sowie die Nachwuchskampagne „It wood be good“ betreuen und die aktive Pressearbeit für beide Verbände ausbauen.

Für Fragen und Themenvorschläge wenden Sie sich gern an: melanie.wollenweber@saegeindustrie.de bzw. melanie.wollenweber@rohholzverbraucher


Ihre Ansprechpartner....


Lars Schmidt

Lars Schmidt
Hauptgeschäfsführer
Email: lars.schmidt@saegeindustrie.de


Katrin Büscher

Katrin Büscher
Public Affairs und Recht
Email: katrin.buescher@saegeindustrie.de













 

Sollten Sie kein Interesse an unserem Politikbrief haben, dann schreiben Sie uns bitte eine kurze Email.

Mit freundlichen Grüßen

J. Möbus

J. Möbus
Public Affairs

M. Wollenweber

M. Wollenweber
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


Weitere Informationen zu unserer Arbeit finden Sie auf unserer Homepage
www.saegeindustrie.de sowie bei den Sozialen Netzwerken Facebook und Twitter.