Säge- und Holzindustrie. Die Branche.

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Wohnen mit Holz.

Holz als nachwachsender Rohstoff aus nachhaltig bewirtschafteter Quelle stellt für sich bereits einen Beitrag zum nachhaltigen Bauen und Wohnen dar. Darüber hinaus ermöglicht die Holzverwendung in Bauwerken ein Gesamtkonzept nachhaltiger Nutzung.


Beitrag zum nachhaltigen Handeln

• In nachhaltiger Bewirtschaftung erzeugen die Wälder in Deutschland jährlich die 1,5 fache Menge des gegenwärtigen Jahreseinschlags. Verstärkte Nutzung zugunsten gesteigerten Holzeinsatzes beim Bauen ist möglich. Die solarbetriebene Holzproduktion in den Wäldern entlastet die Umwelt und ist Teil eines klimaschonenden CO 2 -Kreislaufs

• Die Herstellung der Holzprodukte wie Schnittholz, Holzwerkstoffe und Dämmstoffe auf Holzbasis erfordert geringen Energieeinsatz. Die Rohstoffbasis wird fast zu 100% genutzt. Energiegewinnung aus Kuppelprodukten bewirkt hohen Selbstversorgungsgrad der holzbearbeitenden Unternehmen mit Energie

• Transport der kurzen Wege und leichte Verarbeitung sorgen für geringen Energieaufwand bei Herstellung und Montage von Holzbauteilen

• Holzbauweisen sind flexibel. Holzhäuser können auf schwierigen Grundstücken errichtet werden. Holzkonstruktionen sind schlank. Bei gleicher Bruttogrundfläche erlauben sie bis zu 10% mehr Wohnfläche als konventionelle Bauten.

Passivhaus

Passivhaus in Holzbauweise
Foto: Gernot Vallentin

In der Nutzung setzt sich das Nachhaltigkeitskonzept fort:

• Holzhäuser besitzen hohen Wärmeschutz. 3-Liter-Häuser und Passivhäuser werden überdurchschnittlich oft in Holzbauweise errichtet.

• Der Restenergiebedarf lässt sich z.B. mit Holzpelletsheizung decken. Die Verbrennung von Holz schont fossile Energieträger und erfolgt CO 2 -neutral.

• Holzhäuser sind flexibel in der Nutzung und lassen sich einfach ändern, modernisieren und erweitern. Der Austausch einzelner Teile ist problemlos möglich.

• Holzhäuser haben eine technische Lebensdauer von Jahrhunderten. Heutige Holzhäuser werden hinsichtlich der Gesamtnutzungsdauer (GND = Basis der Wertermittlung) mit 80 - 100 Jahren genauso eingestuft wie Häuser anderer Bauweisen.

• Holz und Holzprodukte sind Leitwerkstoffe in der Modernisierung bestehender Gebäude.

• Holzbauteile lassen sich wiederverwenden. Nach dem Ende stofflicher Nutzung realisiert die thermische Verwendung das Energiepotenzial des Holzes und gibt das CO 2 für den natürlichen Kreislauf wieder frei.

Grafik Ökobilanz

Grafik aus Informationsdienst Holz Ökobilanzen Holz

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