Politikbrief
Deutsche Säge- und Holzindustrie

Politikbrief

Informationen der deutschen Holzindustrie für politische Entscheider

Januar 2015

24.06.2017

Informationsdienst des Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes e.V. (DeSH)

Inhalt


Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern ein frohes neues Jahr!

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern ein frohes neues und vor allem gesundes und erfolgreiches Jahr 2016!


Der DeSH stellt sich vor....

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) ist die Interessenvertretung der Säge- und Holzindustrie auf Bundes- und Landesebene und in den europäischen und internationalen Organisationen und Angelegenheiten. Der Verband hat die Aufgabe seine Mitglieder in wirtschafts- und branchenpolitischen sowie fachlichen Fragen national und international zu vertreten und in ihren wirtschaftlichen Zielen zu unterstützen. Der DeSH vertritt und vermittelt Brancheninteressen im politischen Kontext. Die Spannweite reicht von der Beobachtung und Mitgestaltung des legislativen und administrativen Tätigkeitsumfeldes bis zur Beteiligung an Kampagnen und kontroversen Debatten.


Der DeSH informiert über...


Veranstaltung: 11. internationaler Kongress der Säge- und Holzindustrie

Die Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) und die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher (AGR) laden am 10. und 11.02.2016 zum jährlichen Branchentreff nach Würzburg ein.

Mit dem Fokusthema: HOLZINDUSTRIE - 4.0 VOM WALD IN DIE CLOUD widmen sich Sägewerkskongress bzw. Rohstoffgipfel dem aktuellen Trend der Digitalisierung.

Nach den Umwälzungen durch Dampfmaschinen, Fließbandproduktion und Computertechnik erleben wir derzeit eine vierte industrielle Revolution: die intelligente Vernetzung von Daten. Die sogenannte Industrie 4.0 macht auch vor der Forst- und Holzwirtschaft nicht Halt. Daher ist „Holzindustrie 4.0“ zentrales Thema des diesjährigen Sägewerkskongresses und Rohstoffgipfels.

Vom Wald ins Werk
Waldbesitzer und beauftragte Forstdienstleister liefern beeindruckende Zahlen. Logistische Herausforderungen, Technologien und Prozessoptimierungen werden im Rahmen des Rohstoffgipfels beleuchtet und diskutiert.

Im Werk und weiter zum Kunden
Über die Digitalisierung und vernetzte Produktionsketten bieten sich auch in der verarbeitenden Holzindustrie noch zahlreiche Möglichkeiten für Effizienzgewinne.

Wo stehen wir heute? Welche Ansatzpunkte gibt es, die nächste industrielle Revolution in der zu Säge- und Holzindustrie erfolgreich zu nutzen und den Anschluss nicht zu verpassen? Denn die internationale Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Forst- und Holzwirtschaft wird sich auch dadurch entscheiden, wie gut die digitale Weiterentwicklung der Wertschöpfungskette vom Baum bis zum Produkt gelingt.


Die Anmeldung erfolgt online auf www.saegewerkskongress.de

Dort können Sie auch aus dem reservierten Zimmerkontingent des Maritim Würzburg Ihre Übernachtung/en buchen.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Sabine Thiel: 030 22 32 04 90 oder per E-Mail an: sabine.thiel@saegeindustrie.de

Den Einladungsflyer finden Sie hier.


Branchenrelevante Gesetzesvorlagen, Beschlüsse und Anfragen

Bundespolitik

FORTSCHRITTSBERICHT ZUR KLIMAPOLITIK

Die Politik muss sich stetig an die Herausforderungen des Klimawandels anpassen. Über den Stand der in Deutschland bislang eingeleiteten Klimaschutzmaßnahmen informiert ein Fortschrittsbericht, mit dem sich das Bundeskabinett befasst hat.

Bericht der Bundesregierung zur Prognose der mittelfristigen Entwicklung der EEG-Umlage 

Mit o. g. Beschluss des Deutschen Bundestages wird die Bundesregierung aufgefordert, Vorschläge zu unterbreiten, wie die mittelfristige Entwicklung der EEG-Umlage angemessen prognostiziert werden kann. 

Landespolitik

Kleine Anfrage des Abg. Dr. Friedrich Bullinger zur Kohlenstoffspeicherung im heimischen Wald 

Antwort des Staatsministeriums
Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft auf die Kleine Anfrage des Abg. Dr. Friedrich Bullinger FDP/DVP - Kohlenstoffspeicherung im heimischen Wald - Drucksache 15/7883 


Presseinformation der Säge- und Holzindustrie

Pressemitteilung des DHWR vom 21.12.2015

Aktuellen Wohnungsmangel nicht auf Kosten des Klimas beheben 

Neuer Wohnraum kann und muss ohne Abstriche beim Klimaschutz entstehen, daher fordert die deutsche Holzwirtschaft konkrete politische Maßnahmen für nachhaltiges Bauen. Derzeit entfallen 35 % des Energieverbrauchs in Deutschland auf Gebäude und zugleich werden jährlich 400.000 neue Wohnungen benötigt. Beide Bereiche bieten großes CO2-Einsparpotenzial.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier einsehen. 

Schlechte Ertragslage in der Sägeindustrie führt zu Investitionsstau - Betriebsvergleich 2014

Vor kurzem wurde wieder die jährliche Wirtschaftlichkeitsanalyse für die deutsche Sägeindustrie erstellt. Der Branchenüberblick macht deutlich, dass sich die ökonomische Lage der Industrie gegenüber dem Vorjahr nicht entscheidend verbessert hat und der Durchschnittswert weit unter einem Betriebsergebnis liegt, das Betriebe benötigen, um nachhaltig wirtschaften zu können.

Der Betriebsvergleich beruht auf einer anonymisierten Analyse von 33 Sägewerken im gesamten Bundesgebiet. Die teilnehmenden Betriebe können anhand dieser Zusammenstellung analysieren, wie ihr Werk im Vergleich zu den Mitbewerbern abschneidet und wie es im gegebenen marktwirtschaftlichen Umfeld aufgestellt ist.  Laut der Analyse liegt das Betriebsergebnis der teilnehmenden Sägewerke 2014 bei 0,06 €/m3 – und damit etwas unter dem Vorjahr, jedoch deutlich über dem Krisenjahr 2012. Der Cashflow betrug 2014 5,68 €/m3, das heißt etwas unter dem Wert von 2013. Insgesamt zeigt die Analyse eine große Bandbreite der Betriebsergebnisse – von positiv bis sehr negativ. Den Grund hierfür sieht die Autorin der Analyse, Fachberaterin Monika Hartmann, in den regional stark differierenden Einkaufspreisen und den unterschiedlichen Produktionskosten pro Leistungseinheit.

„Gefahren sehe ich unter anderem in der anhaltend schlechten Ertragslage sowie dem daraus resultierenden Investitionsstau. Hierdurch wird es immer schwieriger, kleine und mittlere Sägewerke an die nächste Generation zu übergeben beziehungsweise zu verkaufen“, so Hartmann. „Darüber hinaus lassen häufige Brände steigende Versicherungsprämien erwarten.“

Lars Schmidt, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) erläutert zum Thema Zukunftsfähigkeit: „Halten schlechte Ertragslage und Investitionsstau weiterhin an, betrifft dies nicht mehr nur die Sägeindustrie, sondern wirkt sich negativ auf die Ertragslage der gesamten Forst- und Holzwirtschaft in Deutschland aus. Denn wenn unsere Unternehmen ihre Verarbeitungsprozesse, Produkte und Dienstleistungen nicht mehr zielgerichtet weiterentwickeln können, büßen deutsche Produkte international an Wettbewerbsfähigkeit ein.“

Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass ein Faktor einen immer stärkeren Einfluss auf die Betriebsergebnisse gewinnt: die Rohstoffversorgung. Nutzungsintensität, Einschränkung der Bewirtschaftung und Baumartenzusammensetzung sind stark politisch gesteuert und liegen außerhalb des Einflussbereichs der einzelnen Sägewerke. 


Übersicht Landtagswahlen 2016

DeSH, Katrin Büscher

Das Super-Wahljahr für die Parteien. In fünf Bundesländern wird in diesem Jahr gewählt.
Im politischen Kalender 2016 ist der 13. März ein wichtiges Datum: Dann wählen Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt ihre Regierungen neu. Im September folgen Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

Die aktuellen Wahltermine finden Sie hier. 


Ihre Ansprechpartner....


Lars Schmidt

Lars Schmidt
Hauptgeschäfsführer
Email: lars.schmidt@saegeindustrie.de


Katrin Büscher

Katrin Büscher
Public Affairs und Recht
Email: katrin.buescher@saegeindustrie.de



















 

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Mit freundlichen Grüßen

J. Möbus

J. Möbus
Public Affairs

M. Wollenweber

M. Wollenweber
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


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www.saegeindustrie.de sowie bei den Sozialen Netzwerken Facebook und Twitter.