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VDS-NEWS - Neue Meldungen rund um die Sägeindustrie


2. Februar 2012

Sägewerkskongress ergibt positives Resümee

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Nach Auswertung der Teilnehmerbefragung zieht der VDS ein positives Resümee des 7. Internationalen Kongresses der Säge- und Holzindustrie in der vergangenen Woche in Würzburg. Sowohl der Tagungsort als auch die Auswahl der Vortragsthemen fanden bei den Anwesenden großen Anklang. Für die nächsten Jahre käme demnach eine Durchfüh-rung dieser Veranstaltung auch weiter nördlich, etwa in Frankfurt oder Kassel in Betracht. Kaum Kritik gab es bei der Gestaltung des Themenprogramms, das knapp 90 % der befragten Teilnehmer als sehr gut oder gut bewerteten. Sichtbar wurde dies an aktuell bri-santen Themen wie der CE-Kennzeichnung für Sägebetriebe oder die Zukunftsstudie für die Sägeindustrie. Anregungen für die Verwirklichung von Forschungsideen boten sich den Sägeunternehmern durch Vorträge zur Arbeit der Forest Technology Platform, deren Ansprechpartner während des Kongress zudem für persönliche Gespräche zur Verfügung standen.

Erfreulich bewertet der VDS auch die Bewertung der Referentenkompetenz, die von 95 % der Befragten mit den Bestnoten versehen wurden.

Der VDS zeigt sich über die Resonanz der Teilnehmer aus der Sägewerksbranche sehr zufrieden. Allen Unkenrufen zum Trotz ist es gelungen, mehr Sägewerksunternehmer als in den beiden Vorjahren zum Besuch des Kongresses zu animieren. “Vor dem Hinter-grund, dass wir in den beiden Jahren zuvor eine sehr große Anzahl Studierender und zahlreiche Gäste aus der Politik hatten, ist die Steigerung der Branchenteilnehmer ein selbst von uns nicht erwarteter Erfolg”, so der Vorsitzende Müller-Gei. Der VDS hat sein Ziel für den Kongress 2012, „lieber volle Tagungsräume als volle Listen und tatsächlich leere Säle” erreicht, so die Kommentierung des VDS zu scheinbar beliebten Zahlenspiele-reien.

Mit nahezu 200 Teilnehmern wurde auch der Gesellschaftsabend als Austausch und für persönliche Gespräche gut angenommen. Die Teilnehmerzahlen lagen um 25 % höher als ursprünglich geplant und schöpften damit die Kapazitäten für diesen Veranstaltungspunkt aus.

Die Terminierung zum Ende der Woche und der Wegfall der sonst üblichen Exkursion am dritten Kongresstag war ein wesentlicher Unterschied zum Ablauf der vergangenen Jahre. Im Falle von interessanten Exkursionsmöglichkeiten im Umfeld des Tagungsortes im nächsten Jahr soll jedoch nicht dauerhaft auf diesen Programmpunkt verzichtet werden, zumal die Hälfte der befragten Teilnehmer sich eine Exkursion anlässlich des nächsten Kongresses durchaus vorstellen können. Viele Teilnehmer forderten ein großzügigeres Zeitbudget für den bilateralen Austausch und Diskussionen. Durch die Einhaltung eines straffen Zeitplans und längere Pausen könnte diesem Wunsch Rechnung getragen wer-den.

Positiv angenommen wurde durch die Kongressteilnehmer auch die begleitende Fachaus-stellung, die durchweg positiv bewertet wurde (97 %). Die Aussteller zeigten sich dem ers-ten Vernehmen nach mit der Wahl des Veranstaltungsortes und der angebotenen Ausstel-lungsmöglichkeiten zufrieden. Der VDS will aber auch die Meinungen der Aussteller erst-malig gesondert abfragen, um deren Ansichten in die Planung zukünftiger Veranstaltungen einzubeziehen.

Für die Zukunft wird eine höhere oder zumindest konstant bleibende Anzahl teilnehmender Betriebe angestrebt. Eine höhere Beteiligung internationaler Teilnehmer aus dem deutsch-sprachigen Raum könnte durch die Beteiligung der Fachverbände in Österreich und der Schweiz, aber auch durch eine Kooperation mit Institutionen aus Deutschland erreicht werden. Trotz des gestärkten Selbstbewusstseins durch einen erfolgreichen Kongress in diesem Jahr ist der VDS daher für Gespräche mit Partnern offen, um die Veranstaltung noch attraktiver zu gestalten und weitere Teilnehmer der Hauptzielgruppe zu gewinnen.

22. Januar 2012

7. Internationaler Kongress der Säge- und Holzindustrie 2012

Sägeindustrie stellt sich den Anforderungen des Marktes und zeigt Aufbruchstimmung

 

Der 7. Kongress am 19. und 20.1.2012, diesmal in Würzburg und damit wesentlich näher und zentraler gelegen für die Mehrheit der Teilnehmer, wurde mit gut 270 Teilnehmern besser angenommen als in Vorjahr. Die Wahl des Tagungsortes Würzburg hat sich demnach als richtig bestätigt und wurde von den Teilnehmern auch positiv bewertet.

Trotz relativ hohem Produktionsniveau leidet die Sägeindustrie unter der Diskrepanz der hohen Rohstoffkosten und vergleichsweise zu niedrigen Schnittholzerlösen. Durch die Tagung zog sich deshalb wie ein roter Faden das beherrschende Thema der Effizienzsteigerung. Deutlich wurde, dass die Nachhaltigkeit den Rohstoff in weiten Teilen limitiert, Wachstum nur durch Effizienzsteigerung und Weiterentwicklung der Wertschöpfung möglich wird.

Entsprechend standen Themen wie Ressourceneffizienz, Materialeffizienz, Energieeffizienz und die Umsetzung von aktuellen Entwicklungen am Markt m Vordergrund. Betriebswirtschaftliche Themen und die Weiterentwicklung der Sägetechnologie zum Erreichen einer höheren Wertschöpfung waren weitere Themen des zweitägigen Kongresses.

Ein highlight und auch historischer Moment des Kongresses war die erstmalige Vorführung des Einsatzes der Computer Tomographie beim high-speed CT-scanning von Stämmen und Schnittware durch Dr. Ing. Federico Giudiceandrea von Microtec. CT-scanning gibt den Blick frei ins Innere eines Stammes und erlaubt vielfältige Möglichkeiten der nutzerorientierten Selektierung, einen virtuellen Schnitt und deutliche Steigerung der Materialausbeute. Schon jetzt lässt sich erahnen, dass das CT-scanning einen Umbruch in der Sortierung von Rund- und Schnittholz auslösen wird, der in seiner vollen Auswirkung noch nicht abschätzbar ist.

Federico Giudiceandrea

 

Um ein erstes Fazit des Kongresses 2012 zu ziehen: Die Themen und auch der Tagungsort wurden durchweg sehr positiv bewertet und die Teilnahme bedeutet für die Besucher einen deutlichen Informationsvorsprung. Unübersehbar ist trotz der akuten Ertragsschwäche der Branche doch das Bemühen, die vielfältigen Herausforderungen des Marktes anzunehmen, sich den Themen zu stellen und gestaltend umzusetzen.

 

Ein großer Dank gilt den Referenten und Moderatoren, die sich sehr engagiert eingebracht haben sowie den Sponsoren und Fachausstellern für ihre hervorragende Unterstützung.

1. September 2011

VDS legt Normenbuch BAUHOLZNORMEN auf

Von den Prüf- und Zertifizierungsstellen wird von den Unternehmen bei der Zertifizierung im Rahmen der CE-Kennzeichnung nach DIN EN 14081 in der Regel gefordert, dass die einschlägigen Normen vorgehalten werden.

Um den Unternehmen den Bezug der Normen kostengünstig zu ermöglichen, wurde angeregt, ein Normenbuch mit Bauholznormen aufzulegen.

Wir haben die Anregung gerne aufgegriffen und legen in Zusammenarbeit mit dem Beuth-Verlag ein Normenbuch Bauholznormen (Nadelholz) auf. Das Normenbuch wird die 10 einschlägigen Normen enthalten. Eine Übersicht der enthaltenen Normen finden Sie in dem Holznormen-Flyer. Wegen der Kosten haben wir ausschließlich Normen zu Nadelholz aufgenommen, auf die Aufnahme der Normen zu Laubholz und zur Keilzinkung wird auch wegen der derzeit noch nicht abgeschlossenen Normung bei der Keilzinkung verzichtet.

Ab sofort kann das Normenbuch Bauholznormen bei uns bestellt werden. Die Auflage wird vsl. ab Oktober 2011 zur Auslieferung kommen.

 

Das Normenbuch mit insgesamt 10 Normen und über 160 Seiten Normentext bieten wir zum Preis von 122 Euro (zzgl. MWSt.) an. Enthalten sind Normen im Gesamtwert von 522 Euro. Gegenüber dem Einzelbezug ist dies demnach eine deutliche Ersparnis.

 

Bestellformular

16. August 2011

offener Brief an FSC

Download als PDF

In einem Offenen Brief wendet sich der VDS an FSC Deutschland:

FSC-Controlled wood risk assessment für Deutschland
Hier: Internationale Standards / IKEA

Sehr geehrter Herr Riestenpatt,
wie Ihnen sicherlich bekannt ist, haben die maßgeblichen deutschen Verbände der Holzindustrie im April 2011 die „Frankfurter Erklärung“ verabschiedet, die sich mit der Umsetzung der FSC Directive FSC-DIR-40-005 EN, ADVICE-40-005-17 beschäftigt. Zu diesen Organisationen gehört auch der VDS.
Ferner hatte der VDS im April 2011 die Geschäftsführung des FSC-Deutschland angeschrieben und auf die – nach unserer Überzeugung – kritische, unterschiedliche Handhabung der FSC-Standards hingewiesen.
In unserem Schreiben vom 13.04.2011 hatten wir auf die Problematik aufmerksam gemacht, dass für Deutschland geforderte Standards – nach unserem Eindruck – wesentlich strenger gehandhabt werden, als dies in anderen Ländern unter dem Siegel „FSC“ tatsächlich der Fall ist.
Ein Fernsehbeitrag aus dem Westdeutschen Fernsehen zum Thema der Holzherkunft von IKEA-Produkten (abrufbar unter http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeitraege/2011/0801/02_ikeacheck.jsp)
veranlasst uns, auf dieses Thema noch einmal zurückzukommen. Sie sind sicherlich darüber informiert, dass in dem Filmbeitrag der „Nachhaltigkeitsbericht“ des Unternehmens IKEA zitiert wird, in dem es u.a. heißt: „Um unsere niedrigen Preise anbieten zu können, müssen wir weltweit Holz einkaufen. Das bedeutet auch, dass wir Holz aus Regionen beziehen, in denen illegal gefällt wird und andere nicht nachhaltige
Forstwirtschaftspraktiken herrschen.“
In dem Themenbeitrag wird ferner eindrucksvoll dargestellt, dass ein deutsches Handwerksunternehmen, in diesem Fall ein Schreinerbetrieb, allein aus Kostengründen nicht in der Lage ist, mit Produkten der Firma IKEA auch nur ansatzweise zu konkurrieren. Selbst wenn man hierbei außer acht lässt, dass es sich bei den Produkten der Firma IKEA um industriell gefertigte Ware handelt, so wirft der Themenbeitrag jedoch einige Fragen auf, die nach unserer Auffassung durch FSC zwingend beantwortet werden müssen.
1. Die in dem Filmbeitrag vorgenommene Rückverfolgung des Produktes hat deutlich ergeben, dass ein Produkt mit dem Siegel „FSC-Mix“ versehen werden kann, obgleich der Hersteller dieses Produktes in seinem Nachhaltigkeitsbericht ausdrücklich darauf hinweist, dass er auch aus Regionen Holz bezieht, in dem illegal gefällt wird.
Es stellt sich daher die Frage, ob es zutreffend ist, dass tatsächlich ein derartiger Widerspruch von FSC Deutschland / FSC International gebilligt wird, obgleich dies nicht nur Auswirkungen auf zu schützende internationale Wälder, sondern sogar auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der gesamten (deutschen) Holzwirtschaft hat.
Auf Ihrer Homepage (FSC Deutschland) wird apodiktisch darauf hingewiesen, dass FSC die Einhaltung des „minimalen Verhaltenskodex“ verlangt, wozu z.B. der Ausschluss von illegal geerntetem Holz gehört.
Unter der Prämisse, dass die in dem WDR-Filmbeitrag geschilderte Situation den Tatsachen entspricht, stellt sich für uns die Frage, ob bzw. wann Sie eine Korrektur dieser Aussage vornehmen werden.
2. Sollten die in dem Filmbeitrag gegebenen Informationen nicht den Tatsachen entsprechen, so gehen wir davon aus, dass der FSC Deutschland/FSC International eine – juristisch dann wohl auch begründete – Gegendarstellung verlangen wird.
3. Vor dem Hintergrund der in den Holzverbänden diskutierten Thematik zu den controlled wood standards wären wir Ihnen verbunden, wenn Sie uns eine Antwort übermitteln könnten. Wir möchten unseren Mitgliedsunternehmen, die sich ebenfalls mit der Frage der Standards verschiedener Zertifizierungsorganisationen beschäftigen, natürlich umfassend Rede und Antwort stehen können.

2. August 2011

CE-Kennzeichnung – Anwendung der Einzelfall-Regelung auf die Bauholzliste

Die Einführung der CE-Kennzeichnung für Bauschnittholz wirft zunehmend Fragen der praktischen Umsetzung auf.
Ein Punkt ist, inwieweit die in § 4 Abs. 4 Bauproduktengesetz (BauPG) angeführte Einzelfall-Regelung auf Bauschnittholz anwendbar ist.

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Die Einzelfallregelung nach § 4 Abs. 4 BauPG erfordert nach einem Schreiben des DIBt aus 2007 für die sog. Bauholzliste keine CE-Kennzeichnung.
Eine Anwendung der Einzelfall-Regelung auf die Bauholzliste wirft allerdings erhebliche rechtliche und praktische Fragen auf. In letzter Konsequenz würde sie weite Teile des Holzbaus aus der CE-Kennzeichnung nehmen.

Wir haben deshalb diese Frage der Einzelfall-Regelung für die Bauholzliste nochmals an das DIBt herangetragen und um Stellungnahme gebeten, auch im Hinblick auf die Regelung in der künftigen BauproduktenVO der EU.
Das DIBt hat uns zwischenzeitlich darüber informiert, dass es diese Frage der Bauministerkonferenz ARGEBAU vorlegt. Über die Stellungnahme des DIBt werden wir entsprechend berichten.
Wir möchten ergänzend aber darauf hinweisen, dass für nicht tragend eingesetzes Bauholz kein CE-Zeichen erforderlich ist, wie bisher in diesem Fall auch kein Ü-Zeichen benötigt wurde.

CE-Kennzeichnung - neue Ausgabe der DIN EN 14081-1

Mit Ausgabe Mai 2011 ist eine neue Fassung der DIN EN 14081 „Holzbauwerke – nach Festigkeit sortiertes Bauholz für tragende Zwecke mit rechteckigem Querschnitt – Teil 1: Allgemeine Fassung“ als nationale Umsetzung der neugefassten EN 14081 herausgegeben worden. Die Ausgabe 2011-05 ersetzt die frühere Ausgaben 2006-03. Die Neufassung ist erst nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger, vsl. Im August d.J., anwendbar. Die Norm kann beim Beuth-Verlag des DIN www.beuth.de bezogen werden.

DIN EN 14081 ist die grundlegende Norm zur Anwendung der CE-Kennzeichnung auf Bauholz für tragende Zwecke gem. DIN 1952.

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Gegenüber der vorherigen Fassung wurden insbesondere geändert

  • Abschnitt 3 mit dem neu aufgenommenen Begriff „Verpackungseinheit“
  • Neufassung Abschnitt 7 „Kennzeichnung“
  • Im Anhang ZA aktualisierte Beispiele für die CE-Kennzeichnung aufgenommen.

 

neu aufgenommen:
Abschnitt 3.15 Verpackungseinheit

„Holz einer Sortierklasse, einer Holzart oder Kombination von Holzarten, sowie einer Querschnittgröße oder verschiedener Größen, wobei das Holz zur Verwendung in einem einzelnen Bauwerk bestimmt ist, innerhalb einer Arbeitsschicht sortiert wird und zu Lieferung an einen einzelnen Kunden bestimmt ist“

neu gefasst:
7.1 Kennzeichnung - Allgemeines

Es gibt zwei Verfahren zur Kennzeichnung:

a)      Verfahren A (d.h. Kennzeichnung eines einzelnen Stückes):        
Jedes sortierte Stück Bauholz für tragende Zwecke ist deutlich und unauslöschlich mit den in 7.2 aufgeführten Angaben zu kennzeichnen. Zusätzlich müssen die in 7.3 aufgelisteten Angaben, ebenso wie die in 7.2, in einem Begleitdokument enthalten sein, das jeder Verpackungseinheit von derartigem Holz beizulegen ist.

b)      Verfahren B (d.h. Kennzeichnung einer Verpackungseinheit):      
Jede Verpackungseinheit sortierten Bauholzes für tragende Zwecke ist deutlich und unauslöschlich mit einem Aufkleber zu kennzeichnen, der die in 7.2 aufgeführten Angaben enthält. Zusätzlich müssen die in 7.3 aufgelisteten Angaben, ebenso wie die in 7.2, in einem Begleitdokument enthalten sein, das jeder Verpackungseinheit von derartigem Holz beizulegen ist.

Visuell nach Festigkeit sortiertes Bauholz für tragende Zwecke ist entweder nach Verfahren A oder Verfahren B zu kennzeichnen.

neu gefasst:
Anhang ZA

Mit Beispielen und Erläuterungen zur Ausführung des CE-Zeichens.

 

Eine Aktualisierung der auch weiterhin unter www.saeger.info verfügbaren Sortierhilfe und der Handreichung zur CE-Kennzeichnung auf die jüngste Ausgabe der DIN EN 14081 vom Mai 2011 werden wir noch veranlassen.

25. Juli 2011

4th International Hardwood Conference in Brasov, Rumänien

Die von der EOS, der Europäischen Organisation der Sägewerke zusammen mit dem rumänischen Holzindustrieverband  ASFOR Association of the Romanian Wood Industries organisierte 4th International Hardwood Conerence findet am 22. und 23. September 2011 in Brasov, Rumänien statt. 

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Die Themen der 4. Internationalen Laubholz-Konferenz sind:

·         Marktentwicklungen und Trends des Laubholzmarktes

·         Marktuntersuchungen und Entwicklungen

·         Marketingstrategien und Trends

Ferner wird eine Studientour zu Firmen im Umland von Brasov angeboten, ebenso ein begleitendes Partnerprogramm für den Konferenztag.

Alle Präsentationen werden simultan in Englisch, Deutsch, Französisch und Rumänisch übersetzt.

Das Konferenzprogramm sowie die Anmeldung zur Teilnahme- und Hotelreservierung und weitere Unterlagen finden Sie auf der Internetseite der EOS unter http://eos-oes.eu/en/brasov-ihc

Wir möchten den Laubholzbetrieben die Teilnahme sehr empfehlen, da dies eine der wenigen laubholzspezifischen internationalen Veranstaltungen ist, die zudem nur im 2-Jahres-Rhythmus stattfindet.

23. Juli 2011

ISPM Nr. 15 - Anforderungen an die Lieferung von hitzebehandeltem Verpackungsholz an italienische Verpackungsbetriebe

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Nach Angaben aus Österreich werden seit März 2011 für Halbfertigprodukte aus Holz, die von den autorisierten italienischen Betrieben zur Herstellung von IPPC FAO FITOK zertifizierten, ISPM 15 konformen Verpackungen eingesetzt werden, bestimmte Anforderungen an das hitzebehandelte für Verpackungszwecke vorgesehene Holz gestellt. Aus der Praxis wird von einer Übergangsfrist bis Juni 2011 berichtet. Wir haben unsere Betriebe über die neuen Anforderungen unterrichtet.

22. Juli 2011

Holzhandels-Sicherungs-Gesetz in Kraft getreten

Nach Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten trat am 15.7. das von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner vorgelegte Gesetz gegen den Handel mit illegal eingeschlagenem Holz (Holzhandels-Sicherungs-Gesetz, HolzSiG) in Kraft.

Das Holzhandels-Sicherungs-Gesetz regelt die nationalen Kontrollen von Holzeinfuhren und setzt eine entsprechende EU-Vorgabe um. Bisher sind allerdings nur die Einfuhren aus wenigen Ländern betroffen, die mit der EU Partnerschaftsabkommen im Rahmen des FLEGT gegen den illegalen Holzeinschlag abgeschlossen haben.

Gem. Ministerin Aigner ist dies die erste Stufe zur Bekämpfung des weltweiten illegalen Holzeinschlags und der Waldzerstörung. Die zweite Stufe folgt 2013 mit der Umsetzung der EU-Holzhandelsverordnung.

Das Holzhandels-Sicherungs-Gesetz regelt die nationalen Kontrollen von Holzeinfuhren aus Ländern, die mit der EU Partnerschaftsabkommen gegen den illegalen Holzeinschlag abgeschlossen haben. Entsprechende Abkommen wurden bislang mit sechs Tropenländern ausgehandelt (Ghana, Republik Kongo, Republik Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Indonesien und Liberia). Mit weiteren Ländern wie beispielsweise Malaysia führt die EU-Kommission derzeit Verhandlungen. Im Rahmen dieser Abkommen richten die Partnerländer ein Genehmigungs- und Lizenzsystem ein, um so zu gewährleisten, dass nur legal eingeschlagenes Holz in die EU exportiert wird. Im Gegenzug erhalten sie direkte Unterstützung bei der Verbesserung ihrer Kapazitäten in den Bereichen Waldbewirtschaftung und Rechtsdurchsetzung. Auch die Planung alternativer Einkommensmöglichkeiten für die im illegalen Holzeinschlag beschäftigten Menschen, die meist aus der armen Landbevölkerung stammen, wird unterstützt.

Das Gesetz stattet die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) als zuständige Behörde mit allen erforderlichen Eingriffsbefugnissen aus. Weiterhin werden die Mitwirkung der Zollbehörden bei Kontrollmaßnahmen an den Außengrenzen sowie Straf- und Bußgeldvorschriften geregelt. Das erste entsprechend kontrollierte Holz wird noch 2011, und damit im Internationalen Jahr der Wälder, erwartet.

Da sich aber in absehbarer Zeit nicht mit allen wichtigen Holzerzeugerländern entsprechende Abkommen abschließen lassen, wurde als wirksame Ergänzung auf EU-Ebene eine Holzhandelsverordnung (Verordnung EU Nr. 995/2010 vom 20. Oktober 2010) erlassen. Sie verbietet die Vermarktung von illegal eingeschlagenem Holz und verpflichtet alle Marktteilnehmer, die innerhalb der EU Holz oder Holzprodukte erstmalig in Verkehr bringen, bestimmte Sorgfaltspflichten einzuhalten. Dazu gehören unter anderem Informationspflichten zur Art und Herkunft des Holzes sowie Verfahren zur Einschätzung und Reduzierung des Risikos, dass das Holz aus illegalem Einschlag stammen könnte.

Die Umsetzung dieser EU-Holzhandelsverordnung in nationales Recht steht bis 2013 an und wird gem. Vorgabe der EU den Marktbeteiligten besondere Sorgfaltspflichten auferlegen. Der VDS wird sich in die Umsetzung mit einbringen, die praktikable Umsetzung steht dabei im Vordergrund.

21. Juli 2011

Zugelassene Holzschutzmittel für Bauholz - aktueller Stand der Zulassung

Wir hatten die Mitgliedsfirmen wiederholt unterrichtet, dass bei einer Reihe von Holzschutzmitteln in letzter Zeit die Zulassung ausgelaufen war und die Verlängerung der Zulassung noch ausstand. Für die Betriebe bedeutet dies eine schwierige rechtliche Situation, da mit nicht zugelassenen Holzschutzmitteln imprägniertes Bauholz formal nicht eingesetzt werden dürfte.

Wir hatten uns beim DIBt für eine zeitnahe Verlängerung der vorliegenden Anträge eingesetzt und auf die rechtlich unhaltbare Situation hingewiesen. Das aktuelle Holzschutzmittelverzeichnis des DIBt datiert vom 17. Juli 2011 und enthält nunmehr 11 neu zugelassene und weitere 6 Holzschutzmittel mit Zulassung über den 30.6.2011 hinaus. Die Liste der zugelassenen Mittel wird laufend ergänzt und ist unter www.dibt.de >Zulassungen >national > Holzschutzmittel abrufbar.