Struktur und Anwendung

Das Gesamtdokument der RVR gliedert sich in zwei Teile: Das Basisdokument, und die Anlagen. Im Basisdokument sind neben allgemeinen, grundlegenden Regelungen, die keine häufige Überarbeitung erwarten lassen, insbesondere Verweise auf die Anlagen enthalten. Die Anlagen wiederum beinhalten u.a. detaillierte technische Messanweisungen zur Volumenermittlung, umfangreiche Tabellen zur holzartenspezifischen Qualitätssortierung, sowie zu Umrechnungsfaktoren und Rindenabzügen. Daneben findet sich in den Anlagen eine Auflistung der in der RVR verwendeten Fachbegriffe, mit der dazu beigetragen werden soll, einen einheitlichen Sprachgebrauch im Holzgeschäft zu sichern.

Im Gegensatz zur gesetzlichen Forst-HKS bedarf die RVR der ausdrücklichen Einbeziehung in die Vertragsgestaltung zwischen den Handelspartnern. Dies kann - im Ermessen der Vertragspartner - in Gänze oder auch nur in Teilen erfolgen. Es besteht die Möglichkeit, Details und Sonderfälle individuell zwischen den Vertragspartnern zu regeln.

Die RVR zielt darauf ab und ist so konstruiert, dass neue technische Entwicklungen sowie wissenschaftliche Erkenntnisse und Praxiserfahrungen kontinuierlich in das Regelwerk einfließen können. Hierzu hat sich der so genannte „Ständige Ausschuss RVR“ (StA RVR) konstituiert, der sich paritätisch aus Vertretern der Forst- und Holzwirtschaft zusammensetzt.

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