Deutsche Säge- und Holzindustrie
Speedletter

Dezember 2015

24.03.2017

News aus Berlin und Wiesbaden für Freunde und Interessenten

Sehr geehrte Damen und Herren, 

lesen Sie untenstehend die aktuellen Nachrichten des DeSH.

Inhalt


Schlechte Ertragslage in der Sägeindustrie führt zu Investitionsstau - Betriebsvergleich 2014

Vor kurzem wurde wieder die jährliche Wirtschaftlichkeitsanalyse für die deutsche Sägeindustrie erstellt. Der Branchenüberblick macht deutlich, dass sich die ökonomische Lage der Industrie gegenüber dem Vorjahr nicht entscheidend verbessert hat und der Durchschnittswert weit unter einem Betriebsergebnis liegt, das Betriebe benötigen, um nachhaltig wirtschaften zu können.

Der Betriebsvergleich beruht auf einer anonymisierten Analyse von 33 Sägewerken im gesamten Bundesgebiet. Die teilnehmenden Betriebe können anhand dieser Zusammenstellung analysieren, wie ihr Werk im Vergleich zu den Mitbewerbern abschneidet und wie es im gegebenen marktwirtschaftlichen Umfeld aufgestellt ist.  Laut der Analyse liegt das Betriebsergebnis der teilnehmenden Sägewerke 2014 bei 0,06 €/m3 – und damit etwas unter dem Vorjahr, jedoch deutlich über dem Krisenjahr 2012. Der Cashflow betrug 2014 5,68 €/m3, das heißt etwas unter dem Wert von 2013. Insgesamt zeigt die Analyse eine große Bandbreite der Betriebsergebnisse – von positiv bis sehr negativ. Den Grund hierfür sieht die Autorin der Analyse, Fachberaterin Monika Hartmann, in den regional stark differierenden Einkaufspreisen und den unterschiedlichen Produktionskosten pro Leistungseinheit.

„Gefahren sehe ich unter anderem in der anhaltend schlechten Ertragslage sowie dem daraus resultierenden Investitionsstau. Hierdurch wird es immer schwieriger, kleine und mittlere Sägewerke an die nächste Generation zu übergeben beziehungsweise zu verkaufen“, so Hartmann. „Darüber hinaus lassen häufige Brände steigende Versicherungsprämien erwarten.“

Lars Schmidt, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) erläutert zum Thema Zukunftsfähigkeit: „Halten schlechte Ertragslage und Investitionsstau weiterhin an, betrifft dies nicht mehr nur die Sägeindustrie, sondern wirkt sich negativ auf die Ertragslage der gesamten Forst- und Holzwirtschaft in Deutschland aus. Denn wenn unsere Unternehmen ihre Verarbeitungsprozesse, Produkte und Dienstleistungen nicht mehr zielgerichtet weiterentwickeln können, büßen deutsche Produkte international an Wettbewerbsfähigkeit ein.“

Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass ein Faktor einen immer stärkeren Einfluss auf die Betriebsergebnisse gewinnt: die Rohstoffversorgung. Nutzungsintensität, Einschränkung der Bewirtschaftung und Baumartenzusammensetzung sind stark politisch gesteuert und liegen außerhalb des Einflussbereichs der einzelnen Sägewerke. 

Pressekontakt
Deutsche Säge- und Holzindustrie
Lars Schmidt
Dorotheenstraße 54
10117 Berlin
Tel.: +49 30 223204-90
Fax: +49 30 223204-89                                  
E-Mail: info@saegeindustrie.de
Internet: www.saegeindustrie.de

Über die Deutsche Säge- und Holzindustrie
Die Deutsche Säge- und Holzindustrie ‒ Bundesverband e.V. (DeSH) vertritt die Interessen der deutschen Säge- und Holzindustrie auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Dabei steht der Verband seinen Mitgliedern, darunter mehr als 600 Unternehmen aus ganz Deutschland, in wirtschafts- und branchenpolitischen Angelegenheiten zur Seite und unterstützt die kontinuierliche Verbesserung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Verwendung des Rohstoffes Holz. Der Verband tritt in Dialog mit Vertretern aus Medien, Wirtschaft, Politik und Forschung. Bei der Umsetzung ihrer Ziele steht Die Deutsche Säge- und Holzindustrie für eine umweltverträgliche und wertschöpfende Nutzung des Werkstoffs und Bioenergieträgers Holz.


Carsten Doehring neuer Präsident des DeSH

Carsten Doehring

Bei der Mitgliederversammlung der Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. (DeSH) wurde am 25. November 2015 in Würzburg Carsten Doehring zum neuen Präsidenten gewählt. Doehring ist Geschäftsführer der beiden deutschen Werke der Illim Timber Gruppe  und zudem seit 2012 Vorstandsmitglied der EOS (European Organisation of the Sawmill Industry).

Der bisherige Präsident Steffen Rathke übernimmt im neuen DeSH-Vorstand die Position des Vizepräsidenten. Weiterhin im DeSH-Vorstand vertreten sind Jörn Kimmich, aktuell auch Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher, Dr. Stephan Lang, Michael Nied sowie Lutz Schmelter, der nun den Posten des Schatzmeisters inne hat. Neu in den Vorstand berufen wurde Henning Ruser, Geschäftsführer von Holz Ruser und Vorstandsmitglied der Überwachungsgemeinschaft KVH.

Der neue Vorstand zeichnet sich wieder durch eine ausgewogene Besetzung aus: repräsentiert sind neben unterschiedlichen Betriebsgrößen auch die verschiedenen Regionen und die Laub- sowie die Nadelholzindustrie. Darüber hinaus sind die Vorstandsmitglieder sehr gut mit anderen Verbänden vernetzt und tragen auf diese Weise zum Verbandsziel bei, die Zusammenarbeit in der Branche zu vertiefen.

In Namen der DeSH-Mitglieder ehrte Steffen Rathke die scheidenden Vorstandsmitglieder Reinhard Hagenah und Oliver Mühmel für ihr langjähriges herausragendes Engagement, insbesondere bei der Zusammenführung der Verbände VDS und BSHD.

Organisationsstruktur und anstehende Projekte

Im DeSH sollen künftig die Belange von kleineren und mittleren Betrieben noch mehr in den Fokus rücken. Daher haben die Mitglieder in Würzburg beschlossen, die Zahl der Vorstandsmitglieder auf acht zu erhöhen und den zusätzlichen Sitz an einen Vertreter eines solchen Sägewerks zu vergeben.

Bei dem Zusammentreffen wurde darüber hinaus die Anpassung der Mitgliedsbeiträge beschlossen, die bereits bei der Fusion von VDS und BSHD im Jahr 2013 verankert war und 2014 noch zurückgestellt wurde. Die Mitglieder diskutierten zudem aktuelle Fachthemen wie beispielsweise Brandschutz und Feuerversicherung, die Nachwuchskampagne „it wood be good“ oder auch die Ausstellung „Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft“.

Hauptgeschäftsführer des DeSH Lars Schmidt skizzierte auf der Mitgliederversammlung die neue Personal- und Aufgabenstruktur im DeSH und kündigte die in 2016 geplante personelle Verstärkung im Bereich politische Kommunikation auf Länderebene an.

Schwerpunktsetzung des Präsidiums

Der neue Präsident Carsten Doehring bedankte sich in seinem Schlusswort bei den Mitgliedern für das in ihn gesetzte Vertrauen sowie bei seinem Amtsvorgänger Steffen Rathke für dessen herausragendes Engagement für die Säge- und Holzindustrie in Deutschland. „Ich freue mich, mit Steffen Rathke als künftigem Vizepräsidenten einen erfahrenen Kollegen an der Seite zu haben.“ Mit Blick auf die Verbandsarbeit forderte Doehring die Unternehmen zu verstärktem Engagement auf und ergänzte hinsichtlich der anstehenden Aufgaben: „Ein Schwerpunkt meiner Amtszeit wird der weitere Ausbau der Interessenvertretung auf europäischer Ebene. Denn die Themen, die in Brüssel diskutiert werden, kommen irgendwann auch auf nationaler Ebene an – aber dann erst darauf zu reagieren, ist zu spät. Hier gilt es, mit wachem Blick die europäische Gesetzgebung zu beobachten und vorhandene Gestaltungsspielräume frühzeitig zu nutzen.“

Der neue Vorstand im Überblick:

Carsten Doehring - Präsident
Steffen Rathke - Vizepräsident
Lutz Schmelter - Schatzmeister
Jörn Kimmich - Vorstand
Dr. Stephan Lang - Vorstand
Michael Nied - Vorstand
Henning Ruser - Vorstand

Pressebild Carsten Doehring: Download

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Über die Deutsche Säge- und Holzindustrie
Die Deutsche Säge- und Holzindustrie ‒ Bundesverband e.V. (DeSH) vertritt die Interessen der deutschen Säge- und Holzindustrie auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Dabei steht der Verband seinen Mitgliedern, darunter mehr als 600 Unternehmen aus ganz Deutschland, in wirtschafts- und branchenpolitischen Angelegenheiten zur Seite und unterstützt die kontinuierliche Verbesserung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Verwendung des Rohstoffes Holz. Der Verband tritt in Dialog mit Vertretern aus Medien, Wirtschaft, Politik und Forschung. Bei der Umsetzung ihrer Ziele steht Die Deutsche Säge- und Holzindustrie für eine umweltverträgliche und wertschöpfende Nutzung des Werkstoffs und Bioenergieträgers Holz.


Sägewerkskongress und Rohstoffgipfel 10 und 11.02.2016

Die Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) und die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher (AGR) laden am 10 und 11.02.2016 zum jährlichen Branchentreff nach Würzburg ein.

Mit dem Fokusthema: HOLZINDUSTRIE - 4.0 VOM WALD IN DIE CLOUD widmen sich Sägewerkskongress bzw. Rohstoffgipfel dem aktuellen Trend der Digitalisierung.

Nach den Umwälzungen durch Dampfmaschinen, Fließbandproduktion und Computertechnik erleben wir derzeit eine vierte industrielle Revolution: die intelligente Vernetzung von Daten. Die sogenannte Industrie 4.0 macht auch vor der Forst- und Holzwirtschaft nicht Halt. Daher ist „Holzindustrie 4.0“ zentrales Thema des diesjährigen Sägewerkskongresses und Rohstoffgipfels.

Vom Wald ins Werk
Waldbesitzer und beauftragte Forstdienstleister liefern beeindruckende Zahlen. Logistische Herausforderungen, Technologien und Prozessoptimierungen werden im Rahmen des Rohstoffgipfels beleuchtet und diskutiert.

Im Werk und weiter zum Kunden
Über die Digitalisierung und vernetzte Produktionsketten bieten sich auch in der verarbeitenden Holzindustrie noch zahlreiche Möglichkeiten für Effizienzgewinne.

Wo stehen wir heute? Welche Ansatzpunkte gibt es, die nächste industrielle Revolution in der zu Säge- und Holzindustrie erfolgreich zu nutzen und den Anschluss nicht zu verpassen? Denn die internationale Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Forst- und Holzwirtschaft wird sich auch dadurch entscheiden, wie gut die digitale Weiterentwicklung der Wertschöpfungskette vom Baum bis zum Produkt gelingt.


Die Anmeldung erfolgt online auf www.saegewerkskongress.de

Dort können Sie auch aus dem reservierten Zimmerkontingent des Maritim Würzburg Ihre Übernachtung/en buchen.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Sabine Thiel: 030 22 32 04 90 oder per E-Mail an: sabine.thiel@saegeindustrie.de

Hinweis: Die Einladung wird in den nächsten Tagen per Post verschickt. 


Waldzustandsbericht NRW 2015 veröffentlicht

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen hat den Waldzustandsbericht für das Jahr 2015 veröffentlicht. Sehen Sie hier das veröffentlichte Interview mit Lutz Falkenried, Wald und Holz NRW, Experte für den Waldzustand.

Hier finden Sie die Kurfassung des NRW Waldzustandsberichtes 2015

Hier finden Sie die Langfassung des NRW Waldzustandsberichtes 2015

Quelle und weitere Informationen Landesbetrieb Wald und Holz NRW


Bundeshaushalt 2016 sieht bessere Förderung der Holz- und Forstwirtschaft vor

Deutscher Bundestag / Marc-Steffen Unger

Auf nationaler Ebene sind im kommenden Bundeshaushalt für nachhaltige Waldwaldwirtschaft sechs Millionen Euro vorgesehen – eine Million mehr als zunächst geplant. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beriet Anfang November den Einzelplan des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), darunter auch Forsten, für 2016. Der vollständige Bundeshaushalt wird in der letzten Novemberwoche vom Parlament diskutiert und final beschlossen.

Für die Waldstrategie 2020 der Bundesregierung wird eine Stelle im Ministerium eingerichtet, die die Steuerung und Nachverfolgung der Umsetzung und konzeptionellen Weiterentwicklung der Waldstrategie betreut. Darüber hinaus wird zur Ausweitung der Klimaschutzleistungen der Forst- und Holzwirtschaft eine Stelle bereitgestellt, die besonders den Wirtschaftsfaktor Wald betreut, bspw. die Vernetzung entlang der Wertschöpfungskette, innovative Verwendungsmöglichkeiten von Waldprodukten sowie den verstärkten Einsatz von Holz im Bauwesen. Zwei weitere Stellen sollen zum Pflanzenschutz im Wald entstehen. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald erhält eine Stelle zum Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit, um über die Bedeutung der Wälder für Mensch und Natur aufzuklären und die Attraktivität der Themen Wald und Waldpädagogik zu steigern.

Einige Einrichtungen erhalten eine institutionelle Förderung, darunter das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V., die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald – in 2016 insgesamt knapp drei Millionen Euro.

Mit zusätzlichen 78 Millionen Euro entlastet der Bund land- und forstwirtschaftliche Betriebe und reagiert so auf die aktuellen Niedrigpreise, die zu einem großen Teil durch den russischen Importstopp für Nahrungsmittel verursacht wurden.

Hierzu erklärt der zuständige Hauptberichterstatter Cajus Caesar (MdB): „Die deutsche Forst- und Holzwirtschaft ist weltweit angesehen und Vorbild für Nachhaltigkeit. In Deutschland ist das Cluster Forst und Holz aber noch eine unterschätzte Größe, obwohl es ein wichtiger Partner im ländlichen Raum und für den Naturschutz ist. Aus diesem Grund ist es mir ein wichtiges Anliegen, diese zukunftsträchtige Branche weiter zu stärken.“


Xaver Haas neuer Vorsitzender des Informationsvereins Holz

Der Präsident des Deutschen Holzwirtschaftsrats (DHWR), Xaver Haas, wurde am 27. Oktober 2015 zum neuen Vorsitzenden des Informationsvereins Holz e. V. (IVH) gewählt. Er löst in dieser Funktion Richard Adriaans ab.

„Ich danke den Mitgliedern des IVH für das Vertrauen und dem bisherigen Vorstand für seine hervorragende Arbeit. Auf die anstehenden Aufgaben freue ich mich ebenso wie auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit“, so Haas. „Der INFORMATIONSDIENST Holz ist eine wertvolle Marke bei Architekten und Planern. Daher ist mir sein Erhalt und seine zukünftige Entwicklung sehr wichtig. Ich bin zuversichtlich, durch meine Doppelfunktionen sowohl im IVH als auch im DHWR die Kooperation beider Organisationen intensivieren zu können, um auf diese Weise die Interessen der deutschen Holzwirtschaft zu bündeln und ihr Image zu stärken.“

Haas wurde 1949 geboren und erwarb 1969 seinen Zimmermeister-Titel. Als Gründer der heutigen Haas Group leitete er rund vierzig Jahre die Geschicke seines Fertighaus-Unternehmens. Seit der Übergabe der Geschäftsleitung an seine drei Kinder im Jahr 2013 ist Haas in mehreren Vereinen und Verbänden aktiv. Das Amt des DHWR-Vorsitzenden hat er ebenfalls im Jahr 2015 übernommen.

Der Informationsverein Holz e. V. umfasst Vertreter von Holzbau-Handwerk, Wirtschaft und Lehre sowie Architekten und Ingenieure, die sich gemeinsam dafür einsetzen, die Aktivitäten der Plattform INFORMATIONSDIENST HOLZ fortzuführen. Zu dessen Aufgaben gehören unter anderem Publikationen, Veranstaltungen, Wettbewerbe sowie regionale und überregionale Holz-Fachberatung.

Mehr unter www.informationsvereinholz.de


Bayerischer Löwe für Präsidenten des Forstwirtschaftsrats

20Löwe_Schirmbeck Foto Baumgart/StMELF

Mit dem Bayerischen Löwen hat Forstminister Helmut Brunner den Präsidenten des Deutschen Forstwirtschaftsrats, Georg Schirmbeck, in München ausgezeichnet.

Er würdigte damit die herausragenden Verdienste des Niedersachsen um den Wald- und die Forstwirtschaft. „Mit Weitblick und Beharrlichkeit tragen Sie maßgeblich dazu bei, den Belangen der Forstwirtschaft in Politik und Gesellschaft Gehör zu verschaffen“, sagte der Minister in seiner Laudatio. Schirmbeck sei es gelungen, den Deutschen Forstwirtschaftsrat als gewichtige Stimme der forstlichen Verbände und Organisationen in Deutschland zu positionieren und so auf die Notwendigkeit einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und die Leistungen der Waldbesitzer für die Gesellschaft hinzuweisen. Damit habe er sich auch um das Waldland Bayern sehr verdient gemacht. Besonders hob der Minister Schirmbecks Engagement bei der Gründung der Gemeinschaftsinitiative „Plattform Forst und Holz“ und seinen Einsatz für ei-nen intensiven Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis hervor.


Georg Schirmbeck engagiert sich bereits seit vielen Jahrzehnten für die Belange des Waldes und der Forstwirtschaft: zunächst als Vorsitzender des Waldbesitzerverbands Weser-Ems und Mitglied im Hauptausschuss der Ar-beitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände, seit 2007 dann als Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrats. Seit November 2009 ist er zudem Vorstandsmitglied der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe. Darüber hinaus ist Schirmbeck seit mehr als 40 Jahren politisch aktiv. Von 2002 bis 2013 war er Abgeordneter des Deutschen Bundestags.

Foto Baumgart/StMELF


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Rohholzrahmenvereinbarung als Druckfassung erhältlich

Die Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel in Deutschland (RVR) ist ab sofort als Druckfassung beim aid infodienst erhältlich. Darüber hinaus sind witterungsbeständige Merkblätter verfügbar, die für den täglichen Gebrauch beim Rohholzverkauf gedacht sind. 

Die Rohholzrahmenvereinbarung wurde nach jahrelangen Verhandlungen von den beiden Dachverbände Deutscher Forstwirtschaftsrat (DFWR) und Deutscher Holzwirtschaftsrat (DHWR) im Dezember 2014 unterzeichnet. Sie regelt insbesondere die Vermessung und Qualitätssortierung von Rohholz. In Deutshcland werden etwa 76 Millionen Kubikmeter Rohholz von den privaten, kommunalen und öffentlichen Forstbetrieben vermarktet. 

Die RVR wurde mit den Merkblättern anwenderfreundlich im Auftrag der Dachverbände von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg erarbeitet. Durch den aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V. (aid) wurden die Inhalte gestaltet. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft förderte dieses Projekt. 

In den faltbaren Merkblättern werden die wichtigsten sortierrelevanten Inhalte der RVR für die insgesamt sieben Baumartengruppen übersichtlich zusammengestellt und erläutert. Ein gesondertes Merkblatt beschreibt die Vermessung von Industrie- und Energieholz im sogenannten Sektionsraummaß. 

Die RVR ist als privatrechtliches Regelwerk nach der Ende 2008 aufgehobenen gesetzlichen Handelsklassensortierung für Rohholz (Forst-HKS) von Vertretern des Clusters Forst und Holz erarbeitet worden. Im Gegensatz zur HKS bedarf es der ausdrücklichen Einbeziehung in die Vertragsgestaltung zwischen den jeweiligen Handelspartnern. Darüber hinaus lässt die RVR Raum für individuell zu vereinbarende Abweichungen oder Ergänzungen.

Das Heft (Einzelpreis 3,- € je Heft) und die Merkblätter (Einzelpreis 5,- € je Satz) sind ab sofort beim aid infodienst erhältlich über folgende Website:

www.aid-medienshop.de

Mit besten Grüßen

Lars Schmitdt

Lars Schmidt
Generalsekretär des Vorstands und Hauptgeschäftsführer

Weitere Informationen zu unserer Arbeit finden Sie auf unserer Homepage www.saegeindustrie.de
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