Startseite
DeSH
DeSH
Kurzportrait
Ziele
Vorstand
Unser Team
Stellenangebote
Sponsoren & Partner
Branche
News
Service
Service
Web-Links
Termine
Themen
Themen
Holz und Klima
Fachgruppe Thermoholz
Nadelholz - ein wichtiger Rohstoff
Kraft-Wärme-Kopplung EEG
Cluster Forst und Holz
Positionen
Forststrukturen & Rohstoffsicherung
Unternehmerforum KWK in der Sägeindustrie
Branchendaten
Presse
Presse
Pressemitteilungen
Pressekontakt
Pressefotos
Downloads
Kontakt
Kontakt
Adresse
Anfahrtsbeschreibung
Impressum
Datenschutz
Mitgliederbereich
Deutsche Säge- und Holzindustrie
Bleiben Sie mit unserem RSS Feed immer auf dem aktuellen Stand
Aktuelle Nachrichten

Bundeshaushalt 2016 sieht bessere Förderung der Holz- und Forstwirtschaft vor 20.11.2015

Deutscher Bundestag / Marc-Steffen Unger

Auf nationaler Ebene sind im kommenden Bundeshaushalt für nachhaltige Waldwaldwirtschaft sechs Millionen Euro vorgesehen – eine Million mehr als zunächst geplant. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beriet Anfang November den Einzelplan des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), darunter auch Forsten, für 2016. Der vollständige Bundeshaushalt wird in der letzten Novemberwoche vom Parlament diskutiert und final beschlossen.

Für die Waldstrategie 2020 der Bundesregierung wird eine Stelle im Ministerium eingerichtet, die die Steuerung und Nachverfolgung der Umsetzung und konzeptionellen Weiterentwicklung der Waldstrategie betreut. Darüber hinaus wird zur Ausweitung der Klimaschutzleistungen der Forst- und Holzwirtschaft eine Stelle bereitgestellt, die besonders den Wirtschaftsfaktor Wald betreut, bspw. die Vernetzung entlang der Wertschöpfungskette, innovative Verwendungsmöglichkeiten von Waldprodukten sowie den verstärkten Einsatz von Holz im Bauwesen. Zwei weitere Stellen sollen zum Pflanzenschutz im Wald entstehen. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald erhält eine Stelle zum Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit, um über die Bedeutung der Wälder für Mensch und Natur aufzuklären und die Attraktivität der Themen Wald und Waldpädagogik zu steigern.

Einige Einrichtungen erhalten eine institutionelle Förderung, darunter das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V., die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald – in 2016 insgesamt knapp drei Millionen Euro.

Mit zusätzlichen 78 Millionen Euro entlastet der Bund land- und forstwirtschaftliche Betriebe und reagiert so auf die aktuellen Niedrigpreise, die zu einem großen Teil durch den russischen Importstopp für Nahrungsmittel verursacht wurden.

Hierzu erklärt der zuständige Hauptberichterstatter Cajus Caesar (MdB): „Die deutsche Forst- und Holzwirtschaft ist weltweit angesehen und Vorbild für Nachhaltigkeit. In Deutschland ist das Cluster Forst und Holz aber noch eine unterschätzte Größe, obwohl es ein wichtiger Partner im ländlichen Raum und für den Naturschutz ist. Aus diesem Grund ist es mir ein wichtiges Anliegen, diese zukunftsträchtige Branche weiter zu stärken.“