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Holz ist unverzichtbar für den Papierkreislauf

Berlin, 11.10.2016: Der Einladung der Plattform Forst und Holz zum gemeinsamen Frühstück mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages folgten erneut etliche Volksvertreter. Es stellte sich die Zellstoff- und Papierindustrie vor und räumte mit einigen Vorurteilen auf: Natürlich startet jede Papierfaser im Baum; durch Effizienz und Recycling wird der nachwachsende Rohstoff aber zum Träger echter Innovation und zur Speerspitze einer neuen Bioökonomie.

Steffen Rathke, Sprecher der Plattform Forst&Holz begrüßte am 29. September zahlreiche Bundestagsabgeordnete zu der Veranstaltung im Berliner Reichstagsgebäude, die unter dem Leitthema „Ressourceneffizienz als Leitbild – Vorbild Zellstoff- und Papierindustrie“ stand. Durch die Veranstaltung führte Martin Drews, Geschäftsführer des Ausschusses Forst und Holz im Verband Deutscher Papierfabriken (VDP), einem Mitgliedsverband des DHWR. „Die von nachhaltiger Rohstoffversorgung und effizienter Kreislaufwirtschaft geprägte Papierwirtschaft braucht natürlich trotzdem einen laufenden Input von frischen Holzfasern“, fasste Drews eine zentrale Botschaft der Zellstoff- und Papierindustrie zusammen.

Prof. Dr. Frank Miletzy, Honorarprofessor an der TU Dresden machte in seinem Impulsvortrag an zahlreichen Produkten und Produktionstechnologien deutlich, dass die deutsche Zellstoff- und Papierindustrie eine innovative Branche und Vorreiter der modernen Bioökonomie sei. Eine konsequente Förderung solcher Schlüsseltechnologien seien für Deutschland der richtige Weg, betonte auch der Abgeordnete Cajus Caesar (CDU), zuständiger Berichterstatter im Haushaltsausschuss, der die Unternehmen aufforderte, weiter innovative Projekte zu entwickeln. Dieser Meinung schloss sich auch Alois Gerig (CDU), Vorsitzender des Ausschusses für Landwirtschaft und Ernährung im Deutschen Bundestag an: „Der Wald, das Holz und alle Produkte daraus sind das Sinnbild der Nachhaltigkeit. Mich begeistert, mit wie viel Innovationskraft es die Branche schafft, immer bessere Produkte bei stetig zunehmender Umweltverträglichkeit auf den Markt zu bringen.“

In der nachfolgenden Diskussion mit den Abgeordneten standen der Stoffkreislauf sowie die Herkunft des Rohstoffes Holz zur Debatte. Mit einer Recyclingquote von 74% ist die deutsche Zellstoff- und Papierindustrie weltweit führend. Hierzu durchlaufen Papierfasern bis zu sieben Lebenszyklen. Die anteilig notwendige Verwendung von frischen Holzfasern basiert in Deutschland ausschließlich auf nachhaltig produziertem Holz, dessen lückenlose Rückverfolgbarkeit garantiert sei. Wichtigster Partner der Branche ist die deutsche Forstwirtschaft, die durch eine nachhaltige Bewirtschaftung der heimischen Wälder den klimafreundlichen Rohstoff Holz liefert. „Die Deutsche Papierindustrie zeigt damit, wie Umweltschutz und starke wirtschaftliche Entwicklung in Einklang gebracht werden können“, bestätigte Dr. Thomas Gebhart, Kreislaufpolitscher Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.