Hintergrund

Im Zuge europäischer Deregulierungsbestrebungen wurde die EWG-Richtlinie 68/89 aufgehoben, die die gesetzliche Grundlage der Forst-HKS darstellte. Deren Rechtsgültigkeit auf nationaler Ebene fiel dadurch weg und mit dem 31.12 2008 endete die Ära der fast 40 Jahre gültigen Forst-HKS. Bereits zu diesem Zeitpunkt bestand innerhalb der Forst- und Holzbranche Einigkeit darüber, die entstandene Lücke durch eine freiwillige Vereinbarung zur Schaffung eines einheitlichen Fundaments für den Rohholzhandel auf privatrechtlicher Basis zu schließen. Insbesondere die Vereinheitlichung der vielfältigen, länderspezifischen Zusatz- und Ausführungsbestimmungen zur Forst-HKS in Bezug auf Holzmessverfahren, Maße und Qualitätssortierung für Rohholz sollte durch ein einheitliches Regelwerk erzielt werden. Damit bot sich nach Auffassung der Beteiligten erstmalig die Chance, eine zeitgemäße, marktgerechte und bundeseinheitliche Vereinbarung im Konsens aller Marktpartner gemeinsam zu erarbeiten. Allen Beteiligten war von Beginn an klar, dass im Ergebnis kein in allen Punkten wissenschaftlich begründetes, sondern vielmehr ein verhandeltes Werk entstehen würde.

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