Prozess und Beteiligte

Von Beginn der Verhandlungen an bis zur endgültigen Unterzeichnung der RVR vergingen etwa sieben Jahre. An dem Prozess war eine Großzahl an Akteuren beteiligt. Diese bewegten sich zum einen auf der Ebene der Spitzenverbände und deren Mitgliedsorganisationen und schlossen zum anderen in der Erörterung der jeweiligen Fachfragen Experten aus Praxis und Wissenschaft mit ein.

Zu Beginn übernahm im Jahr 2008 die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg im Rahmen eines aus dem Holzabsatzfonds finanzierten Projekts die Koordination des Prozesses. Die Inhalte einer ersten Vereinbarung wurden von mehreren Arbeitsgruppen erörtert. Auch der rechtliche Status der Regelwerks (Eigenschaften von Allgemeinen Geschäftsbedingungen) wurde zu diesem Zeitpunkt extern erstmalig bescheinigt.

Der von Experten ausgearbeitete Entwurf war in der Forst- und Holzbranche nicht konsensfähig. Es fanden daher bedeutsame brancheninterne Aushandlungsprozesse statt, bevor ab Mitte 2010 unter einer größeren Beteiligung von Akteuren aus der Praxis erneut Verhandlungen zwischen den Branchenpartnern Forst und Holz begannen. Nachdem die Verhandlungen Anfang 2011 ins Stocken geraten waren, konnte bis Anfang 2012 Einigkeit über die Kriterien zur Qualitätssortierung von Laubholz erzielt werden. Die ausstehenden Regelungen zum Nadelholz wurden bis März 2014 verhandelt und die RVR in die endgültige Struktur (Basisdokument und Anlagen) überführt. Daraufhin schloss sich eine erneute externe juristische Bewertung der AGB-Tauglichkeit des Regelwerks an. Die Unterzeichnung der RVR durch die Präsidenten der Spitzenverbände erfolgte im Dezember 2014.

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