Deutsche Säge- und Holzindustrie
Speedletter

Oktober 2015

17.10.2017

Interessante News aus Berlin und Wiesbaden für Freunde und Interessenten

Sehr geehrte Damen und Herren,

lesen Sie die neuesten News vom DeSH.

Inhalt


Club Timber Exkursion 2015 ins Länderdreieck Thüringen, Sachsen, Bayern

Logo_Club-Timber_DeSH

18 Teilnehmer haben sich bisher für die Exkursion am 01. und 02.10 angemeldet. Es gibt noch freie Plätze. Bei Interesse bitten wir Sie aufgrund des ablaufenden Hotelkontingents um umgehende Anmeldung.

Besucht werden die Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal GmbH, die Firma Rettenmeier Holzindustrie Hirschberg GmbH und die WUN Bioenergie GmbH.

Hier finden Sie:

Club Timber:
Der Club Timber ist ein informelles Netzwerk der Säge- und Holzindustrie zur Förderung des generationen- und fachübergreifenden Dialogs. Es ist ein lockerer Zusammenschluss von Fach- und Führungskräften bzw. denen, die es noch werden wollen.

Der Club Timber dient als eine Plattform des Dialogs: Knüpfen von Kontakten, Austausch von aktuellen Informationen sowie Austragen fachlicher Diskussionen.


Sägeindustrie warnt: Unzureichender Pflanzenschutz bei Rundholzexporten gefährdet gesamte Holzwirtschaft

Rundholz_DeSH2_Sebastian-Rogalla

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) sieht erhebliche Gefahren durch unzureichende Pflanzenschutzstandards bei außereuropäischen Rundholzexporten. Holz aus Deutschland dürfe nicht in Verdacht geraten, mit schädlichen Organismen kontaminiert zu sein.

"Die Zunahme der globalen Warenströme hat das Risiko einer Verschleppung invasiver Schädlinge stark erhöht", erklärt DeSH-Generalsekretär Lars Schmidt. Kontrollen und Schutzmaßnahmen seien daher von größter ökologischer und ökonomischer Bedeutung. Das Problem: Während beim Schnittholz vor dem Export effektive Trocknungs- und Dämpfungsmethoden angewandt werden, besteht beim Rundholz noch kein ausreichender phytosanitärer Schutz. Aus Sicht der Sägeindustrie könnte dies weitreichende Folgen für den gesamten Wirtschaftssektor haben: "Im Falle einer Schädlingsverschleppung ins Ausland ist mit umfassenden Importverboten für alle entsprechenden Holzprodukte aus Deutschland zu rechnen", mahnt Schmidt.

Nur stichprobenartige Kontrollen

Während auf europäischer Ebene einheitliche pflanzenschutzrechtliche Regelungen gelten, sind beim Export in Drittländer bislang nur die phytosanitären Standards des jeweiligen Einfuhrlandes einzuhalten. "Das macht die Sache unübersichtlich", meint Schmidt mit Blick auf inhaltlich stark abweichende Bestimmungen. Viele Einfuhrstaaten verlangen derzeit neben einer Ausfuhrbeschau zwar auch eine phytosanitäre Behandlung. Eine wirkungsvolle Erhitzung wie beim Schnittholz ist aber aufgrund der entwertenden Folgen beim Rundholz nicht möglich. Gängiges Verfahren ist die Begasung in luftdichten Containern mit Sulfuryldifluorid (SF). Für Schmidt birgt diese Methode aber Gefahren: "Die Wirksamkeit ist stark von Begasungsdauer, Gasmenge und der Umgebungstemperatur abhängig. Eine Kontrolle dieser Behandlungsparameter findet aber im seltensten Fall statt." Zuständig hierfür sind die Pflanzenschutzdienste auf Länderebene. "Meist wird jedoch nur stichprobenartig geprüft", weiß Schmidt. Auch die Sichtkontrolle würde in einigen Bundesländern nur unzureichend durchgeführt: "Hier fehlen offenbar Kapazitäten und das Verständnis für die Tragweite dieser Prüfung."

Schäden für die ganze Holzwirtschaft

Sollten Schädlinge durch eine unzureichende oder fehlerhafte Begasung des Holzes ins Ausland gelangen, ist mit strikten Reaktionen zu rechnen. "Man kann davon ausgehen, dass als Folge der Haftungsproblematik und zum Schutz vor potenziellen Gefahren auch nicht direkt betroffene Staaten Importverbote aussprechen würden"; erklärt Schmidt. Welche Ausmaße ein Schädlingsbefall annehmen könne, ließe sich am Beispiel der Esche aufzeigen. In diesem aktuellen Fall ist Mitteleuropa vom "Eschentriebsterben" durch Pilzbefall betroffen. Die Zuwachseinbrüche und das Absterben ganzer Baumbestände habe langfriste ökologische und ökonomische Folgen für Waldbesitzer und die Forstwirtschaft. Zudem habe China als wichtigster Handelspartner einen sofortigen Einfuhrstopp verhängt. "Der Schaden für die deutsche Holzwirtschaft liegt hier jährlich im sechsstelligen Bereich", schätzt Schmidt. Weitaus gravierender wäre ein ähnliches Szenario aber bei der viel exportierten Buche. Sollte dieser Markt infolge eines Einfuhrverbotes wegbrechen, sei mit einem wirtschaftlichen Verlust von mindestens 60 Millionen Euro pro Jahr zu rechnen, so der DeSH.

Unterschiedliche Maßstäbe nicht begründet

"Die aufgeführten Beispiele zeigen, wie wichtig höchstmögliche phytosanitäre Standards und deren wirksame Kontrolle für unsere Handelspartner und die hiesige Wirtschaft sind. Beim Rundholz reichen diese leider noch nicht aus", so Schmidt. Daher gelte es zu diskutieren, welche Standards sich Rundholzexporteure selbst setzen, um die Flora und Fauna in anderen Ländern zu schützen und den gemeinsamen Absatzmarkt zu sichern. Für eine bundesweit einheitliche Regelung fordert der DeSH mindestens eine flächendeckende Ausfuhrbeschau sowie eine verlässliche Kontrolle und Dokumentation der Behandlungsparameter bei phytosanitären Maßnahmen. Einen wirksamen Schutz könne hier eine in Zeit und Temperatur korrekt durchgeführte Begasung mit Sulfuryldiflourid (104 g/m3) oder eine Hitzebehandlung nach den International Standards For Phytosanitary Measures (ISPM 15), wie sie für Schnittholz gelten, bewirken. "Zum Vergleich: Die Anforderungen für Rundholzexporte passen auf zwei DIN-A4-Seiten, der Schnittholz-Standard hat 20 DIN-A4-Seiten“, so Schmidt lakonisch. Die geforderte Behandlung gegen Schadorganismen sei bei Schnittholz wesentlich aufwändiger und kostenintensiver als bei Rundholz. Auch die Kontrollen würden sich umfassender gestalten. Fachlich begründet seien diese unterschiedlichen Maßstäbe aber nicht. "Dies wiegt umso schwerer, da die Schnittholz kontrollierenden Fachministerien und Landesbetriebe selbst als Rundholzexporteure agieren", kritisiert Schmidt und regt auch die Entrindung des Rundholzes an, um Substrat und Mikroorganismen vor dem Export zu beseitigen und eine genauere Sichtprüfung zu ermöglichen.


Holzindustrie kritisiert Enwurf für Naturschutzgesetz in NRW: Mehr Bürokratie, weniger Mitsprache

Holzindustrie kritisiert Entwurf für Naturschutzgesetz in NRW: Mehr Bürokratie, weniger Mitsprache

Der Landesnaturschutz in Nordrhein-Westfalen ist unübersichtlich geworden, seit das Bundesnaturschutzgesetz 2010 in Kraft trat und sich Richtlinien überlagern. Die im Juni vorgelegte Novelle des Landesgesetzes sollte Abhilfe schaffen. Das Ergebnis stößt bei der Holzindustrie jedoch auf große Unzufriedenheit. Der Gesetzesentwurf klammere die Akteure von Forst und Holz komplett aus, kritisieren die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V. (AGR) und der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) in einer gemeinsamen Stellungnahme.

"Liest man den Gesetzesentwurf, bekommt man unweigerlich den Eindruck, Forstwirtschaft spiele keine Rolle mehr im Wald", sagt DeSH-Geschäftsführer Lars Schmidt. Die Novelle suggeriere, der Wald müsse vor dem Menschen geschützt werden. Für die Verbände unverständlich: "Die naturnahen Wälder in Deutschland sind Ergebnis einer generationenübergreifenden, verantwortungsvollen Waldwirtschaft." Der Entwurf sei der enttäuschende Beweis, dass der jahrzehntelangen guten fachlichen Praxis kaum Anerkennung und Vertrauen entgegengebracht werde. "Waldbesitzer sowie Forst- und Holzwirtschaft werden nun mit massiven staatlichen Eingriffen wie Stilllegungen, Reglementierungen, Informationspflicht und Enteignungsszenarien konfrontiert, während Eigentümerrechte gestrichen und demokratischer Mitsprache hohe Hürden gesetzt werden", kritisiert Schmidt. Die im neuen Landesnaturschutzgesetz verankerte exklusive Beteiligung von Naturschutzverbänden zeuge davon, dass die politische Diskussion nun mehr allein von Akteuren geführt werden solle, die die Multifunktionalität des Waldes völlig ausblenden.

Biodiversität nicht in Quadratmetern messen

Die Handschrift sei mehr als deutlich, meint auch AGR-Geschäftsführer Dr. Denny Ohnesorge: "In der Novelle werden an allen Stellen offen oder verklausuliert Flächenstilllegungen ohne wissenschaftliche oder fachliche Begründung vorbereitet." Beispielsweise können Biosphärenregionen oder Nationalparke von den Naturschutzbehörden per Rechtsverordnung ausgewiesen werden. "Der Verweis, es handele sich hierbei um eine 'unwesentliche Entscheidung', verkennt die Bedeutung der demokratischen Meinungsbildung vor Ort." Unfundiert sei auch die Ausweitung der Biotopfläche von 10 auf mindestens 15 Prozent der Landesfläche: "Die Erweiterung, die schlicht und pauschal mit dem Schutz der Biodiversität begründet wird, ist für uns nicht nachvollziehbar und nicht wissenschaftlich belegt."

In Nordrhein-Westfalen bestehen bereits Nutzungseinschränkungen auf 11 Prozent der Waldfläche. Dass Stilllegungen nicht automatisch zu einer größeren Artenvielfalt führen, belegen Studien, die zeigen, dass in einem nachhaltig und naturnah bewirtschafteten Wald die Artenzahl deutlich höher ist. Vor diesem Hintergrund ist es aus Sicht der Verbände inakzeptabel, dass kontinuierlich weitere Nullnutzungsflächen ausgewiesen würden, ohne in einem ersten Schritt die Wirksamkeit und Effizienz vorhandener Schutzflächen objektiv zu erfassen und ohne ernsthaft Alternativen zu prüfen. "Die Politik misst Biodiversität leider nach wie vor in Quadratmetern ‒ Biodiversität ist jedoch mehr als die Anzahl der Quadratmeter unter einer Käseglocke", so Ohnesorge.

Mehr Bürokratie, weniger Beteiligung

Ohnehin zeuge der Gesetzesentwurf von sehr einseitigen Entscheidungsprozessen, meint auch Schmidt: "Der intendierte Bürokratieabbau fand leider nur dort statt, wo es für die Naturschutzbehörde dienlich war." Erst ab einer kritischen Beschwerdemasse von 50 Personen würden Einwände gegen Landschaftspläne gewürdigt. Auf der anderen Seite seien Unternehmen und Forstbetriebe zu umfassender Datenerhebung und Informationsübermittlung bezüglich ihrer Flächen verpflichtet ‒ "ohne Rücksicht auf Datenschutz oder Betriebsgeheimnisse", kritisiert Schmidt. Die geplante zentrale Datenbank über Zustand und Entwicklung der Biodiversität sei für Waldbesitzer und Forstunternehmen mit enormem Aufwand und hohen Kosten verbunden.

Ein Dorn im Auge ist der Holzindustrie auch die offensichtliche Ungleichbehandlung von Verbänden. Unterlagen sollen gemäß dem Entwurf teilweise nur Naturschutzvereinigungen überlassen werden. "Warum hier zwischen Interessengruppen unterschieden wird, ist für uns unverständlich und nicht hinnehmbar", sagt Ohnesorge. Generell habe der Gesetzgeber mit den Formulierungen in der Novelle Naturschutzvereinigungen weitaus mehr Mitwirkungsrecht eingeräumt als anderen Verbänden. Mitwirkungsrechte seien aber nur dann sinnvoll, wenn sie im Gleichgewicht aller Interessen und Fachexpertisen stünden. Entsprechend müssten Beiratsgremien ein ausgeglichenes Interessenverhältnis aufweisen.

Dogma Flächenschutz muss hinterfragt werden

Alles in allem lege der Gesetzesentwurf in Nordrhein-Westfalen die Missverhältnisse beim Naturschutz in Deutschland exemplarisch offen und müsse dringend nachjustiert werden, konkludieren AGR und DeSH. Die Politik folge ohne wissenschaftliche Grundlage den einseitigen Forderungen der Naturschutzverbände. Alternativen zum Flächenschutz würden überhaupt nicht erst in Betracht gezogen. Biodiversität verkomme so zur reinen Floskel. "Uns geht es nicht um die Frage, ob Naturschutz im Wald sinnvoll ist und ob Artenschutz betrieben wird, sondern wie man zielgerichtet und ressourceneffizient allen Nutzungsansprüchen gerecht wird. Solange die Biodiversitätsstrategie derart unausgegoren bleibt, können schlicht keine Bezüge untereinander hergestellt werden", so Schmidt. Nordrhein-Westfalen laufe Gefahr, das Gleichgewicht im Wald durcheinander zu bringen. Für die Volkswirtschaft hätte dies weitreichende Folgen, mahnen die Vertreter der Holzindustrie abschließend. Noch sei jedoch Zeit, den Gesetzesentwurf nachzubessern, bevor er in die Ausschüsse und danach in den Landtag gehe. "Wir hoffen im Sinne der Multifunktionalität des Waldes, dass auch unsere Expertise Berücksichtigung in der Neugestaltung des Naturschutzgesetzes erfährt."


Gelungene Auftaktveranstaltung – RVR Schulung in Triberg

Bild Firma Finkbeiner

Am Samstag 26.9. fand die erste Schulung des DeSH zur „Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel in Deutschland“ (RVR) für Nadelholz bei der Firma Finkbeiner in Triberg statt.

Der fachkundige Referent Peter Hörr vom LHK in Rosenheim konnte den 30 Teilnehmern sein Wissen hervorragend weitergeben und diese für die Anwendung im Alltag schulen. Die Teilnehmer waren interessiert und schon im theoretischen Teil sehr diskussionsbereit. Im praktischen Teil wurden ausgewählte Stämme auf dem Rundholzplatz sowie auch von der Steuerkabine aus eingeteilt und beurteilt.

Der DeSH bedankt sich recht herzlich bei der Firma Finkbeiner für die Unterstützung und Durchführung des Seminars. Besonderer Dank gilt auch Referent Peter Hörr für die herovrragende Seminarleitung. 

RVR_Finkbeiner_de_Buhr

Da die Schulung auf großes Interesse gestoßen ist und nach wenigen Tagen ausgebucht war, sind bundesweit neue Schulungen geplant. Sobald die Termine feststehen, werden sie über den Infodienst veröffentlicht. Sollten Sie eine RVR-Schulung in Ihrem Werk veranstalten möchten, wenden Sie sich bitte an Frau de Buhr (jennifer.debuhr@saegeindustrie.de).


Niedersächsische Sägewerker im Gespräch mit Landwirtschaftsminister Christian Meyer

Ministergespräch Niedersachsen

Der Nordniedersächsische Nadelholzsäger Reinhard Hagenah und der südniedersächsische Laubholzsäger Wolf-Georg Fehrensen waren als Delegation des Deutschen Sägewerksverbandes DeSH am Dienstag, den 22.09.2015 zu Gast beim Landwirtschaftsminister Christian Meyer.

Die Vertreter der Sägeindustrie äußerten gegenüber dem Minister ihre Sorgen bezüglich der zukünftigen Rohholzversorgung ihrer Werke im Zuge der Nutzungsbeschränkungen im Wald durch die Biodiversitätsstrategie und der anstehenden Schutzgebietsverordnung. Laut Minister Meyer fehlen noch 1,8 % der Landeswaldfläche bis zur Erreichung des 10% Zieles. Die letzten Flächen sollen nach einer öffentlichen Konsultation unter Beteiligung aller betroffenen Kreise 2016 festgelegt werden. Die Sägewerksvertreter baten den Minister bei der Ausweisung der Flächen den Rohstoffbedarf der Industrie, die überwiegend im ländlichen Raum angesiedelt sind, nicht zu vernachlässigen. Im weiteren Verlauf des Gespräches wurden die anstehende neue Landesbauordnung und die Phytosanitären Kontrollen von Rund- und Schnittholz angesprochen. Der Minister kündigte an, diesbezüglich Gespräche mit dem Pflanzenschutzamt zu veranlassen. Bei der Landesbauordnung baten die Industrievertreter den Minister, sich für eine Holzbau fördernde Gestaltung des Regelwerks einzusetzen. Der Minister sprach sich für vermehrte Holznutzung im Bau aus.


Borkenkäfer: Gefahr für Bayerns Wälder nimmt zu

Rundholz_DeSH2_Sebastian-Rogalla

Der Borkenkäfer wird zunehmend zur Gefahr für Bayerns Wälder. Wie Forstminister Helmut Brunner in München mitteilte, hat der trocken-warme Sommer die Entwicklung und Ausbreitung des Waldschädlings stark beschleunigt. Wegen der günstigen Lebensbedingungen schaffe der Käfer heuer in vielen Regionen Bayerns erst-mals seit Jahren wieder drei vollständige Generationszyklen, sagte Brunner. Das könne je nach Witterung im kommenden Frühjahr zu einer besonders starken Vermehrung führen, die auch größere Waldflächen gefährdet. Deshalb appelliert der Minister an die Waldbesitzer, bei der Bekämpfung des Borkenkäfers keinesfalls nachzulassen. Es sei auch in den nächsten Wochen dringend notwendig, die Wälder gründlich auf Befall zu kontrollieren. Laut Brunner sind die Symptome gut erkennbar: Bei befallenen Bäumen rieseln derzeit die Nadeln zu Boden, die Baumkronen färben sich braun und die Rinde blättert ab. Die sogenannte „saubere Waldwirtschaft“ ist dem Minister zufolge die einzig wirksame und bewährte Methode, um eine Massenvermehrung zu verhindern. Käferbäume sollten deshalb möglichst rasch aufgearbeitet, entrindet oder mindestens 500 Meter aus dem Wald transportiert werden. Die Bekämpfung des Käfers muss laut Brunner derzeit Vorrang haben vor dem Einschlag von Fichten-Frischholz.

Professionelle Beratung und Hilfe finden betroffene Waldbesitzer bei den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie den forstlichen Zusammenschlüssen. Detailinformationen zum Borkenkäfer und eine Überblick über die Gefährdungslage gibt es unter www.borkenkaefer.org.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Pressesprecher Hubertus Wörner


Kommunalwettbewerb HolzProKlima Rheinland-Pfalz

HPK 2015_Sonderpreis_Dirmstein_Foto Kollaxo

Umweltministerin Ulrike Höfken verleiht Klimaschutzpreis für kommunale Holzverwendung zum Bauen und Wohnen in Rheinland-Pfalz

Die Stadt Alzey sowie die Verbandsgemeinden Ruwer und Wallmerod wurden von der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken in Landau für ihr vorbildliches Engagement für den Klimaschutz mit dem Preis des Kommunalwettbewerbs HolzProKlima ausgezeichnet. Einen Sonderpreis für die beste Online-Bewertung erhielt die Gemeinde Dirmstein. Eine zusätzliche Anerkennung sprach die Wettbewerbsjury für das pädagogische Konzept der Umweltlernschule Plus des Landkreises Ahrweiler aus.

Landau, 11. September 2015. Noch in diesem Jahr soll auf der UN-Klimakonferenz in Paris ein für alle Staaten rechtlich verbindliches Klimaschutzabkommen beschlossen werden. Das Gelingen einer internationalen Klimaschutzpolitik hängt dabei maßgeblich auch von der kleinsten politischen Einheit – der Kommune – ab. In Rheinland-Pfalz zeigten Landkreise, Städte und Gemeinden bei der Preisverleihung des Kommunalwettbewerbs HolzProKlima, wie durch den vermehrten und verantwortungsvollen Einsatz der Ressource Holz zum Bauen und Wohnen das Klima geschützt werden kann. Durch die Kohlenstoffspeicherung und den Substitutionseffekt helfen Holzprodukte, jährlich über 100 Millionen Tonnen des Treibhausgases CO2 einzusparen (Abb. 1). Insgesamt sind 38 Bewerbungen beim Wettbewerbsbüro eingegangen, aus denen eine Fachjury fünf Preisträger nominierte. Sachpreise im Gesamtwert von 20.000 Euro wurden von Unternehmen der holzverarbeitenden Industrie zur Verfügung gestellt. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hatte die Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernommen. Umweltministerin Ulrike Höfken ehrte die Gewinner der Kommunalwettbewerbs persönlich (Abb. 2) und bedankte sich bei den Organisatoren des vom Land geförderten Wettbewerbs: „Wer mit Holz baut, leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und stärkt die regionale Wertschöpfung im Waldland Rheinland-Pfalz. Der Kommunalwettbewerb HolzProKlima würdigt eindrucksvolle Holzbauten und vorbildliche Konzepte rheinland-pfälzischer Kommunen und liefert nachahmenswerte Beispiele für alle Häuslebauer im Land. Die vermehrte und verantwortungsvolle Holzverwendung zum Bauen und Wohnen ist ein wichtiger Beitrag zum Erreichen der Klimaziele des Landes.“ Im nächsten Jahr wird der Kommunalwettbewerb HolzProKlima weiterziehen und in Baden-Württemberg stattfinden.

Die Preisträger des Wettbewerbs

Erster Preis:

Den ersten Preis erhielt die Stadt Alzey für die beiden Kindertagesstätten „Hanni Kipp – Haus des Kindes“ (Abb. 3) und „Bunte Töne“ (Abb. 4). Dr. Gerd Loskant, Vorsitzender der Wettbewerbsjury, begründete die Entscheidung wie folgt: „Die beiden Kindertagesstätten sind Vorzeigeprojekte für den Holzbau in dieser Region und überzeugen durch eine innovative und kostenoptimierte Bauweise. Die Stadt Alzey hat mit den Projekten eine bewusste politische Entscheidung für die vermehrte Holzverwendung im öffentlichen Bauwesen und damit für den Klimaschutz getroffen.“ Als Hauptpreis erhielt die Stadt Alzey Warengutscheine für einen Laminatfußboden des Unternehmens Kronospan sowie für Türelemente der Firma Mosel Türen im Gesamtwert von 10.000 Euro (Abb. 5).

Zweiter Preis:

Der zweite Preis ging an die Verbandsgemeinde Ruwer (Abb. 6), die insgesamt sieben Einzelprojekte eingereicht hat. Seit Jahren setzt die Gemeinde im öffentlichen Auftrags- und Beschaffungswesen auf den Klimaschützer Holz. Umweltministerin Ulrike Höfken und die Wettbewerbsjury bedankten sich dafür bei der Verbandsgemeinde mit Warengutscheinen der Unternehmen Elka und Megawood im Gesamtwert von 5.000 Euro (Abb. 7).

Dritter Preis:

Die Verbandsgemeinde Wallmerod wurde für das Gesamtkonzept „Wallmeroder Holzweg“ mit dem dritten Preis und einem Gutschein der Unternehmen Homanit/Homatherm im Wert von 2.500 Euro ausgezeichnet (Abb. 8). Der „Wallmeroder Holzweg“ steht für eine konsequente Holzverwendung im öffentlichen Beschaffungswesen. Von der Verbandsgemeinde geförderte Projekte wie der Experimentalbau HSV 21 (Abb. 9). stehen dabei für einen zukunftsweisenden und innovativen Holzbau.

Sonderpreis und Anerkennung:

Der Sonderpreis „Beste Online-Bewertung“ wurde an die Ortsgemeinde Dirmstein vergeben. Das neue Dorfgemeinschaftshaus (Abb. 10) erzielte das beste Abstimmungsergebnis beim Online-

Voting unter www.holzproklima.de. Die Firma Rettenmeier stellte einen Sachpreis im Wert von 2.000 Euro zur Verfügung (Abb. 11). Eine zusätzliche Anerkennung wurde für das besonders wertvolle pädagogische Konzept der Umweltlernschule Plus des Landkreises Ahrweiler (Abb. 12 + 13) ausgesprochen. Als außerschulischer Lernort begeistert die Umweltlernschule junge Menschen für die Themen Ressourcenverantwortung, Nachhaltigkeit, Holznutzung und Klimaschutz.

Kommunalwettbewerb HolzProKlima

Der Kommunalwettbewerb HolzProKlima wurde nach den positiven Erfahrungen aus dem letzten Jahr in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr bewusst in Rheinland-Pfalz durchgeführt. Mit über 42 Prozent

Waldfläche ist Rheinland-Pfalz eines der waldreichsten Bundesländer in Deutschland. Da die Kommunen hier zu den größten Waldbesitzern zählen, können vor allem sie durch den nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang mit der wertvollen Ressource Holz im öffentlichen Auftrags- und

Beschaffungswesen einen besonderen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Über vier Monate konnten Landkreise, Städte und Gemeinden in Rheinland-Pfalz ihre Wettbewerbsbeiträge einreichen. Zehn Fachjurymitglieder aus den Bereichen Politik, Medien, Architektur sowie Holz- und Forstwirtschaft haben auf ihrer Sitzung in Mainz am 9. Juli die Preisträger aus den insgesamt 38 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen ermittelt. Am Ende der Preisverleihung in Landau gab es ein wichtiges Signal für 2016: Uwe André Kohler vom Clustermanagement Forst und Holz äußerte stellvertretend für den Landesbeirat Holz Baden-Württemberg den Wunsch, den Wettbewerbs im nächsten Jahr nach Baden-Württemberg zu holen.

Die Initiative HolzProKlima

Die Initiative HolzProKlima ist ein Aktionsbündnis aus 14 Bundesverbänden und Organisationen der Forst- und Holzwirtschaft. Ziel ist es, der Politik und Öffentlichkeit bewusst zu machen, dass die Verwendung von Holzprodukten zum Bauen und Wohnen aktiver Klimaschutz ist. Dr. Peter Sauerwein, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. und Mitinitiator von HolzProKlima, erklärte dazu: „Fast alle Materialien zum Bauen und Wohnen müssen mit hohem Energieaufwand künstlich hergestellt werden. Holz dagegen wächst durch Sonnenergie und Photosynthese auf natürliche Weise. Statt CO2 an die Atmosphäre abzugeben, entzieht ihr Holz CO2, gibt Sauerstoff an sie ab und speichert den Kohlenstoff. Dieser bleibt so lange gebunden, bis das Holz verbrennt oder verrottet. Daher muss Holz möglichst lange im Kreislauf gehalten werden und zunächst stofflich und erst dann energetisch verwendet werden.“

Mehr Informationen zum Kommunalwettbewerb sowie zur Initiative HolzProKlima finden Sie unter:

www.holzproklima.de.

Abb. 1: Speicher- und Substitutionseffekt von Holz

Abb. 2: Umweltministerin Ulrike Höfken mit den Preisträgern Foto: Kollaxo

Abb. 2:   Umweltministerin Ulrike Höfken mit den Preisträgern / Foto: Kollaxo

Abb. 3: Hanni Kipp – Haus des Kindes, Stadt Alzey / Foto: Manuela Baltz

Abb. 4: Kita Bunte Töne  –  Lichthöfe, Stadt Alzey / Foto: AV1 Architekten GmbH

Abb. 5: Erster Preis, v.l.n.r.:  Ernst  Wolfgang  Eichler Margret Borne-Müllerklein, Svenja Patschke, Dr. Gerd Loskant, Ulrike Höfken, Christoph Burkhard, David Brenner Foto: Kollaxo

Abb. 6:  Verwaltungsgebäude, Verbandsgemeinde Ruwer
Foto: Verbandsgemeinde Ruwer

HPK 2015 Sonderpreis Dirmstein Foto Kollaxo


Baden-Württemberg fördert innovative Holzbauten

Baden-Württemberg fördert innovative Holzbauten

Während seiner Sommertour im August betonte Alexander Bonde, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg, die Bedeutung der Holznutzung. Das Land möchte innovative Holzbau-Projekte fördern.

"Holzbau und Holzverwendung im Innenausbau stehen beispielhaft für regionale Wirtschaftskreisläufe. Hier wird sichtbar, dass nachhaltiges und ökologisches Wirtschaften ein wichtiger Motor für die Region und den gesamten Ländlichen Raum in Baden-Württemberg sind", sagte Bonde im Rahmen eines von der Clusterinitiative Forst und Holz Baden-Württemberg organsierten Termins in Bad Mergentheim.

Der Baustoff Holz habe für die Landesregierung hohe Priorität. In der laufenden EU-Förderperiode 2014 bis 2020 würden daher erstmals Gelder für besonders innovative öffentliche Holzbauten eingesetzt. Damit wolle das Land seinen Vorsprung als führendes Holzbauland ausbauen, so Bonde in Bezug auf das Länderranking des Deutschen Holzwirtschaftsrates (DHWR)."Holz hat sehr gute Perspektiven, da sich mit diesem nachhaltigen High-Tech-Werkstoff Projekte auf der Höhe der Zeit umsetzen lassen", so der Minister. "Um diese wegweisenden Möglichkeiten aufzuzeigen, wollen wir mit unserem 'Holz-Innovativ-Programm (HIP)' bis 2020 beispielhafte Gebäude in Baden-Württemberg realisieren."

Die Verwendung des Baustoffs Holz sei ein Musterbeispiel für nachhaltige Wertschöpfung im Ländlichen Raum, da Ökologie und regionale Wirtschaftskreisläufe vorbildlich verbunden würden. "Holzbau ist aktiver Klimaschutz, da jeder Kubikmeter Holz fast eine Tonne klimaschädliches Kohlendioxid in Kohlenstoffverbindungen speichert und so die Atmosphäre entlastet. Ohne den Einsatz des Werk- und Baustoffes Holz können wir unsere Klimaziele nicht erreichen", sagte Bonde.

Die Veranstaltungsreihe "Cluster innovativ" der Clusterinitiative Forst und Holz Baden-Württemberg und von proHolz Baden-Württemberg besucht vorbildliche Unternehmen des Wirtschaftsektors und bringt Entscheidungsträger der Forst- und Holzbranchen zusammen.


DeSH Webseite mit stetigem Wachstum

zugriffe

Die Webseite des DeSH ist seit März 2009 online und hat mittlerweile über 200 Besucher pro Tag. Die Zugriffe schwanken dabei sehr stark zwischen Wochenende und den Werktagen, ein Indiz für eine starke Frequenz professioneller Nutzer. An Werktagen sind die Zugriffe fast 10 mal so hoch (Rekord 550).

In 2015 konnte die Seite saegeindustrie.de die Zugriffe gegenüber 2014 um 18% steigern, die Nutzer stiegen um 27%. 

Die konstant hohen Zugriffszahlen sind nur über eine kontinuierliche Pflege der Seite zu erreichen. In den News und Pressemitteilungen wird pro Woche mindestens ein neuer Beitrag online gestellt, der dadurch auch sehr schnell in den Newsmeldungen von google erscheint. 

Wenn Sie den DeSH unterstützen wollen, schenken Sie uns einen Link von Ihrer Webseite. 

Hier kommen Sie zur DeSH-Webseite


Sie haben noch keine eigene Webseite? Dann wird’s aber Zeit!

Keine_Webseite_DeSH

In der heutigen Zeit ist ein eigener Internetauftritt unabdingbar. Der DeSH unterstützt die Sägewerksbetriebe beim Erstellen einer ersten, einfachen Webseite, damit auch Ihr Betrieb von Kunden im Internet gefunden werden kann.

Zeigen Sie Ihre Produkte / Stellen Sie sich und Ihr Team vor!

Der DeSH bietet für € 650,- zzgl. MwSt. (Nichtmitglieder € 1.290,- zzgl. MwSt.) das Erstellen einer kompletten Webseite (mit Vorortbesuch zum Erstellen geeigneter Bilder, grafische und inhaltliche Umsetzung) mit Hilfe des Webseiten-Tools Wordpress.

Am Ende des Jahres findet in Wiesbaden ein Workshop statt indem Sie lernen, ohne Mehrkosten eigene Aktualisierungen an der Webseite vorzunehmen, damit Ihre Seite immer auf dem neuesten Stand ist. Zudem geben wir Ihnen in diesem Workshop einen Überblick, über Internetwerbung z.B. via Google.

Die Kosten pro Monat belaufen sich beim Internetdienst Strato derzeit auf € 3,90 für eine eigene Internetadresse (Domain) und Webspeicherplatz.

Außenwirkung wie ein Profi / die Emailadresse ist auch mit drin!

Mit dem Erwerb einer eigenen Domain gibt es beliebig viele Emailadressen mit Ihrer Internetadresse. Der DeSH unterstützt Sie bei der Einrichtung.

Wir lassen Sie nicht im Stich - Folgearbeiten, Nacharbeiten, Extrawünsche zum günstigen Preis

Sollten Sie nach dem Erstellen der Webseite weitere Wünsche, Zusatzoptionen (im Rahmen der DeSH-Möglichkeiten) oder auch nur Pflegearbeiten haben, lassen wir Sie nicht im Stich. Zum günstigen Preis von € 50,- zzgl. MwSt. / pro Stunde können Sie jederzeit auf uns zurückgreifen. Selbstverständlich helfen wir bei Kleinigkeiten auch einfach einmal „so“.

Eine Musterseite finden Sie unter www.saegeindustrie.net


Ausstellung „Bauen mit Holz - Wege in die Zukunft“ kommt nach Berlin

Ausstellungs-Logo

Publikumserfolg aus München und Wien

Die erfolgreiche Ausstellung „Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft“ kommt Ende 2016 nach Berlin. Sie präsentiert die architektonische Vielfalt moderner Holzbauweise und veranschaulicht, warum Holz in Deutschland als Baustoff der Zukunft gilt. Neben den Inhalten, die bereits in München und Wien vorgestellt wurden, bietet die Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau die neuen Themenschwerpunkte ‚Urbanes Bauen‘ und ‚Modernisierung‘ sowie zusätzliche Exponate.

Vom 21. Oktober 2016 bis zum 15. Januar 2017 wird die umfangreiche Ausstellung in Berlin zu sehen sein. Ihre vorherigen Stationen waren die Pinakothek der Moderne in München (2011) und das Künstlerhaus in Wien (2012/2013).

Für das Bauen mit Holz sprechen nicht nur ästhetische Gründe. Vorteile sind zudem die positive Ökobilanz und die Möglichkeit, schnell, kostengünstig und dennoch anspruchsvoll zu bauen. Bei energetischer Sanierung und der Nachverdichtung von städtischem Raum, also dem Ergänzen und Aufstocken bestehender Immobilien, hat der Baustoff Holz nicht nur in Deutschland in den letzen Jahren einen Boom erlebt.

Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema der Ausstellung: Gezeigt werden nicht nur zahlreiche maßstabsgetreue Architekturmodelle, sondern die verschiedenen Exponate und der Begleitkatalog veranschaulichen auch den Weg des Holzes vom nachhaltig bewirtschafteten Wald bis zum modernen Wohnhaus. Einzigartig für den Rohstoff Holz ist, dass seine Bereitstellung durch nachhaltige Waldwirtschaft auch für künftige Generationen gesichert werden kann.

„Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft" ist eine Ausstellung der Professur für Entwerfen und Holzbau und des Architekturmuseums der Technischen Universität München in Kooperation mit dem DAZ – Deutschen Architektur Zentrum in Berlin, gefördert durch die DBU-Deutsche Bundesstiftung Umwelt, den DHWR- Deutschen Holzwirtschaftsrat, den GdW- Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen und proHolz Bayern.

Titel: Bauen mit Holz ‒ Wege in die Zukunft
Termin: 21.10.2016 – 15.1.2017
Ort: Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin
Kurzbeschreibung: Als nachwachsender Rohstoff ist Holz ein Multitalent zwischen Natur und Technik. Die Ausstellung präsentiert die architektonische Vielfalt moderner Holzbauweise und veranschaulicht, warum Holz in Deutschland als Baustoff der Zukunft gilt.


Pressekontakt
Deutsche Säge- und Holzindustrie
Lars Schmidt
Dorotheenstraße 54
10117 Berlin

Tel.: +49 30 223204-90
Fax: +49 30 223204-89                           
E-Mail: info@saegeindustrie.de 
Internet:www.saegeindustrie.de

Über die Deutsche Säge- und Holzindustrie
Die Deutsche Säge- und Holzindustrie ‒ Bundesverband e.V. (DeSH) vertritt die Interessen der deutschen Säge- und Holzindustrie auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Dabei steht der Verband seinen Mitgliedern, darunter mehr als 600 Unternehmen aus ganz Deutschland, in wirtschafts- und branchenpolitischen Angelegenheiten zur Seite und unterstützt die kontinuierliche Verbesserung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Verwendung des Rohstoffes Holz. Der Verband tritt in Dialog mit Vertretern aus Medien, Wirtschaft, Politik und Forschung. Bei der Umsetzung ihrer Ziele steht Die Deutsche Säge- und Holzindustrie für eine umweltverträgliche und wertschöpfende Nutzung des Werkstoffs und Bioenergieträgers Holz.


Ausstellung „Bauen mit Holz - Wege in die Zukunft“ kommt nach Berlin

Ausstellungs-Logo

Publikumserfolg aus München und Wien

Die erfolgreiche Ausstellung „Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft“ kommt Ende 2016 nach Berlin. Sie präsentiert die architektonische Vielfalt moderner Holzbauweise und veranschaulicht, warum Holz in Deutschland als Baustoff der Zukunft gilt. Neben den Inhalten, die bereits in München und Wien vorgestellt wurden, bietet die Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau die neuen Themenschwerpunkte ‚Urbanes Bauen‘ und ‚Modernisierung‘ sowie zusätzliche Exponate.

Vom 21. Oktober 2016 bis zum 15. Januar 2017 wird die umfangreiche Ausstellung in Berlin zu sehen sein. Ihre vorherigen Stationen waren die Pinakothek der Moderne in München (2011) und das Künstlerhaus in Wien (2012/2013).

Für das Bauen mit Holz sprechen nicht nur ästhetische Gründe. Vorteile sind zudem die positive Ökobilanz und die Möglichkeit, schnell, kostengünstig und dennoch anspruchsvoll zu bauen. Bei energetischer Sanierung und der Nachverdichtung von städtischem Raum, also dem Ergänzen und Aufstocken bestehender Immobilien, hat der Baustoff Holz nicht nur in Deutschland in den letzen Jahren einen Boom erlebt.

Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema der Ausstellung: Gezeigt werden nicht nur zahlreiche maßstabsgetreue Architekturmodelle, sondern die verschiedenen Exponate und der Begleitkatalog veranschaulichen auch den Weg des Holzes vom nachhaltig bewirtschafteten Wald bis zum modernen Wohnhaus. Einzigartig für den Rohstoff Holz ist, dass seine Bereitstellung durch nachhaltige Waldwirtschaft auch für künftige Generationen gesichert werden kann.

„Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft" ist eine Ausstellung der Professur für Entwerfen und Holzbau und des Architekturmuseums der Technischen Universität München in Kooperation mit dem DAZ – Deutschen Architektur Zentrum in Berlin, gefördert durch die DBU-Deutsche Bundesstiftung Umwelt, den DHWR- Deutschen Holzwirtschaftsrat, den GdW- Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen und proHolz Bayern.

Titel: Bauen mit Holz ‒ Wege in die Zukunft
Termin: 21.10.2016 – 15.1.2017
Ort: Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin
Kurzbeschreibung: Als nachwachsender Rohstoff ist Holz ein Multitalent zwischen Natur und Technik. Die Ausstellung präsentiert die architektonische Vielfalt moderner Holzbauweise und veranschaulicht, warum Holz in Deutschland als Baustoff der Zukunft gilt.


Pressekontakt
Deutsche Säge- und Holzindustrie
Lars Schmidt
Dorotheenstraße 54
10117 Berlin

Tel.: +49 30 223204-90
Fax: +49 30 223204-89                           
E-Mail: info@saegeindustrie.de 
Internet:www.saegeindustrie.de

Über die Deutsche Säge- und Holzindustrie
Die Deutsche Säge- und Holzindustrie ‒ Bundesverband e.V. (DeSH) vertritt die Interessen der deutschen Säge- und Holzindustrie auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Dabei steht der Verband seinen Mitgliedern, darunter mehr als 600 Unternehmen aus ganz Deutschland, in wirtschafts- und branchenpolitischen Angelegenheiten zur Seite und unterstützt die kontinuierliche Verbesserung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Verwendung des Rohstoffes Holz. Der Verband tritt in Dialog mit Vertretern aus Medien, Wirtschaft, Politik und Forschung. Bei der Umsetzung ihrer Ziele steht Die Deutsche Säge- und Holzindustrie für eine umweltverträgliche und wertschöpfende Nutzung des Werkstoffs und Bioenergieträgers Holz.


Branchentreffen in Würzburg und Berlin - AGR und DeSH geben Fahrplan für 2016 und 2017 bekannt

Im Jahr 2016 wird der Internationale Kongress der Säge- und Holzindustrie nach längerer Abstinenz wieder in Würzburg stattfinden, 2017 ist erstmals ein Branchentreffen in Berlin geplant. Die erfolgreiche Kombination mit dem Rohstoffgipfel der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V. (AGR) wird fortgesetzt.

Mit dem Ausrichtungsort Würzburg kehren die beiden Verbände der Holzindustrie zur nächsten Ausgabe von Sägewerkskongress und Rohstoffgipfel am 10. und 11. Februar 2016 zu einem gleichermaßen traditionsreichen wie beliebten Treffpunkt der Branche zurück. „Sowohl Kassel als auch Mannheim und Darmstadt kamen bei unseren Teilnehmern gut an. Der Wunsch, wieder einmal in Würzburg zu tagen, war aber bei vielen Unternehmern groß", so DeSH-Hauptgeschäftsführer Lars Schmidt. Gern habe man die Anregung aufgenommen und mit dem neu renovierten Maritim Kongresshotel einen geeigneten Veranstaltungsort gefunden. Die zentrale Lage und hervorragende Erreichbarkeit mit dem Auto, der Bahn sowie per Flugzeug über Frankfurt am Main sei bewährt und ermögliche sowohl nationalen wie internationalen Gästen eine schnelle Anreise nach Unterfranken.

Kombination mit Rohstoffgipfel wird fortgesetzt

Dass man die seit zwei Jahren bestehende Kombination von Rohstoffgipfel und Sägewerkskongress beibehält, sei nach den zurückliegenden Veranstaltungen schnell klar gewesen, erklärt AGR-Geschäftsführer Dr. Denny Ohnesorge: „Wir bieten hierdurch einen breiten fachlichen Austausch, der entlang der gesamten Wertschöpfungskette Forst und Holz großen Anklang findet und sich bereits nach kurzer Zeit etabliert hat." Mit den in diesem Jahr neu erprobten Wissenschaftsforen habe die Diskussion nochmals an Qualität gewonnen. „Die themenspezifische Vertiefung in den neuen Formaten fördert den Wissenstransfer und liefert Forschung und Praxis gleichermaßen wichtige Impulse." Die Rückmeldungen und Zahlen geben den Veranstaltern recht: 2014 und 2015 folgten jeweils über 350 Teilnehmer der Einladung von AGR und DeSH. Mit dem Deutschen Forstverein e.V. (DFV) konnte im vergangen Jahr zudem ein namhaften Partner aus dem Forst gewonnen werden. „Uns ist der Dialog mit Waldbesitzern und Lieferanten ein großes Anliegen. Wir wollen Schnittmengen und Gemeinsamkeiten abbilden, aber auch neue Berührungspunkte schaffen", so Ohnesorge.

2017 führt der Weg nach Berlin

Wo es diese gibt, zeigt anschaulich die Ausstellung „Bauen mit Holz ‒ Wege in die Zukunft" der Technischen Universität München, die die Spitzenverbände entsprechend gern zum Anlass nehmen, dem Sägewerkskongress und Rohstoffgipfel im Jahr 2017 einen besonderen Rahmen zu verleihen. Die Publikumsausstellung präsentiert eindrucksvoll das ökologische, technische und gestalterische Potenzial von Holz. Nach intensiven Vorbereitungen findet die Ausstellung, die 2011 in München und 2012 in Wien gastierte, 2016/2017 ihren Weg nach Berlin. „Wir sind froh, dass es uns, gemeinsam mit allen Beteiligten, gelungen ist, dieses hervorragende Aushängeschild für die Forst- und Holzwirtschaft in Deutschland für die Hauptstadt zu gewinnen", sagte Schmidt. Die von Prof. Hermann Kaufmann kuratierte Ausstellung wird vom 21. Oktober 2016 bis zum 15. Januar 2017 im renommierten Martin-Gropius-Bau zu bestaunen sein. „Diese einmalige Gelegenheit wollen wir nutzen, um auch den Kongress 2017 in Berlin abzuhalten", erklärt Schmidt und fügt an: „Wir haben in der Vergangenheit häufig von Zukunftsfenstern der Sägeindustrie gesprochen. Die Ausstellung zeigt uns genau ein solches: den urbanen Holzbau." Die Reise der Säger in die Großstadt wirke daher nur auf den ersten Blick irritierend. „Im Bereich der Nachverdichtung und Bestandssanierung verfügt Holz über ein unschlagbares technologisches, ökologisches und energetisches Potenzial, das in vollem Umfang dem Megatrend der Neo-Ökologie entspricht", so Schmidt. „Dieses wollen wir unseren Unternehmern und Kongressteilnehmern aufzeigen sowie unserer Branche vor Ort ein Gesicht geben."

Stattfinden werden der Berliner Kongress und Rohstoffgipfel während der letzten Tage der Ausstellung, vom 12. bis 13. Januar 2017 im ehemaligen Nationalitätenrestaurant „Café Moskau" unweit des Alexanderplatzes. „Typisch Berlin", meint Schmidt und freut sich darauf, viele Unternehmer am Verbandsitz an der Spree begrüßen zu dürfen. Anlässlich des Gastspiels in der Hauptstadt wird es erstmals auch ein vielfältiges kulturelles Rahmen- und Partnerprogramm geben, wie es Teilnehmer der International Softwood Conference 2014 bereits kennenlernen durften.

Weitere Informationen zum Sägewerkskongress und Rohstoffgipfel 2016 und 2017 erhalten Sie in Bälde unter www.saegewerkskongress.de sowie unter www.rohholzverbraucher.de.

Sägewerkskongress und Rohstoffgipfel 2016
Termin: 10.–11. Februar 2016
Ort: Maritim Kongresshotel, Würzburg

Sägewerkskongress und Rohstoffgipfel 2017
Termin: 12.–13. Januar 2017
Ort: Café Moskau, Berlin

Ausstellung „Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft"
Termin: 21. Oktober 2016 – 15. Januar 2017
Ort: Martin-Gropius-Bau, Berlin

Pressekontakt
Deutsche Säge- und Holzindustrie
Lars Schmidt
Dorotheenstraße 54
10117 Berlin

Tel.: +49 30 223204-90
Fax: +49 30 223204-89                           
E-Mail: info@saegeindustrie.de
Internet: www.saegeindustrie.de

Über die Deutsche Säge- und Holzindustrie
Die Deutsche Säge- und Holzindustrie ‒ Bundesverband e.V. (DeSH) vertritt die Interessen der deutschen Säge- und Holzindustrie auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Dabei steht der Verband seinen Mitgliedern, darunter mehr als 600 Unternehmen aus ganz Deutschland, in wirtschafts- und branchenpolitischen Angelegenheiten zur Seite und unterstützt die kontinuierliche Verbesserung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Verwendung des Rohstoffes Holz. Der Verband tritt in Dialog mit Vertretern aus Medien, Wirtschaft, Politik und Forschung. Bei der Umsetzung ihrer Ziele steht Die Deutsche Säge- und Holzindustrie für eine umweltverträgliche und wertschöpfende Nutzung des Werkstoffs und Bioenergieträgers Holz.

Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V.
Dr. Denny Ohnesorge
Dorotheenstraße 54            
10117 Berlin

Tel.: +49(0) 30 / 72 02 04 38 8-6              
Fax: +49(0) 30/ 22 32 04 89      
E-Mail: info@rohholzverbraucher.de
Internet: www.rohholzverbraucher.de

Über die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V.
Die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V. (AGR) ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Unternehmen der Rohholz verbrauchenden Branchen in Deutschland und den angrenzenden Ländern. Die AGR setzt sich für eine optimale Versorgung seiner Mitgliedsunternehmen mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz ein. Dabei tritt sie in Dialog mit Vertretern aus Medien, Wirtschaft, Politik sowie Forschung und Lehre, um die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Verwendung von Holz zu verbessern. In Kooperation mit der Forstwirtschaft engagiert sich die AGR für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung, die im Einklang mit ökonomischen, ökologischen und sozialen Interessen steht. Der Gesamtumsatz von 168 Mrd. Euro und die 1,3 Millionen Beschäftigten des Clusters Forst und Holz belegen die große volkswirtschaftliche Bedeutung, die diesem Industriezweig zukommt.

Mit besten Grüßen

Lars Schmitdt

Lars Schmidt
Generalsekretär des Vorstands und Hauptgeschäftsführer

Weitere Informationen zu unserer Arbeit finden Sie auf unserer Homepage www.saegeindustrie.de
sowie bei den Sozialen Netzwerken Facebook und Twitter.